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DJ Bobo

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The Shice of Switzerland

Sie haben sicher schon vom äusserst erfolgreichen Casting-Format «The Voice of Germany» gehört. Wir halten sonst ja weniger als gar nichts von diesen blöden Casting-Shows, aber «The Voice of Germany» hat’s uns schon ein bisschen angetan. Dem SRF scheinbar auch, denn die haben sich jetzt die Rechte an «The Voice of Switzerland» gesichert und strahlen die verschweizerte Version ab Anfang 2013 aus.

Oje, oje, das lässt nichts Gutes erahnen! Wie immer, wenn unser Staatssender ein im Ausland erfolgreiches Format übernimmt, ist auch dieses Mal mit Schlimmem zu rechnen. Wir erinnern bloss an «Music Star», «Die grössten Schweizer Hits» oder etwa «Die grössten Schweizer Talente», die uns ab Ende Monat wieder um die Ohren gehauen werden.

Offiziell heisst es, Moderation und Jury seien noch nicht bestimmt. Das ist natürlich völliger Quatsch. Für die Moderation gibt es ja nur einen…
…also vorausgesetzt, dass sich Epilady bis dahin nicht der Unzucht mit Minderjährigen schuldig gemacht hat.

Und für die Jury erwarten wir Grauenhaftes. Es gibt in der Schweiz sehr talentierte Musiker und es gibt auch sehr schlechte. Erstere sind sich vermutlich zu schade während letztere jede sich bietende Gelegenheit nutzen, um sich vor eine Kamera zu schmeissen. Wir wagen also mal eine Prognose.

Man nehme eine Quoten-Blondine. Die singt so schlecht, wie ihre Allgemeinbildung ist. Aber eben, es geht um Quoten.

Quelle: SI Online

Auch immer dabei, weil v.a. bei ganz jung und ganz alt sehr beliebt:

Seine Musik ist etwa gleich gut, wie sein Name, sie verursacht uns wirklich Ohren-Bobo. Aber eben, niemand verkörpert die gutschweizerische Durchschnittlichkeit besser, als der René Baumann.

Man wird sicher dem deutschen Vorbild nacheifern und ein Juryduett dabei haben wollen. Und das vermeintliche Äquivalent zu «The Boss Hoss» wird bei uns Flordi sein!

Dass Francine dabei sein will, versteht sich von selbst. Auch wenn sie von Musik nicht viel versteht. Also wir meinen Musik, nicht das eigene Schlager Gedönse. Und wenn Francine dabei ist, will natürlich auch Flöru dabei sein. Ob er was von Musik versteht, wussten wir nie so recht. Jetzt wissen wir’s.

Als letztes Jury Mitglied ist aus unserer Sicht Frau Voss-Balzarini prädestiniert.

Wenn Gotthard sie schon nicht gefragt haben, wer Steve Lee Ersatz werden soll und sie dann nicht einmal darüber informierten, dann soll sie ihren reichen Erfahrungsschatz dem SRF weitergeben. Immerhin war sie mal Rockerbraut und hat erst noch eine starke Affinität zu diesen Indianern.

Ganz sicher nicht in Frage kommt Piero Esteriore. Der wird nämlich bestimmt wieder mal als Kandidat antreten wollen, um zum x-ten Mal seine absolut letzte Chance zu nutzen. Derweil der Schuldenberg anwächst.


Moment mal !?

Sie casten wieder! Nein, nicht Dieter Bohlen und Sara Connor, sondern DJ Bobo, Roman Kilchsperger und Griista Rigozzi.

Talente

Bild: Christian Lenz via blick.ch

Die drei «Hübschen» suchen auch für 2011 das grösste Schweizer Talent. Fleissig die Promo-Trommel rührend erzählen sie im Blick-Interview von ihren Erwartungen, von Talenten und von anderen wahnsinnig interessanten Details zur Show. Auf die Frage, welches Talent sie denn in diesem Jahr auf keinen Fall sehen möchte, antwortete Griista: «Beim letzten Mal ist mir aufgefallen, wie viele lustige Leute ohne jedes Talent mitmachen.»

