Die Minder-Initiative
Klar, das herrliche Frühlingswetter im Moment ist wunderschön. Lange haben wir darauf warten müssen, unsere Abende wieder draussen auf dem Balkon oder im Garten verbringen zu können.
Trotzdem sollten wir unsere Augen auch jetzt nicht vor den Problemen dieser Welt verschliessen.
Nein, hier soll nicht nochmals die Rede von der Abzocker-Initiative sein, sondern von einem richtig grossen Problem. Stichwort Nordkorea. Oder Nord Korea auf Jubairisch.
Im Blick war dazu kürzlich ein grosser Artikel. Die Lage ist tatsächlich äusserst ernst und ihre Auswirkungen reichen bis zu uns in die Schweiz.
Ja, sie ist aufgrund der politischen Situation in Nordkorea tatsächlich ernsthaft gefährdet:
Die Schweiz? Die Welt? Nein, die Herbstkollektion von Claudio Minders Schuhmarke Joya.
Der Ex-Mister Schweiz von 2000 macht sich nämlich gemäss Blick ernsthaft Sorgen. Von den 100 Mitarbeiter in seiner Fabrik habe er seit mehr als 10 Tagen nichts mehr gehört.
Aber Minder ist zum Äussersten bereit: „Sollte sich die Situation weiter zuspitzen, müssen wir andere Produktionsstätten in Betracht ziehen, damit unsere kommende Herbstkollektion rechtzeitig ausgeliefert werden kann.“
Aha, die Sorge gilt also nicht den 100 Mitarbeitern, sondern der Herbstkollektion. Eine Welt ohne neue Joya-Schuhe im Herbst wäre nicht mehr dieselbe wie zuvor.
Minder hat nun sogar selber die Initiative ergriffen (deshalb der Titel) und ist, gemäss Blick, am Wochenende nach Nordkorea geflogen.
«Ich hoffe, ich werde dann einige Probleme vor Ort lösen können», sagt er.
“Durchgreifen” nennt das der Blick sonst gelegentlich auch gerne.
Na, dann zieh dich mal warm an, Kim Jong Un. Superclaudio und mit ihm die Hoffungen der (Schuh-) Welt, sind unterwegs zu dir.




