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Carl Hirschmann

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Pöschwies is the new Dolder Grand

Morgen begeht die Welt den zehnten Gedenktag an die menschenverachtenden Terroranschläge, welche als «9/11» in die Geschichte eingegangen sind. Es gibt kaum jemanden, der/die sich nicht daran erinnern könnte, wo er/sie an diesem historischen Tag war. Das gilt sicher auch für Carl Hirschmann. Noch besser dürfte sich Carli künftig allerdings an sein ureigenes «9/11» erinnern, an den 9. September 2011. An diesem Tag nämlich verurteilte ihn das Bezirksgericht Zürich zu 33 Monaten Gefängnis, 14 davon unbedingt.

Und es gibt weitere Parallelen zwischen dem amerikanischen «9/11» und dem Zürcher «9/11». Seit dem 11. September 2001 geistern die wildesten Verschwörungstheorien umher. Und auch dem Urteil vom 9. September 2011 soll ein Komplott zu Grunde liegen. Davon jedenfalls ist der verurteilte Hirschmann überzeugt.

Und alles nur, weil er eben der Hirschmann sei. Ääähhhmmm….die Königin der Selbstüberschätzung heisst doch Shawne Fielding?

Zwar ist derzeit noch unklar, ob Carlis Anwältin das Urteil an das Obergericht weiterziehen wird. Wir gehen jedoch davon aus, zumal Carlis Verteidigungsargumente schon sehr überzeugend sind. Das ist einfach hieb- und stichfest, dem ist nichts beizufügen.

Aber eben, es handelt sich bekanntlich um ein Komplott, weshalb die Chancen auf einen Freispruch sauschlecht stehen. Wir möchten deshalb hier schon einmal prophylaktisch ein paar Tipps für den mit Steuergeldern bezahlten Aufenthalt im Pöschwies geben. Wir haben uns zu diesem Zweck die Hausordnung vorgenommen.

Also, der Aufenthalt im Bunker beginnt folgendermassen:
«§ 2. Beim Eintritt in die Strafanstalt werden die erforderlichen Angaben zur Person des Gefangenen festgehalten, und er wird fotografiert, sofern der Anstalt nicht bereits Fotografien jüngeren Datums zur Verfügung stehen. Im Laufe des Aufenthalts können jederzeit neue Fotografien angefertigt werden.»
Fotografiert werden, das ist sich Carli ja gewohnt. Das mag er, das gehört bei der Jeunesse Dorée einfach dazu. Auch der Umstand, dass jederzeit neue Fotografien gemacht werden können, sollte nichts Ungewohntes sein. Aber aufgepasst, die Fotografen werden nicht die von tillate.com sein und es dürfte wahrscheinlich auch nicht Michel Comte sein, obwohl dessen Stern angeblich schwer am Sinken sein soll, was nicht erst seit seiner Asientour mit dem Carli-Tross bekannt ist.

Dann wird es allerdings wesentlich problematischer:
«§ 12. Jeder Gefangene hat seine Zelle sauber zu halten und ist für die Einhaltung der Ordnung in der Zelle sowie den sachgerechten Gebrauch des Inventars verantwortlich.»
«§ 22. Die Gefangenen sind verpflichtet, die ihnen zugewiesene Arbeit zu verrichten.»

Putzen, arbeiten? Tricky…

Aber wenigsten gibt’s Lohn:
«§ 29. 75 Prozent des nicht auf das Sperrkonto gutgeschriebenen Teils des Arbeitsentgelts werden dem Gefangenen monatlich bis zum Maximalbetrag von Fr. 250.– bar ausbezahlt.»
Für 250 Stutz gibt’s doch wohl ein Fläschen Dom Perignon. Immerhin. Aber halt…
«§ 16. Auf dem gesamten Anstaltsareal sind den Gefangenen der Besitz und Konsum von Alkohol und illegalen Drogen sowie das Aufbewahren von Utensilien für den Drogenkonsum untersagt.»
Ui, ui, ui, das wird hart, verdammt hart.

Immerhin, für Unterhaltung wird gesorgt:
«§ 36. In der Strafanstalt werden für die Gefangenen des Normalvollzuges regelmässig Veranstaltungen unterhaltender oder weiterbildender Art durchgeführt.»
Wie wär’s mit einem kleinen Rollenspiel? «Ein Abend mit Carl Hirschmann im St. Germain – wir verarbeiten gemeinsam unsere Vergangenheit». Da lässt sich doch bestimmt der eine oder andere Freiwillige finden.


