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Cédric Wermuth

«Komitee für eine ausgewogene Generationenvertretung im Bundeshaus»

Jungpolitiker haben es schwer: Man engagiert sich gegen die Atomkraft, verbringt langweilige Sonntage an Parteiversammlungen oder muss statt Party machen um Listenplätze kämpfen… Und wofür? Am Ende machen doch die «Alten» das Rennen um die so ehrenvollen Plätze im Parlament.

Das «Komitee für eine ausgewogene Generationenvertretung im Bundeshaus*» will dies nun ändern und fordert die jungen Nationalratskadidaten auf, aktiver Wahlkampf zu betreiben. Vorbilder für aktiven Wahlkampf gibt es in der Cervelat-Welt zur Genüge:

Auch die Jungpolitiker sollen vermehrt mit Aktionen auf sich aufmerksam machen. Natalie Rickli nahm sich dies letztes Jahr zu Herzen und ihre Wohnung wurde medienwirksam verschmiert:

Bild: Reto Schoeneberger via blick.ch

Da macht es Cédric Wermuth besser und präsentiert sich der Öffentlichkeit mit einem Promi. Schliesslich ist es auch ein Anliegen des Komitees, vermehrt junge Wähler an die Urnen zu locken. Da sich die Jugend aber so sehr um Politik schert, wie wir uns um Cruella De Vils Frisur, muss man diese mit Zückerli wie Linda Fäh zum Wählen ermutigen.

Schliesslich gibt es auch noch diese ambitionierten Jungpolitiker, die sich ganz nach dem Motto «Sex sells» im Schlüpfer und räckelnd präsentieren und so auf den Einzug ins Parlament hoffen:

Wären wir in Italien, hätte Mirjam Arnold bestimmt die besten Karten für eine angesehene Politkarriere!

*Kerstins kleines Wörterbuch, heute: DAS BUNDESHAUS
Als Bundeshaus wird der Sitz von Regierung und Parlament der Schweizerischen Eidgenossenschaft in Bern bezeichnet.


Donnerstag, 07. Juli 2011, 07:00
Kategorie: Frauen, Männer, Politik

Rot gewinnt!

Unsere Leser/innen haben abgestimmt und jetzt wissen wir es: The Unsexiest Cervelat Alive 2010 heisst Nicolas Blancho. Unser unsäglicher König Drosselbart der geistig Verwirrten ist mit 19.5% der Stimmen da angelangt, wo er sich zu sein wohl immer gewünscht hat. Er hat es geschafft, seine äussere Erscheinung mit seiner geistigen Haltung zu einer Symbiose geradezu biblischen Ausmasses zu vereinen. Oder war das jetzt politisch nicht korrekt, Frau Illi? Wie auch immer, diesen Titel macht ihm keiner mehr streitig.

Rang 2 teilen sich mit je 16.02% die zwei anderen Rotkäppchen im Feld, Patrick Liotard-Vogt und Ulrich Schlüer. Ob so viel roter Farbe dürfte das Herz unseres Jungsozialisten Cédric Wehrmut wohl wahre Freudensprünge aufführen. Über 50% haben für rot gestimmt! Das ist und bleibt für Herrn Wermuth natürlich reines Wunschdenken, aber er sollte sich trotzdem ernsthaft Gedanken darüber machen, ob er nicht mal zu einer Flasche Henna greifen sollte, ganz nach dem Motto “im Kopf ist auf dem Kopf” (nicht wahr, Herr Schlüer?). In Sachen geistiger Verwirrung steht er schliesslich unserem glorreichen Sieger in rein gar nichts nach.

Die lederne Medaille holt sich mit 13.13% Mr. Da-Nos. Für mehr waren die Haare einfach zu wenig rot, aber vielleicht reicht’s ja im nächsten Jahr zu einem Podesplatz. Auf Rang 5 folgt mit 8.69% Mauro Tuena. Mehr gibt es zu diesem Herrn wirklich nicht zu sagen.

Dass Jörg Kachelmann mit 5.98% bloss Rang 6 belegt, liegt wohl in erster Linie daran, dass wir das deutsche weibliche Publikum überhaupt nicht mobilisieren konnten. Welche Deutschen interessieren sich schon für die eidgenössische Cervelatliga. Die schauen lieber Bundesliga.

Auf Rang 7 finden wir ex aequo mit 5.6% Carl Hirschmann und Sepp Blatter. Kleiner Mann, kleine Punktzahl. Aber weshalb sind die beiden gleichauf? Ist es, weil sie die gleichen Vorstellungen zu Moral und Ethik haben?

Dass Stefan Tobler mit gerade mal 3.86% bloss auf Rang 9 zu finden ist, erstaunt, legt aber die Vermutung nahe, dass ein gut schweizerisches Biedermann-Image ohne Ecken und Kanten bei uns nach wie vor honoriert wird.

Ganz am Schluss des Feldes finden wir Roger Schawinski mit lediglich 2.12% der Stimmen. Nicht für ihn zu stimmen war seine Erfindung.

Wir bedanken uns für die Teilnahme an dieser gesellschaftlich bedeutenden Umfrage. Weitere werden folgen, denn es muss doch einfach mal gesagt werden.


Wermuthstropfen

Ja, der Cédric ist wohl der Kreuzritter roter Politik hierzulande. Ohne Rücksicht auf Verluste stürzt er sich grössmäulig ins Gefecht und versteht es beinahe als einziger, zu provozieren, ohne daraus Profit für seine politischen Anliegen zu ziehen. Ja, der Cédric versteht es, Zeichen zu setzen, die es nicht zu setzen gilt. Da wären die Aktionen „Joint“ (an der Delegiertenversammlung der SP), „Juso-Vandalen“ (Hausbesetzung in Baden) und „In der Höhle des Löwen“ (JUSO-Tagung in Toni Brunners Beiz), um nur einige Beispiele zu nennen, die dem Wermuth seine nachhaltigen Strategien veranschaulichen.

Ein weiterer Meilenstein in Wermuths politischer Laufbahn ist die erste Online-Demo der Schweiz. So versammelten sich Gleichgesinnte an jenem unvergessenen 24. Juni 2009 auf Facebook, um miteinander gegen die Unterdrückung des Volkes im Iran zu protestieren.

Frei nach dem Motto „Dieses war der x-te Streich, doch der nächste folgt sogleich“ geht JUSO-Kanzler und SP-Kronprinz Wermuth seinen Weg unbeirrt weiter und präsentierte unlängst seine nächste revolutionäre Idee. So soll der Schweizer Nationalfeiertag doch endlich vom 01. August auf den 12. September verlegt werden. Dort gehört er schliesslich auch hin, war doch der 12. September 1848 der Tag, an dem die moderne Bundesverfassung in Kraft trat. Die August-Variante hingegen ist schliesslich bloss Sinnbild für die dekadente rechtsgerichtete Denkweise, steht doch der Bundesbrief von 1291 für nichts anderes als Unterdrückung, Ausbeutung und Ausgrenzung. Und Wilhelm Tell ist ein Mythos, der damals vom Geheimbund „Vom Weissen Buch von Sarner“ (auch bekannt als „Rütlilluminati“, später dann als BGB und ab 1971 als SVP) in die Welt gesetzt wurde, damit Schweizer innen und aussen jeweils am 01. August Jahr für Jahr mit bösen Pamphleten des Übervaters und seiner Gefolgschaft indoktriniert werden können.

Und zum Schluss noch dies: Als Reaktion auf den Beitrag von klatschheftli.ch zu seinem Äusserem, präsentierte der Cédric am 20. Mai 2010 im Blick seine Diät-Tipps.


Sonntag, 01. August 2010, 08:16
Kategorie: Männer, Politik

Cédric redet, Adel turnt

Cédric Wermuth, Präsident der Juso Schweiz, war nie sehr schlank und schlänker wird er auch nicht, wie die Fotos in der SZ zeigen.


Nur reden macht feiss.

Cédric täte es gut, sich in sportlicher Hinsicht ein Vorbild an Ur-Ex-Mister-Schweiz Adel Abdel-Latif zu nehmen. Am 2. August lautete dessen Facebook-Status nämlich folgendermassen:


Sonntag, 02. August 2009, 17:06
Kategorie: Männer, Politik

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