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Giovanni Marchese

HÄRZKLÄBBERTÄSCHLI.CH

Ja, als Cervelat hat man es nicht immer leicht, sein Liebesleben schön zu pflegen. Der Terminstress, die vielen Reisen, Anlässe, der öffentliche Druck auf die Beziehung, Paparazzis, die frisch verliebte Paare verfolgen – es muss der blanke Horror sein.

Unsere Schweizer Cervelats gehen deshalb alle etwas anders damit um. Die einen huuren sich durch die Unterschichten oder die GC-Abwehr…

…oder sie heiraten Bürgerliche.

Bild: Sabine Wunderlin via blick.ch

Andere suchen die Liebe im Cervelat-Himmel. Praktisch, dann kann man sich zusammen die viele Aufmerksamkeit und den Ruhm teilen und hat auch immer was für die Klatschpresse parat.

Bild: SI Online

Und dann gibt es noch die einsamen, die Singles, die, die keiner will, oder die noch niemanden gefunden haben. Ein besonders tragisches Beispiel ist da Stefanie Heinzmann, der Judas der Schweizer Talentshows, die einst ihr Glück bei den nördlichen Nachbaren suchte und seither ihren Bruder (und „Manager“) an jede Hundsverlochete mitschleift.

Aus Mitleid und Nächstenliebe, und weil wir uns am Glück der Cervelats erfreuen wollen, eröffnen wir an dieser Stelle einen neue Rubrik: HÄRZKLÄBBERTÄSCHLI.ch, die Singlebörse für einsame Cervelatherzen.

Gestartet wird mit Stefanie Heinzmann:

Alter: 22
Kommt aus: dem Wallis
Hit: My Man Is a Mean Man
Macke: nur im Doppelback mit Claudio zu haben.
Damit kannst du Punkten:
«Äm brüf in de Tschugge än Tschiffruta Päglette ga wäg kiu.»

Wer die attraktive 22jährige Walliserin kennenlernen möchte zwecks Kuscheln & Liebhaben, soll sich doch bitte bei den Comments mit einem Motivationsschreiben bewerben, wir werden dies dann gerne an die Stefanie weiterleiten. Bist auch du ein einsames Cervelat-Härzli, oder kennst du einen Single, der sich an den Cüplipartys alleine durchs kalte Buffet frisst, dann melde dich bei uns. Wir helfen gerne auf der Suche nach dem perfekten Anhängsel.


In Bern war eine Party

Nach einem Komplettumbau feierte kürzlich unsere Ursula Andress… äh… natürlich das traditionsreiche Hotel Schweizerhof in Bern seine Wiedereröffnung.

Ursula Andress begleitete die Eröffnung zusammen mit ihrer Kantonsgenossin Julia Saner lediglich als Patin. Sie stünden symbolisch für die Schönheit und Eleganz, hiess es in der Medienmitteilung, womit wohl die beiden Hände von Julia Saner gemeint waren. Ursula Andress verkörpert wohl eher die 150-jährige Geschichte und den Umbau.

Natürlich waren zur Wiedereröffnung viele weitere Berner eingeladen: Stadtpräsident Tschäppät war da, der diesmal das Singen einem anderen hätte überlassen können
…nämlich dem Philipp Fankhauser:
Berner Sportler waren da und wir fragen uns: Machte Streit Frieden?

Die Berndeutschsängerin Natascha war da. Wie immer langte sie vorher wieder etwas zu tief in Dimitris Schminktöpfchen:

Und der Heimweh Berner war da. Wohnt MvH jetzt eigentlich wieder in Bern? Wir haben schon so lange nichts mehr von ihm gehört! Und wo ist der Redhead?

Daneben lümmelten die üblichen Statisten von den Zürcher Hundsverlocheten rum. Was genau ihr Bezug zum Berner Traditionshotel ist, bleibt uns schleierhaft. Aber vielleicht waren sie bislang einfach noch nie in der Hauptstadt?

Im Gegensatz zu Marchese, Isabel Florido, Cifford Lilley oder der komplett erblondeten (um nicht zu sagen ergrauten) Lolita Morena, hat der unten folgende Nippel wenigstens einen klaren Bezug zu Bern…

…er der gehört nämlich zu Elisabeth Zölch, einer Berner Ex-Regierungsrätin.