Samstag, 10. September 2011, 07:00
Kategorie: Jet Set, Männer

Man ist so jung wie man sich fühlt

Kürzlich bei Jugendsender JOIZ durften wir erleben, wie der Fernsehmoderator Röbi Koller rappte. Ganz nach dem Motto: man ist so alt, wie man sich fühlt, wie auch 20min.ch schrieb.

Man sieht und hört, der 53-Jährige kann gut mit unseren Schweizer Sängern mithalten. Piero kann sich gerne eine Scheibe abschneiden.
Man ist so alt, wie man sich fühlt…? Na, dann schauen wir uns doch mal an, wie alt unsere Schweizer Cervelats so sind und tuscheln öffentlich über ihr wahres Alter:

Angela Martini – 2 Jahre und 1 Monat

Man muss nach den neusten Bildern davon ausgehen, dass Angela Martini noch nicht über die frühkindliche Erziehungsphase hinaus, und somit etwa 2 Jahre und 1 Monat alt ist. Denn den Satz «aber gell Angi, vergissisch denn s Unterhösli nid azieh, ohni das goht me nid usem Huus» hat sie wohl noch nie gehört.

Florian Ast – Midlife

Bei den Frauen ist es die Menopause, bei den Herren die Midlife-Crisis. Während Frauen schwitzen und Li-La-Launebär spielen wie zu guten, alten Teenager-Zeiten, erleben die Mannen ihre Midlife-Crisis wie folgt: Meine Alte ist in der Menopause, ich brauche was Neues.

Bild: Blick.ch

Walter Roderer – ¹29 Jahre jung oder ²6-7 Jahrhunderte alt

Über das wahre Alter von Walter Roderer darf gerätselt werden, da uns gleich zwei zuverlässige und höchst seriöse Quellenangaben aus dem nahen Freundeskreis von Herrn Roderer vorliegen:
¹Wie romantisch ist doch die Story von Walter Roderer und seiner Ehefrau Anina. Sie kennen sich seit knapp 29 Jahren, sind zusammen aufgewachsen und haben sich dabei lieben gelernt. Für ihn war es «Liebe auf den ersten Blick» wie er kürzlich in einem Interview verriet.
²Walter Roderer nahm 1848 den Nachnamen seines ersten Adoptiv-Vaters Wilhelm Tell an, um sich Ruhm und Ehre mit der Apfelschusslegende zu teilen. In den späten 80ern kannte man Walter Roderer kurzzeitig auch unter dem Name Walter Konigsberg, dies wegen seiner zweiten Adoption durch Woody Allen (bürgerlich: Allen Stewart Konigsberg).1992, nachdem Walter Nacktfotos von seiner 21-jährigen Adoptiv-Schwester Soon-Yi Previn fand, reichte er einen Antrag zur erneuten Namensänderung ein, als Grund wurden unüberbrückbare Differenzen und Eifersucht genannt.

Carl Hirschmann – 17 Jahre und 11 Monate

Von wegen sexuelle Nötigung und Sex mit einer Minderjährigen, Carli ist doch selbst auch noch grün hinter den Ohren! Am Verarbeiten seines Kindheitstraumas, denn wie er gegenüber der Schweizer Illustrierten erwähnte, war er ein Scheidungskind: «Eine richtige Familie hatte ich nie. Ich bin einsam aufgewachsen und war meist auf mich alleine gestellt.»
Mitleid sollte man haben mit dem armen Junge, und ihm nicht mit Gefängnis und Strafe drohen…

Bild: tilllate.com

Denise Biellmann – Alter nicht bekannt

Hier handelt es sich alterstechnisch um eine gespaltene Persönlichkeit. Es war leider nicht herauszufinden, ob die gute Denise nun ein 18-jähriges Raver-Girl ist oder doch die in die Jahre gekommene und nicht mehr sooo gut trainierte ehemalige Spitzensportlerin…

Renata Domenica Anghern Würmli – ca. 56 Jahre

Denn wie unser Freund Herr Wikipedia weiss:
„Die natürliche Menopause tritt gewöhnlich zwischen dem 40. und 55. Altersjahr ein. Eine Behandlung kann für Beschwerden indiziert sein, die durch die hormonelle Umstellung im Klimakterium als Folge eines relativen Hormonmangels entstehen, wie vaginale Beschwerden, Haarausfall, Hitzewallungen, nachlass des Bindegewebes (Hängebrüste) und ähnliche.“

Für mehr Informationen zur Menopause: Miss Schweiz und Biologin Kerstin Cook hält am kommenden Samstag an einem öffentlichen Online-Vortrag der Oxford Open University zu diesem Thema.


