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Claudio Zuccolini

Finden sie das lustig?

Wir fragen uns immer noch, was es denn genau war, was der kleine Zuccolini dem grossen Blick angetan hat, dass er von denen kürzlich praktisch täglich in die Pfanne gehauen wurde.

Die Suggestivfrage des Blicks “Finden sie das lustig?” sagt ja eigentlich bereits: Nein!

Klar ist er kein Rowan Atkinson und auch kein Emil, aber das unterscheidet ihn ja in keinster Art und Weise von den anderen Schweizer Komikern und denen, die sich einfach mal so nennen. Also praktisch allen.

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Eine Pointe, wie die vom Hund der immer ans Essen denkt und deshalb so gerne Ess-Bahn fährt, ist ja auch nicht so viel schlechter als eine von Peach Weber und immer noch ein wenig über dem Niveau der täglichen “Die-besten-Leser-Witze” im Blick.

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Aber der Cirkus Knie ist scheinbar so etwas wie früher die Swissair, eine heilige Kuh. Und wenn da nicht gelacht wird, dann ist das schon fast ein nationales Todesurteil.

So schlimm, dass die Leute beim Einkaufen bereits so geguckt haben, als hätte ihr Mann jemanden überfahren oder sonst was Schlimmes gemacht, erzählt uns Zuccolinis Frau in der Schweizer Illustrierten.
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Man kann sich zwar fragen, ob das durchschnittliche Knie-Publikum (man beachte die entsprechende Bildstrecke), das ja eigentlich vor allem wegen den Rössli die so lustig im Kreis herum rennen gekommen ist, unbedingt als Gradmesser für funktionierende Komik angesehen werden muss.

Aber gut, das Publikum in Frage zu stellen ist ja ein grundsätzliches No-Go für jeden Künstler. Auch wenns die Stephanie Berger immer wieder mal macht.

Aber nun hat ja zum Glück, so stands im Blick, Fredy Knie mit ernster Mine “durchgegriffen”, das Programm gestrafft und nun lachen sie alle wieder. Happy End, Blick sei Dank.

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Und Blick kann uns wieder einmal einen Artikel präsentieren über einen Komiker den er lustig findet.

Einer der immer wieder richtige verrückte Hammerpointen draufhat, wie zum Beispiel sich zum 50sten neben einem 50er Verkehrschild ablichten zu lassen.

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Bildunterschrift: Multitalent Rene Rindlisbacher.

Klatschheftli-Leser horchen bei der Bezeichnung Multitalent auf, werden doch Leute wie Monika Kälin, Stephanie Berger oder X.T. aus L. ebenso genannt. Also alles Leute die überall mal was probieren, aber nirgends was richtig gut können.

Und so darf dann nun dieser Rindlisbacher dem Blick auf gefühlte 1001 Fragen Antwort geben und in bester Nella Martinetti Manier über seine Hochs und Tiefs lamentieren.

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Bereits der Titel tönt wie ein Nella Martinetti Nachruf:

«Ich wurde lustig, weil das Schicksal so hart war.»

Wobei bei ihm ja weder das eine, noch das andere so richtig zutrifft.

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Wer mag, darf sich hier bei einer Stange in der Gartenbeiz das ganze Frage-Antwort-Spiel antun. Aber Vorsicht, man könnte dabei einschlafen.

Schade konnte der Zirkusdirektor hier nicht auch “durchgreifen und straffen”.


Dienstag, 30. April 2013, 06:00
Kategorie: Männer, Tiere

“Unteranderem: wir haben gut überlebt!”

Gestern waren wir im Casinotheater zu Winterthur. Der Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart feierte mit seinem neuen Programm “Unteranderem: überleben Sie gut!” Uraufführung. Wie gesagt, wir haben saugut überlebt. Obwohl wir glaub ich der Aargauer-Fraktion zugeteilt worden sind während dieser höchst amüsanten ‘tour d’horizon’ durch guteidgenössische Eigenheiten – dialektisch köstlich aufbereitet. Und mit ‘dialektisch’ meinen wir nicht ‘Dialektik’ im eigentlichen Sinn, sondern schlicht und einfach die Eigenheiten unserer helvetischen Sprachvielfalt.

Keine Frage, HPMD (unser Marketing-Akronym-Vorschlag für künftige Grosstaten) ist ein begnadeter Schauspieler. Ebenso keine Frage: ein solcher Auftritt lockt Showprominenz. Und damit meinen wir für einmal echte Persönlichkeiten. Keine Missen, keine Misters, keine Moneygirls, keine selbsternannten gänzlich untalentierten Selbstdarsteller.

Zugegen waren Schauspielerkollegen wie Andrea Zogg, Stefan Gubser oder Sabina Schneebeli. Oder auch Persönlichkeiten wie Giacobbo/Müller, Simon Enzler, Claudio Zuccolini oder der untergehende Stern Beni Turnheer.

Zur Veranschaulichung hier ein Bildbeispiel in gewohnt miserabler klatschheftli.ch-Qualität:

Und weil wir jetzt wohl ganz viele weitere Repräsentanten aus der CH-Kultur-Charcuterie vergessen haben, gibt es hier eine Liste, in die man sich eintragen kann. Zwecks weiterer Verwertung unsererseits mailen an tratsch@klatscheftli.ch. Vielen Dank.

Ach ja, glanz&gloria war natürlich auch zugegen. Und wollte angeblich wissen, wer wir sind. Freunde, fragt uns doch einfach.


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