Von

Das luuustige Ohrlisuggen

Vor zwei Jahren hatte Amber berichtet – Ostern im Hause Rigozzi-(Marchese kann man als Namen vergessen, irrelevant…) war frivol, höchst frivol. Mittlerweile ist Christa verheiratete Hochzeitsexpertin. Umso gesitteter geht es scheinbar im Hause Rigozzi-(Marchese kann man als Namen vergessen, noch irrelevanter…) zu.

«Seite di Ochzeit mit Gio wir sinde viel ruhiger geworden. Igge sugge lieber Ohrli, am liebste vom di Osterhaseli»

Was Griiista zu Ostern 2013 wohl suggen wird? Wir werden selbstverständlich mit Bild (evtl. zensuriert) davon berichten.


Sonntag, 24. April 2011, 08:00

Anthologie der Charcuterie Peinlichkeiten

Shawne Fielding hat’s uns letztes Jahr vorgemacht – Recycling heisst der neue Trend! Und da Shawne Fielding unser aller Vorbild ist, wollen wir natürlich in nichts nachstehen. Und so betreiben wir ab sofort ein monatlich wiederkehrendes klatschheftli.ch-Recycling.

Denn wir sind schlicht zu faul, uns immer wieder neue haarsträubende Cervelat-Grilladen auszudenken….Nein, natürlich nicht – unseren Posern und goldigen Sternlein kann man doch niemals überdrüssig werden.

Der wahre Grund für die Recycling-Idee ist folgender: immer wieder steigen wir in die Annalen der klatschheftli.ch-Geschichte, um ältere Artikel zu finden, welche verlinkt werden können. Und da ist uns ein ganz besonderes Phänomen aufgefallen. Wir verharren meist länger, als gewollt, und ergeben uns der Lektüre unseres eigenen Schaffens. Und amüsieren uns köstlich dabei. Irgendwie wirken die Beiträge mit einer gewissen zeitlichen Distanz noch viel amüsanter. Also uns jedenfalls geht es so. Und da wir per se nur für unser eigenes Amüsement schreiben, haben wir beschlossen, künftig unsere fünf Lieblingsartikel des jeweiligen Monats aus dem Vorjahr neu aufleben zu lassen – quasi eine Anthologie der Charcuterie Peinlichkeiten.

Heute also starten wir mit dieser Anthologie, die später auch in Buchform zum Vorzugspreis von CHF 57.50 (unsigniert) bzw. CHF 2’689.35 (signiert und nummeriert) bezogen werden kann. Vorbestellungen nehmen wir gerne entgegen (info@klatschheftli.ch), damit wir abschätzen können, welche Druckerei dem zu erwartenden riesigen Ansturm gewachsen sein könnte.

Wer hat uns vor einem Jahr am meisten Freude bereitet? Ganz klar the one and only Shawne Fielding mit Ihrem grossartig inszenierten Rosenkrieg, der uns im Lauf des Jahres noch ganz viel mehr Freude bereiten sollte. Wir kommen darauf zurück.

Ganz gross auch der vermutlich einzige öffentliche Auftritt der Zürcher Stadtpräsidentin – Präsenz markieren und das an den bedeutendsten Anlässen, das war schon immer Corinne Mauchs Stärke.

Auch ganz viel Freude bereitete uns vor Jahresfrist der damals noch amtierende Mister Schweiz André Reithebuch – heute bloss noch biederer Bergwanderer und Reiseleiter – beglückte er uns damals regelmässig mit seinen Schluck- und Grabscheskapaden.

Ein echte Entdeckung im Februar 2010 war die Königin von Mallorca, Silvia Kaufmann. Die kannten wir gar nicht, und das war auch gut so. Und ausser unseren Lesern Hans Grau und G. Rüfenacht aus Bern kennt sie vermutlich auch bis heute niemand. Aber die zwei haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Hans Grau hat uns ja angedroht, man würde demnächst noch viel von dieser talentierten Sängerin hören. Wir warten immer noch. Zum Glück.

Bleibt noch unser fünftes Februar 2010 Highlight – gezupfte Männerbrauen. Vom Schaufenster dekorierenden Berufsfreund, der letzten Sommer zum Berufsmann wurde, sind wir uns das schon lange gewohnt, auch dass seine Schaufenster im Manor Lugan immer tiptop bieder daher kommen:

Dass aber die Solidarität der schreibenden People-Zunft mit ihren Vorbildern so weit gehen würde, hätten wir nicht für möglich gehalten.


Eventuell wäre ja der Manor Zürich noch froh um Verstärkung.

Alle Archiv-Artikel aus dem Februar 2010 findet ihr hier.


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