MOMENT MAL…

Da drängt sich dem Leser aber die Frage auf: Weiss Grista, dass sie in der Jury für das grösste Schweizer Talent, und nicht in der Jury für die diesjährige Miss-Schweiz-Wahl sitzt? Denn dort findet man doch eigentlich die lustigen und talentfreien Leutchen:

Bild: blembal.com

Multitalent

Bild: SI Online

Raguth, die Malerin

Bild: SI Online

Linda Maeh

Bild: Geri Born/ SI Online


Dienstag, 06. September 2011, 07:00
Kategorie: Missen Dissen, TV

Bei der Geburt getrennt

Heute mit……DJ DogDog


Donnerstag, 07. Juli 2011, 12:56
Kategorie: Geburt getrennt
Namen:

Zurückziehen!

Alle Jahre wieder findet der Concours Eurovision de la Chanson (neu: Eurovision Song Contest) irgendwo in einem Land in Europa statt. Manchmal kann es sogar auch sein, dass er in Asien stattfindet. Nehmen doch auch Länder am Liederwettbewerb teil, die nicht mal in Europa sind. Wahrscheinlich um die Vielfalt zu verstärken. Und um mehr Geld einzutreiben. Am letzten Samstag hat sogar ein asiatisches Land den Song Contest gewonnen: Aserbaidschan.

Sie hat auch fast gewonnen: Anna Rossinelli belegte den letzten Platz.

Die Schweiz jubelte: Mit einem Punkt Vorsprung vor der Konkurrenz haben wir es ins Finale des ESC (wie man so unter Profis sagt) geschafft. «Jetzt ist alles möglich!» titelte beispielsweise «20 Minuten». Denkste: die Anna-Euphorie war nach dem Finale vorbei. Letzter Platz, aber satte 19 Punkte mehr als Gunvor und Piero zusammen. 10 Punkte kamen aus Grossbritanien und noch ein paar aus dem Balkan. Dafür waren die Übertragungen alle so schön, denn der Sven hat wieder kommentiert. Und zwar so, dass man die Moderatoren des eigentlichen Anlasses nie hören konnte. Gut gemacht Sven, stahsch au gern im Mittelpunkt, gäll! Zum Glück gab es Erlösung beim ersten Deutschen Fernsehen und Peter Urban.

Wie jedes Jahr wurde wieder getitelt:

Auch ich finde, dass wir uns wirklich wundern sollten, wieso wir mit dieser fesselnden Nummer der, vom SRF natürlich top-vermarkten, Anna nicht gewonnen haben? Ein Sieg wäre ja das mindeste! Schon nach DJ Bobo und Michael von der Heide habe ich mich schwer gewundert. Der Song-Contest hätte eigentlich ja jedes Jahr in der Schweiz stattfinden sollen, wenn es nur um die Musik ginge.

Deshalb fordere ich: Aufhören! Für was nehmen wir noch an diesem Wettbewerb teil? Was bringt es uns? Wir gewinnen sowieso nicht und ausserdem kostet uns die ganze Übertragung noch Geld. Nathalie Rickli kann ein Lied davon singen. Und wer übernimmt immer die Spesen? Natürlich auch der Staat und die Sponsoren! Nächstes Jahr, wenn diese Micky-Mouse-Veranstaltung in Polen und der Ukraine ist, werde ich selbstverständlich nicht einschalten! Vermutlich kommen wir ja eh nicht ins Finale, Othmar sei dank! Und wer soll in 3 Jahren den Zirkus in Brasilien bezahlen? Und das geht dann sogar noch vier Wochen! Also: Aussteigen aus diesen ganzen Veranstaltungen! Adios EM und WM!

P.S: Die wirkliche Ironie liegt ja darin, dass wir im Falle eines Gewinnes vom Eurovision Song Contest ein vielfaches des Geldes, welches wir nun bezahlen, ausgeben müssten.


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