Von der Wissens- in die Sprachwüste
Nach dem eklatanten Wissensdebakel anlässlich der “glanz&gloria”-Vorschau zur letztjährigen Miss-Wahl, gefolgt von diversen Negativschlagzeilen des noch amtierenden Misters André “Mutterkuchen” Reithebuch i.S. Allgemeinbildung – sollte in diesem Fall eigentlich Allgemeinunbildung heissen – haben sich die “glanz&gloria”-Macher im Vorfeld der diesjährigen Mister-Wahl etwas Besonderes ausgedacht: nicht mit Wissen sollen die 16 Kandidaten glänzen, sondern mit Poesie. Mr. Perfect soll also nicht nur hübsch aussehen, nein, er soll auch ein Poet sein.
Die Höhepunkte solch lyrischen Schaffens haben wir für Sie zusammengestellt:
Besonders angetan haben es uns die Dichtkünste der Herren Bochsler, Bertschy, Dell’Acqua und Akbas. Die ersten beiden bestechen durch messerscharfe Logik in ihren Texten. Insbesondere das Bochslersche Elaborat hat uns bahnbrechende Erkenntnisse geliefert. Bis anhin wussten wir gar nicht, dass der Sport und unsere schönen Berge auch schon mal Mister waren. Dell’Acqua und Akbas, hingegen, würden wir der Kategorie Freestyle-Poesie zuordnen.
Inhaltlich dürftig, aber wenigstens recht witzig vorgetragen hat Stefan Tobler. Der mit Abstand beste und geistreichste war übrigens unser persönlicher Favorit für die Wahlen, Jan Bühlmann. Er könnte wohl dazu beitragen, die Peinlichkeiten der vergangenen Monate etwas in Vergessenheit zu bringen. Aber genau dies ist vermutlich sein grösstes Handicap.

