Die beiden superreichen («ja, ich kaufe mir ein Armband für 38’000 CHF, wenn es mir wirklich gefällt») und supermächtigen einzigen beiden Schweizer Supermodels wohnen in Zürich in einer WG. Bianca Bauer und Liza Andrea Kuster, bekannt aus «A Small Brain»:
Wie tilllate.com weiss, teilen sich die beiden die Küche, das Wohnzimmer, das Bad, einen begehbaren Kleiderschrank – und das Bett:
Und so sieht dann das Bad von so Superreichen aus?
Muss wohl ein spezielles Bio-Bad sein, dass wir Normalsterblichen noch gar nicht kennen. Denn im ganzen Tilllate-Beitrag wird Bio-Lise nicht müde zu betonen, dass sie denn nur Bio-Waren esse und überhaupt Bio Bio Bio… Aber als Ex-Miss-Erde hat man natürlich eine Reputation und schliesslich arbeitet sie noch immer an ihrer Marke. Nur ist ihre Markenarbeit nicht sehr konsequent, denn wäre ihr ihr Bio-Fimmel wirklich ernst, würde sie nicht an jeder Pseudo-Jet-Set-Verlochete teilnehmen. Auch der Eröffnung des Ladens von Dosenbach, quasi der Mutter aller Ökolabels, hätte sie bestimmt keinen Besuch abgestattet.
So bleibt es dann doch beim Ökoheftli anschauen fürs Föteli und so tun als ob…
Die Krise ist endgültig in der Schweiz angekommen. Dafür gibt es drei Indizien:
1. An der Bahnhofstrasse eröffnete Dosenbach einen Flagship Store.
2. Die Cervelat-Gilde rennt zur Eröffnung als wär’s der letzte Gratis-Cüpli-Anlass.
3. Glanz&Gloria berichtet von der Eröffnung des Billigschuhladens.
Für einmal muss man allerdings sagen, dass die Eröffnungsfeier sehr harmonisch daherkam. Billigschuhladen und unsere Cervelat-Gilde als schöne Symbiose. So ist es eigentlich auch egal, welcher Cervelat, was sagt. Das hat Action.tv ganz recht:
Die Promis scheint es auch gar nicht zu stören, dass es im Dosenbach-Flagshipstore aussieht wie in einer aufgeräumten Wohnung von Protagonisten aus einer Hartz-IV-Reality-Show (also so wie alle Dosenbachs). Die VIP-Gäste strahlen um die Wette. Denn schliesslich sind Kameras zugegen und sie trinken kein Bier aus Dosen, sondern Prosecco aus Dosenbach-Schuhen:
Wir wünschten uns aber, dass öfter mal die Schuhe abgelichtet worden wären statt der Gesichter:
Wie der D-Chef mitteilte, peilte man ein Ladenlokal an der Bahnhofstrasse schon länger an. Das mag der Grund sein, dass Dosenbach 2009 die Challenge League als Ligasponsor aufgab. Was wir noch heute sehr schade finden, denn weltweit hatte wohl keine andere Sport-Liga in Bezug auf das Gebotene einen passenderen Titel-Sponsoren als die Schweizer Dosenbach-Challenge-League.
Egal, mit ihrer dosenbachschen Dosenbach-Eröffnung an der Bahnhofstrasse haben sie immerhin einen neuen Namen für den alten Cervelat-Promi begründet. Dosenbach-Promis statt Cervelat-Promis macht sich eh besser aus Rücksicht auf unsere neuen deutschen Mitbürger in der Schweiz.
An der Eröffnungssause wurde übrigens nur einer schmerzlich vermisst: André Dose mit Dosenschuhen.
Wie wir ja bereits berichtet hatten, weilt Michael Steiner derzeit in Thailand, um sein neustes Werk «Das Schweizer Missenmassaker» abzudrehen. Mit dabei ist natürlich auch der Blick. Und der hat uns dieses schöne Bild aus der Ferne präsentiert:
Und wenn Sie das Bild vergrössern, können Sie eine sehr aufschlussreiche Bildlegende lesen. Da steht nämlich Michael Steiner neben allen diesen Schauspielerinnen. Und zu den Schauspielerinnen gehören gemäss Blick auch Bianca Bauer, Jannifer Hurschler, Liza Andrea Kuster und Andrea Vetsch. Da werden sich die echten Schauspielerinnen aber richtig freuen. Wozu denn eine jahrelange Ausbildung machen, wenn eine Casting-Show-Teilnahme zum selben Resultat führt? Und wozu ein Statement von einer richtigen Schauspielerin nehmen, wenn man auch eines von einer Ex-Miss-Schweiz-Wahl-Teilnehmerin haben kann?
