Lys Assia, bitte abtreten
Grundsätzlich sind wir ja dankbar um jeden Cervelatpromi in der Schweiz, der uns fleissig mit Klatschnachrichten versorgt. Doch ohne gewisse Promis könnten sogar wir wohl auch locker gut weiterleben.
Doch fangen wir ganz vorne an. Vergangenes Wochenende fand in Bern zum zweiten Mal die Wahl der Miss-Handicap statt. Zugegebenermassen gelten wir ja nicht gerade als die grössten Fans von solchen Fleischbeschauungsveranstaltungen. Doch ausnahmsweise möchten wir der Gewinnerin Jasmin Rechsteiner von ganzem Herzen zu ihrem Titel gratulieren. Wer trotz seines Handicaps den Mut hat, sich zu präsentieren, hat unseren Respekt verdient. Und natürlich hoffen wir, dass durch solche Aktionen zu etwas mehr Toleranz aufgerufen wird.
Dass Karina Berger als Miss Schweiz Organisatorin dieser Veranstaltung beiwohnte, können wir noch gerade so durchgehen lassen. Renzo Blumenthal, der als Juror tätig war, gehört ja unterdessen auch schon zum Inventar von Anlässen, an denen man v.a. sich selbst vermarkten kann.
Aber kann uns mal jemand sagen, was Lys Assia dort verloren hat? Ausser sich natürlich wieder mal auf Kosten anderer im Scheinwerferlicht zu sonnen. “Für wohltätige Zwecke sollte man wirklich alles machen”. Zu schön, uns kommen gleich die Tränen… Aber nicht nur, dass sich Frau Assia einmal mehr selbst vermarktete, nein sie möchte nun auch noch ein Lied in der Gebärdensprache singen. Ähm, Frau Assia, ist dies nun schwierig oder “ich glaube, äs isch gar nöd so schwer”? Und übrigens, wir möchten ja nicht klugscheissen, aber es heisst weder Stummensprache noch Fingersprache; Gebärdensprache wäre des Rätsels Lösung.
Abschliessend möchten wir noch ein Plattencover von Frau Assia sprechen lassen:


