Sieben gilt bekanntlich als Glückszahl, deshalb war unser heutiger Vorschlag schon länger qualifiziert. DRS 3 sei dank.
Die Rede ist von irgendeinem Musicalsänger und unserem Musicstar Carmen FenkSalome Clausen Fabienne Louves Katharina Michel. Die zwei spannen zusammen und singen von ihrer schönen Liebe. Wie wunderbar. Patric ist nicht unerfahren im grossen Rampenlicht: Er hat schon den Titelsong für die C&A-Kampagne 2009 interpretiert. Das Lied heisst offiziell «Patric Scott feat. Fabienne Louves». Warum eigentlich, es scheint ja ein Duett zu sein? Hier könnt ihr dazu dahinschmelzen:
Im Übrigen sind momentan ja schon alle Nominierten für die grosse Entscheidungs-Show vom Dezember bekannt. Wir empfehlen euch dringlichst, noch einen Blick auf den Beitrag von «Emel» zu werfen. Lalalalalalalalalala….soo schööööööön! Hier findet ihr alle Nominierten.
Tickets für die Entscheidungsshow soll es übrigens auch noch geben. Für läppische 70 Franken könnt ihr hautnah dabei sein, wie unbekannte Musiker auf der «Mister-Schweiz-Wahl»- und «Grössten-Schweizer-Talente»-Bühne ihr Können unter Beweis stellen. Service public, gell!
Im vielfältigen Aufgabenbereich des gemeinen Boulevard-Journalisten gibt es eine Tätigkeit, der mit einer solchen Freude nachgegangen wird, dass wohl manch einer nur deswegen diesen würdevollen Berufsweg einschlägt. Das professionelle Dekolleté-Glotzen. Gewährt die nationale oder internationale Prominenz Einsichten in ihre Berglandschaften, dann wird genau hingeschaut. Und wehe, das sieht nicht mehr gleich aus, wie noch beim letzten Sightseeing. Dann wird nämlich sofort gemutmasst, gespottet und spekuliert. Der Onkel Doktor könnte ja seine Finger im Spiel gehabt haben und eine solche Lüge an der Natur muss sofort aufgeklärt werden. Die Busenspäher sehen alles. Da ist es vielleicht gescheiter selbst zu den Medien zu rennen und zu gestehen. So wie das Fabienne Louves getan hat.
Bild: fabiennelouves.ch
Gegenüber 20 Minuten verriet sie, dass sie mit ihren Brüsten schon immer unzufrieden gewesen wäre und sehr darunter gelitten hätte. So sehr, dass sie für die «Formkorrektur» 14’000 Franken ausgab, wie der Blick herausfand. Wie sehr eine solche Beichte von einer ex-Music-Star-Gewinnerin interessiert, sei einmal in den Raum voller Fragen zur Schweizerischen Cervelat-Berichterstattung gestellt.
Verwirrt reagierten die Journalisten auf dieses Geständnis. Über was schreibt man, wenn es keinen Platz für Spekulationen gibt? Man lässt den Bucheli doch auch nicht das Wetter der letzten Woche voraussagen. Folglich sind die Artikel gespickt mit seltsamen Informationen. Wie beispielsweise, dass Fabienne Louves vorerst auf die Publikation eines Fotos verzichten möchte. Möchten wir auch. Oder: «Gegenüber BLICK bestreitet die Schönheitsklinik, dass sie der Luzernerin für die Operation einen Spezialpreis gemacht oder einen Rabatt eingeräumt habe.» Und warum genau sollte die Klinik das getan haben? Ist bei einem Casting-Show-Gewinn eine Rundumerneuerung inbegriffen? Oder, man halte sich fest, wegen ihrer Prominenz?
Das Leben als singende Freundin eines ex-Mister-Schweiz-Kandidaten ist halt doch nicht so einfach, wie man es sich vorstellt.
Momentan geht alles den Bach runter. Carli Hirschmann wird zu 33 Monaten Haft verurteilt, Strelanie trennen sich und Flöru & Schätzeli haben ihr gemeinsames Album bereits im Kasten.
Es ist also an der Zeit, wieder etwas Stimmung in die Bude zu bringen und uns an den schönen Dingen zu erfreuen, zum Beispiel an den Pärchen, die es immer noch gibt. Wir möchten deshalb zusammen mit euch das ‚beliebteste’ Cervelärchen küren. Wir haben schon mal eine Auswahl getroffen:
Meinita (Anita Buri und Stephan Meier)
Flordi (Francine Jordi und Flöru Ast)
Blambi (Bligg und Bambi)
Jö, äs Chäferli!
Fabael (Rafael Beutl und Fabienne Louves)
Klibyne (Kliby und Caroline)
Tamperger (Viola Tami und Roman Kilchsperger)
Kälzli (Fritz Künzli und Monika Kälin)
Suschlin (Susanne Wille und Franz Fischlin)
Bild: Philippe Rossier via blick.ch
Bitte eure Favoriten und weitere Vorschläge für Cervelärchen als Kommentar angeben! Merci.
Unser Lieblings-Satiremagazin «Schweizer Illustrierte» hat wieder zugeschlagen. Sie berichtet von der Eröffnung das Blue Balls Festival in Luzern – mit ganz vielen «Stars».
Ok, Macy Gray war der Star des Abends. Aber «Stars» in der Mehrzahl? Und hier kommt die Satire!
Eine bildungsferne Ex-Miss etwa… …oder ein Ex-Mister-Kandidat (das vergeht auf der Zunge, wie Butter) und eine Casting-Show-Teilnehmerin…tschuldigung, sogar Gewinnerin… …sind unsere Stars?
Armes Land! Arme Presse. Mehr «Stars» gibts übrigens hier.
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