Doch was die Jennifer da hurschelt, das hat’s natürlich in sich: «Für mich geht ein Traum in Erfüllung – einen Film zu drehen in dieser fantastischen Umgebung», sagt Ex-Miss-Schweiz Kandidatin Jennifer Hurschler (24). «Nun habe ich noch einen Wunsch: In einem Stück wieder nach Hause zu kommen.»
Klar, die hat ein Leben lang davon geträumt, einmal in Thailand einen Film zu drehen. Wenn sie nicht gerade davon träumte, Miss Schweiz zu werden. Oder von Gemüse jeglicher Form und Farbe. Aber das wissen wir ja, die Spezies «Miss-Wahl-Teilnehmerin» weiss schon früh, was sie will. Linda Bääähhh z.B. träumte seit sie acht war davon, einmal Miss zu werden. Himmel, was würden wir uns für Vorwürfe machen, wenn unsere Kinder solche Träume hätten.
Und nun haben wir noch einen Wunsch: sie soll in einem Stück dort bleiben. Es können auch mehrere Stücke sein. Egal, einfach dort und nicht mehr hier.
Nicht auf das Bild durfte anscheinend (gell Hund Basil) Nadine Vinzens. Statisten qualifizieren einfach nicht als Schauspieler.
Unsere Hauspostille Blick.ch hat ja schon ausführlich berichtet über den unsäglichen Auftritt von Bianca Bauer und Liza Andrea Kuster im RTL-Hartz-IV-Format «Explosiv». Das war wirklich zum Fremdschämen der ganz groben Sorte. Was der Blick nicht lieferte, liefern wir gerne nach – ein Medley der schönsten Szenen:
Was Sie in diesem Zusammenschnitt nicht sehen bzw. hören können: der Anlass sei derart exklusiv, dass es nur dem grossen RTL exklusiv gelang, mit der Kamera dabei zu sein. Nebst allen Lokalsendern und natürlich unseren Freunden von tillate.com. Denn organisiert wurde die Sause vom mediengeilen König Drosselbart.
Das Ganze fand im Zusammenhang mit seinem serbelnden Netzwerk «A Small World» statt. Da tummeln sich angeblich die ganz Wichtigen und Reichen. Also wir sind dort zwar auch Mitglied und viele unserer Freunde auch, aber genutzt haben wir das Netzwerk noch nie. Es kommt irgendwie nicht so richtig Freude auf.
Doch verlieren wir noch ein paar Worte zur Exklusivität dieser Veranstaltung. Eine Casting-Show-Gewinnerin, eine ehemalige Miss Earth, eine amtierende Freundin vom Mister Schweiz und eine vor Dummheit strotzende Ex-Frau eines vor Dummheit strotzenden Ex-Fussballers – das war der ganze Glitz & Glam an diesem Erbschaftstreffen. Komisch nur, das X.T. aus L. nicht dabei war, zumal ihr “guter” Freund Adrien Brody – wohl gegen eine fette Gage – eingeflogen worden ist. Vermutlich war sie da gerade auf einem Unternehmerkongress in Piönjang.
Und nun zu den beiden reichen und erfolgreichen Darstellerinnen aus der RTL-Posse. Jene, die sich das Kleid für 6’500 Stutz leisten kann, ist so erfolgreich, dass sie es schon ins Langenthaler Tagblatt geschafft hat, sich mit Anita Buri zusammen für deren Plemplem-Taschen ablichten lassen durfte, oder am Perosa-Weihnachtsapéro in Luzern den sabernden Rentnern Unterwäsche vorführen durfte.
Wie wahsinnig gut sie in der internationalen Szene vernetzt ist, zeigt auch ein Blick auf ihr LinkedIn-Profil:
Boaahhh…3 Verbindungen! Und so bescheiden – es müsste doch noch Schauspielerin und Sängerin heissen. Mindestens. Aber da kann Shawne sicher mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Die andere war mal Fräulein Erde. Was genau das sein soll, ist uns immer noch nicht klar. Ausser, dass sie gerne etwas von Nachhaltigkeit labern. Da passt Kusters grosskotziges Statement auf RTL nahtlos rein. Auch sie hat ein bemerkenswertes Palmares. Zum Beispiel in Unterwäsche an einer Geschäftseröffnung rumlungern oder sich selbst auf ein Auto kleben. Und genau wie X.T. aus L, möchte sich auch Fräulein Erde als Marke positionieren:
Sie stellt auch eine raffinierte Assoziation her: LAK steht für «luck», Glück. Das ist doch mal laterales Denken vom Feinsten. Uns fällt im Zusammenhang mit LAK aber noch eine andere Assoziation ein – das Wort endet auch mit «uck».