Es war die 26. Ausgabe der legendären Prominight neulich im Cheers Club. Seit Januar 2009 haben wir diese Veranstaltung des Grauens mit Argusaugen beobachtet. Und dabei eine beängstigende Tendenz festgestellt. Während vor zwei Jahren wenigstens noch vereinzelt eine Ex-Miss, etwa mal ein unbekanntes Model, hin und wieder ein Money-Girl und von Zeit zu Zeit ein ehemaliger Mister Bern, Zürich oder Luzern Kandidat teilnahmen und dies manchmal sogar als Gruppe, hat sich die Promidichte in den vergangenen Monaten merklich verringert.
Früher sahen die designmässig preisverdächtigen Flyer so aus…

…oder auch so…

Also nicht, dass die aufgeführten ‘Stargäste’ wirklich Promis wären, aber den einen oder anderen Namen hat man auch schon mal gehört.
Im Lauf der Zeit konnten wir aber immer weniger Vertreter unserer Nationalwurst-Gilde entdecken. Dafür war Gunvor in letzter Zeit regelmässiger Stammgast an der Prominight – ein bombensicheres Indiz dafür, dass die Prominight zur Night mutiert.
Ein weiteres eben so sicheres Indiz: die Fotografen von tillate.com bzw. lautundspitz.ch sind nicht mehr vor Ort. Tillate.com hat sich offenbar schon vor längerem zurückgezogen. Die letzte Fotoserie datiert vom 28.11.2009.

Und am 25. März 2011 war nicht mal mehr lautundspitz.ch vor Ort. Ob denen der 28. Januar mit J.P. Love den Bogen gegeben hat?

Von der Sause mit dem äusserst wünderschönen Moderatorin am vorletzten Freitag (falsche Jahrzahl ignorieren) gibt’s scheinbar keine offiziellen Bilder mehr.

Man stelle sich das vor – unsere Spassfotografen, die an jeder noch so belanglosen Hundsverlochete anwesend sind, haben die Prominight von ihrer Liste gestrichen….lediglich ein paar Privatbilder in schlechter Qualität haben wir entdeckt. Und raten Sie, wer darauf zu sehen ist. Ganz genau, Gunvor.
Wir finden aber, dass diese schöne Veranstaltung der Nachwelt erhalten bleiben muss. Deshalb haben wir extra die Kategorie Prominight eingeführt. Quasi die Chronologie eines stillen Niedergangs…
Kürzlich erreichte mich eine SMS aus dem Imagine im Zürcher Hauptbahnhof von einem Freund mit grossen Ohren. (Viktor Giacobbo war’s nicht.)
Der Freund teilte mir mit, dass er soeben ein Businessbrunchgespräch zwischen Gunvor und ihrem Provinz-Produzenten belauscht hatte. Gunvor hätte gewünscht, im Februar 2011 ein Album mit Songs, die ihr am Härzen liegen, rausgeben zu können. Der Produzent hätte ihr davon aber energisch abgeraten. Er pochte darauf, für nächstes Jahr besser einen «fetzigen Summerhit» vorzubereiten.

Arme Gunvor, lucky us! Wir werden zum Glück noch etwas länger von Gunvors legendären Gesangskünsten verschont bleiben.
Bei so vielen Missen- und Mistertiteln die Übersicht zu bewahren, fällt mir manchmal schwer. Amber hat Euch bereits den neuen Mister Luzern vorgestellt. Ein paar Tage vorher wurde jedoch noch ein anderer Mister von Eugster TV gekürt, den wir fast vergessen hätten: Der neue Mister Bern.

Ähh.. nein, das ist er nicht. Das ist unsere Promivermieterin, die Renata Angehrn-Würmli, die sich wahrscheinlich schon wieder die lebenslänglichen Verwertungsrechte an den Mistern erworben hat.
Der neue Mister Bern heisst Sandro Sabatini und kommt aus Bremgarten.

Mit seinen 30 Jahren ist das jedenfalls wieder mal ein richtiger Mann. Oder hättet Ihr etwa Marc Mühlenthaler gewählt, der sich an Gunvor ranschmuste?

Mein Favorit wäre aber Onur Demirci gewesen. Nur schon der Blick zu Tamara Sedmak müsste ausgezeichnet werden. Er wirkt irgendwie ratlos. Was soll man mit der Frau bloss reden? Übers Wetter?
Nicht traurig sein Onur. Und nächstes mal die Frisur vom Dällebach Kari machen lassen…
Sie fragen sich sicher, wer Odie ist. Odie ist eine stattliche deutsche Dogge, mit richtigem Namen Odessa vom Blauen See. Nobel die Dame, nicht wahr? Und diese Odie also, die wird von ihrem Herrchen abgelichtet zusammen mit Cervelatpromis. Die entstandenen Bilder sollen schon bald im Bildband “Odie meets…” veröffentlicht werden.
Also, wenn wir Odie wären, dann hätten wir bei gewissen ‘sujets’ sofort zugebissen. Und darum haben wir uns natürlich auch sogleich die Frage gestellt, ob die Dame vom Blauen See etwa nur vegetarische Nahrung zu sich nimmt.
Nach reiflicher Überlegung sind wir allerdings zum Schluss gekommen, dass es durchaus andere Erklärungen für Odies Zurückhaltung gibt. Hier ein paar Beispiele.
Odie meets Lolita

Die Lolita isst bekantlich nur wegen ihres 17-jährigen Sohnes Tiere. Und da Odie keinen 17-jährigen Sohn hat, isst sie auch keine Lolitas…
Oddie meets Gunvor

Wer seit Jahren derart zäh an einer inexistenten Gesangskarriere rumbastelt…eben, Damen von Welt wie unsere Odie fressen doch kein zähes Fleisch…
Oddie meets Fabienne

Na ja, wo’s nichts zu fressen gibt, da wird auch nicht gefressen…
Aber die Odie, die gefällt uns im Fall sehr gut!
Bilder: Michael H. Sinn