Vergangenen Samstag wurde wiedermal die Miss Polefitness gekürt. Chefjurorin Daniela Baumann machte es sich mit Mitjuror und Ex-Mister Schweiz Jan Bühlmann auf Rattan-Terrassenmöbeln bequem und beurteilte die durchtrainierten Hobby-Stripp…pardon, Polefitnesserinnen.
Unbezahlbar der Gesichtsausdruck der uns unbekannten Dame links von Pole-Chefin Baumann.
In diesem Bild schaut der Jan aber ganz schelmisch. Was er wohl gesehen hat?
Ächt das?
Lüstern schaut auch diese Dame an Jans Arm:
Roaaaaaar! Er scheint Freude daran zu haben.
Schlussendlich zur Miss Polefitness 2011 gekürt wurde… bö…. So sehr hat’s uns dann nicht interessiert.
Es war einmal ein Mister, der war so gar kein Mister. Zu smart, zu smooth, zu frei von peinlichen Ecken und Kanten. Wir wussten es. Als Jan Bühlmann vor einem Jahr das Zepter von André ‘Was-ist-ein-Buch?’ übernahm, schwante uns Böses. Ein Mister mit >1 Hirnzellen war ein absolutes Novum. Wir waren schockiert. Jans Vorgänger André hatte uns so viel nahrhaftes Futter geliefert. Und plötzlich war da ein ‘smart ass’, ein Mister, der eigentlich nicht Mister sein sollte.
Ein Jahr lang liess er uns darben. Umso glücklicher sind wir heute, dass es Jan doch noch geschafft hat, sich als echter Mister in die Annalen der Geschichte einzuordnen. Doch noch stolzer sind wir auf unsere self-fulfilling prophecy! Vor über einem Jahr hatten wir Jan seinen Amtsjahr-Übernamen vorausgesagt: Jan Buhmann.
Und siehe da, der ach so souveräne, eloquente (André, das bedeutet redegewandt…) Jan vergeigt es doch noch zum Schluss. So soll er angeblich deutlich weniger verdient haben, als sein Vorgänger. Was eigentlich nicht wirklich gegen Jan spricht, sondern vielmehr gegen die Werbewirtschaft. Die dümmsten Bauern haben die grössten Kartoffeln. Obwohl, das müsste eigentlich Bäuerinnen heissen. Gell Linda, gell Kerstin.
Aber Jan hat seine wirklich grosse Chance scheinbar doch vertan. Ein geplatzter Plattenvertrag. Angeblich wegen Unzuverlässigkeit. Piero Esteriore würde sich im Grab umdrehen. Da ist aber erst Steve Lee. Wie auch immer, Jan hat uns keinen echten Fettnapf-Tritt geliefert und geht doch als Buhmann von der Bühne. q.e.d.
Stalking betrifft fast jede vierte Frau, dass aber ebenso viele Männer Opfer von Stalking sind, war bislang wenig bekannt. Prominentestes Opfer ist der amtierende Mister Schweiz Jan Bühlmann. Wie die meisten männlichen Opfer traute er sich erst nicht, über dieses Problem zu sprechen. Umso lobenswerter, dass er nun damit an die Öffentlichkeit ging…
Jan ist die Sache ganz offentsichtlich peinlich. Er bittet daher darum, in Ruhe gelassen zu werden:
Jans Gesprächspartner des Vertrauens, Robin Rehman, sieht die Problematik etwas anders:
Das ganze sehr persönliche Gespräch zwischen Robin Rehmann und Jan Bühlmann gibt’s hier.
Bevor wir vergangenen Mittwoch auf der Familienfete von Radiomann Stefan Büsser vorbei schauten, wandelten wir noch kurz über einen roten Teppich im Zürcher Niederdorf. Ein Konfektionsgeschäft im gehobenen Preissegment hatte zur feierlichen Eröffnung seiner Pforten geladen. So was ähnliches hatten wir schon letzten Herbst mitgemacht. Also etwa zwei mal pro Jahr können wir uns das geben, mehr liegt aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht drin.
Und jetzt raten Sie mal, wen wir an diesem Abend so antrafen. Sicher haben Sie richtig geraten – roter Teppich, VIP Apéro und so, da können sie nicht weit sein. Genau, ein amtierenden Mister, eine amtierende Miss – also nicht unsere, die widmet sich dem Studium – ein Ex-Mister und diverse Ex-Missen.
Wir versuchen immer noch zu ergründen, was genau Misters, Ex-Missen und dergleichen mit Glamour zu tun haben. So sehr wir uns anstrengen, wir kommen einfach nicht dahinter. Genau so wenig, wie wir die Kriterien durchschauen, um diese sog. Schönheitswettbewerbe zu gewinnen. Gestern haben wir allerdings wieder etwas dazugelernt.
Ähnlichkeit mit dem besten vierbeinigen Freund des Menschen schadet offenbar nicht. Im Gegenteil.
Und Doppelkinn war auch in der Rennaissance schon mal ein Schönheitsideal.
Doch wir wissen ja, in der jüngeren Missen-Vergangenheit ging es vermehrt um innere Schönheit: Intellekt, Bildung, Aufrichtigkeit. Dieser Wertewandel scheint auch für die Mister Wahl Einzug gehalten zu haben – wenn wir uns das Kandidatenfeld für die kommende Mister Schweiz Wahl so ansehen.
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