Die hiesigen Politiker sind für die Klatschpresse meist langweilig. So langweilig, dass wir uns zuweilen fast wünschten, Berlusconi zum Präsidenten zu haben (aber doch nur fast). Und nun suhlt sich seit Kurzem Bastien Girod schon bestens im Klatschsumpf: Roter-Teppich-Events, Fotos von ihm flankiert von Ex-Missen und Ex-Top-6-Missen, eine Ex-Miss als Freundin, Nacktfotos etc. (klatschheftli.ch berichtete)
Das konnte SVP-Häsli Natalie Rickli natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Sie suchte sich ein weibliches Vorbild (selbst ist die Frau), um ihre Präsenz im Klatschheftli etws zu erhöhen. Die Winterthurerin kennt sich offenbar aus in der Cervelat-Szene; sie hat sich nämlich keine geringere als die Königin des Cervelat-Dadaismus Shawne Fielding ausgesucht. Denn Natalie schiesst nun auch, wie sie auf Facebook bekannt gab:
Wetten, dass sie das von Shawne hat, auch wenn diese kein Sturmgewehr 90 ausgesucht hat.
Hier nochmals eines von zig Shawne-Schiessvideo, weil es so schön ist (from Amber with LOVE):
Böse Zungen mögen sagen, dass die beiden oft keine Ahnung haben, wovon sie sprechen (hier oder hier), aber es soll niemand sagen, dass die beiden Damen keine Ahnung vom Schiessen haben.
Bastien Girod ist auf dem Weg, die Cervelat-Leiter zu erklimmen. Der Mann weiss wie’s geht.
Er stieg nämlich lange vor Nadine Vinzens direkt mit Nacktfotos ein, liess sich dann aber etwas länger Zeit, bis er sich eine Ex-Miss angelte, um nun regelmässig an Cervelat-Events aufzutauchen.
Die wichtigsten Punkte im Werdegang eines jeden Cervelat-Promis kennt er also bereits. Eine «How to be a Cervelat-Promi»-Liste kann ihm trotzdem nicht schaden.
Deshalb die exklusive How-to-Liste für unseren Mister Polit-Six-Pack, Bastien Girod:
1. Mach es wie Gilles Tschudi und lass dich stets zusammen mit Renata Angehrn fotografieren (oder heirate sie…). Sie vermittelt People and more.
2. Nimm nicht nur an einigen, sondern an möglichst allen Anlässen teil. Am besten importierst du die Agenda von Anita Buri.
Am Wochenende blieben wir wiedermal in Zürich. BJ Hyatt wurde eingeladen und zwar von Amber Steele. Die hatte nämlich zu viel Geld gespart für eine Chopard-Sonnenbrille und wollte sich ganz Promi-like mal wohltätig engagieren.
Die erste Station war das Restaurant Rechberg beim Predigerplatz. Dort wurden wir freudig von Francisco Yañez und seiner Frau María begrüsst. Wir kennen uns. Alle Tische waren besetzt bis auf eine Tafel mit 23 Gedecken. Die Herrschaften tauchten den ganzen Abend nicht auf, obwohl ihr Menu auf Vorbestellung war… Also unsere Miss Doof Kandidatinnen wüssten ganz bestimmt, dass sich sowas nicht gehört.
Danach machten wir uns vollgegessen auf den Weg ins Indochine. Die Lancierungsparty einer neuen Wodkasorte war angesagt. The Game feat. 50 Cent nuschelten aus den Lautsprechern, und der neue Wodka mundete nicht sonderlich. Also wieder raus. Dabei rieben wir noch unsere Schultern an Bastien Girod. Der Frischverliebte hielt wohl Ausschau nach seiner Neu-Freundin und Ex-Miss Zürich Ellen Tkatch. Wir konnten ihm auch nicht helfen, es war zu dunkel:
Girod bewies mit diesem Auftritt endgültig seinen Imagewandel. Oder war er am Ende nur da, um alle Fahrer der SUVs und anderweitig gepimpten Autos vor dem Club zu verprügeln, insbesondere DJ Mr. Da-Nos?
Wir hatten dann aber nicht genügend Stehvermögen, um auf die Schlagzeile «Politiker verprügelt DJ» zu warten. Schliesslich wartete noch ein Trip über die Grenze auf uns.
Im Exil wurde die Demokratische Republik Tamtam (DRT) gegründet. Wir hofften, dort auf einige Exemplare des modernen Cervelat-Dadaismus zu treffen. Aber Shawne Fielding war leider nicht da.