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Enzyklopädische Bedeutung

Es ist noch nicht lange her, da hatte der Tagi über den beschönigenden Wikipedia Eintrag zu unserem Partyhengst Carl Hirschmann berichtet. Um das einstige ‘enfant terrible’ der Zürcher Jeunesse Dorée ist es in letzter Zeit erstaunlich ruhig geworden. Vielleicht hat er für einmal ja auf seinen PR-Berater gehört. Da kommt Wikipedia natürlich gelegen, um sich in neuem Licht darzustellen. Als Wohltäter und Gutmensch soll er dargestellt worden sein.

Leider konnten wir uns das Pamphlet nicht zu Gemüte führen. Wie der Tagi nämlich vor Kurzem erneut berichtete, ist der Eintrag zu Carli auf Wikipedia verschwunden. Weshalb, kann man auf der Debatte zum Löschkandidaten Hirschmann auf Wikipedia nachlesen.

Wir können den Argumenten folgen und finden es mehr als vertretbar, dass unser aller Carli nicht auf Wikipedia verewigt wird. Er gehört in den Boulevard. Zumal die Seite “Was Wikipedia nicht ist” ein klares Statement zur Aufnahme von Personen macht: «7.2. Wikipedia ist kein allgemeines Personen-, Vereins-, Organisationen- oder Firmenverzeichnis. Nur für Personen und Institutionen von enzyklopädischer Bedeutung sollen Artikel angelegt werden.»

Das würde durchaus Sinn machen, wäre da nicht die quälende Frage, wie enzyklopädische Bedeutung zu definieren ist. Die Latte scheint jedenfalls verdammt tief gelegt worden zu sein, wenn Leute wie Linda Fäh, Renzo Blumenthal, Anita Buri, André Reithebuch und alle anderen Missen und Mister der vergangenen Jahre auf Wikipedia vertreten sind. Was bitte ist genau deren Relevanz für unsere Gesellschaft? Hallo?

So gesehen wäre auch ein Eintrag zu Carli vollkommen berechtigt. Oder ein Eintrag zum jeweiligen Blick Girl des Tages. Oder zu den Moneygirls. Oder zur amtierenden Freundin vom Mister Schweiz. Bzw. zu jedem der 7 Milliarden Menschen auf unserem Planeten.


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Der Kulturschock

Die Veranstaltungen heissen “Miss Schweiz Wahl”, “Glory Awards”, “Swiss Awards” usw.. Und jetzt haben Kunstschaffende den Stellenwert dieser Stelldicheins für unsere Kultur entdeckt. Unter dem sinnigen Namen “Wurstfestival” wird derzeit dem hiesigen Wurstschaffen gehuldigt. Und das einen ganzen Sommer lang.

Für die grafische Darstellung der zelebrierten Protagosnisten hat man sich lustige Avatare ausgedacht.

Und hier unsere Highlights aus dem Programm:

Kindertheater “Hanswurst in der Zeitmaschine” – kindergerecht aufbereitet lassen die Veranstalter die Kindheit und Jugend von Carl Hirschmann Revue passieren. Das Stück ist auch für Eltern sehr empfehlenswert, um Erziehungsfehler frühzeitig erkennen zu lernen.

Wurstspektakel – Anna Maier präsentiert noch einmal und exklusiv ihr legendäres Wurstkleid.

Bratwurst-Workshop – Gigi Oeri erklärt den verantwortungslosen Umgang mit dem Solarium und verrät das Geheimnis hinter einer gepflegten Lederhaut.

Wurst-Handwerk – André Reithebuch gibt Einblick in den Alltag in einer Schreinerei.

Wurstlis Abenetuer – André Reithebuch gibt Einblick in seine Eskapaden während und seit seinem Amtsjahr.

Wurst & Thementage – wir freuen uns auf Würste und ihre spannenden Themen, z.B. Linda & Politik, Kerstin & Biologie, Jennifer & Finanzen etc.

Darmspektakel – Was das Spektakel genau beinhaltet, ist noch geheim. Gerüchten zufolge wird aber mit einem Auftritt von J.P. Love gerechnet.

Fleischers Heil!


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