Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass unser Staatssender sein Weihnachtsessen für die Belegschaft jeweils im Januar abhält. Vergangenes Wochenende war es wieder soweit. Um die Betriebsfete etwas zu kaschieren, nennt man sie «Swiss Award» und lädt dazu noch ein paar vollkommen bedeutungslose Zeitgenossen ein.
Schubkarre mit Schwester
Einfach damit Ihnen wieder mal klar wird, was mit Ihren Billag-Gebühren so gemacht wird.
Übrigens, die Frisur von Schubkarres Schwester hätte einen «Special Award» verdient!
Die Weiten des Netzes waren wohl lange Zeit für so manche Firma eine kuriose Festung aus Banalitäten und Abgründen der menschlichen Seele. Also blieben sie dem Ungewissen so lange fern wie möglich, um sich dann doch wie wild, wenn auch noch etwas steif, ins kalte Wasser zu stürzen. Und da sind sie jetzt und werben uns die Seele aus dem Leib. Manchmal ganz gut, manchmal eher etwas peinlich, aber so sind sie halt. Manchmal jedoch sind sie sogar Quelle der Inspiration. Wie folgender Migros Spot:
Ein Bewertungsjunkie, der jedem seine Meinung aufdrückt? Pha, wenn jemand diese Kunst beherrscht, dann ja wohl das Klatschheftli. Cervelats daher, ihr kriegt nun unsere unbarmherzigen Sterne angeklatscht!
Beginnen wir mit dem besten Schweizer Rennfahrer …
… gefolgt von der Kugel der Nation …
… der studierenden ex-Miss-Bschiss …
… der Schönheitskönigin, Mutter, Kämpferin für die Gerechtigkeit, Wohltäterin und vor allem Nichts-Lernerin …
… und letztlich Angela “weniger ist mehr” Martini.
Der gestrige Wahlsonntag ist Geschichte. Jede Stimme wurde gezählt, jeder Kanton und jede Partei erwähnt. Vergessen wurde niemand. Das heisst, fast niemand. Oder wie dürfen wir folgende Bilder deuten?
Beni wurde vergessen! Oder sitzt er einfach da, weil es schliesslich sein Studio ist? Hmm…
Während uns das Schweizer Fernsehen im Minutentakt Beni und Balkendiagramme von einer wieder etwas ausgeglicheneren Schweiz zeigte, zeigte uns Tele Züri etwas ganz anderes. Hier wichen die Grössen enorm voneinander ab:
Die Tele-Züri-Moderatoren Oliver Steffen und Markus Gilli
Wieder einmal wurde Beni Turnheer von seinem eigenen Mundwerk überführt.
Blick fragte ihn, ob er Dates habe. Beni Tiger lässt geheimnisvoll, wie er nicht ist, verlauten, dass es zwischen Mönch und Carl Hirschmann viele Zwischenstufen gäbe. Er sei genau dazwischen.
Diese Aussage finden wir ziemlich gewagt, denn für welche Vorlieben die Mönche bekannt sind, haben wir in den letzten Tagen genügend erfahren. Auch über Carl Hirschmanns Aktivitäten und Vorlieben weiss inzwischen jedes Kind Bescheid. Und der legt die Latte schon sehr hoch.
Wenn also Benis Damen-Verschleiss nur halb so hoch ist wie Carlis, dann ist das für einen 61-Jährigen schon eine beachtliche Leistung.
Zu diesem Verdienst möchten wir ihm daher das herrliche Lied «Womanizer» widmen. Mit einem Grüsschen vom neuen Mister Schweiz: