Wir werden soeben Zeugen eines neuen Phänomens. Der Ex-Freund einer Miss Schweiz steigt in den Cervelat-Olymp auf.
Erst noch zierte er die Startseite eines Gay-Portals, dann servierte er am Züri-Fest in der Hiltl-Bar und nun kickt er bereits mit Baschi und dessen Trainer Gilbert Gress an einem Promi-Fussballtunier. Ja, der Dejan arbeitet hart an seiner Cervelat-Karriere, ganz deutlich zu sehen an seinem Körpereinsatz während und nach des Spiels.


Klatschheftli.ch ist stolz auf Dejan. Schliesslich waren wir etwa die ersten, die sein Cervelat-Potenzial out-of-the-box erkannt haben.
Zürich, wieder mal Regen. Perfekter Halt fürs Haar – Goal Getter Taft.
Zwischenstopp in Berlin, es ist ziemlich windig. Perfekter Sitz – Goal Getter Taft.
Weiterflug nach Strasbourg, die Sonne brennt. Perfekter Schutz – Goal Getter Taft.
Gel-bert Gress and Brush-i for a perfect Match!

Basierend auf dem Wissen, dass Monsieur Gress einen Gummi-Flach-Kamm benützt, um die Frisur möglichst flach und anliegend hinzukriegen,

folgern wir, dass Herr Baschi, um die gegenteilige Wirkung zu erzielen, zu einem Gummi-Kugel-Kamm greifen muss.

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Am 2. März werden zum dritten Mal die Swiss Music Awards vergeben.
Um Trends oder gute Musik geht es bei dieser Veranstaltung nicht. Wie sollte es auch, wenn der Veranstalter im Web-0.5-Look unterwegs ist.

In Anbetracht einer derart verstaubten Website scheint es nur logisch, dass beispielsweise Kings of Leon in der Kategorie Best Newcomer nominiert sind. Das nur Insidern bekannte, ausschliesslich auf Indy-Musik spezialisierte Nischenmagazin Der Spiegel wählte das dritte Album der Kalifornier “Because of the Times” immerhin vor erst gerade mal 3 Jahren zu einem der bedeutendsten Alben des Jahres 2007.
Aber der Veranstalter-Präsident Ivo Sacchi weiss natürlich, weshalb er gerade diese Bands nominiert hat: „Die Swiss Music Awards gehen an jene Acts, die in der Schweiz im Jahr 2009 am besten gefallen haben.» Fragt sich bloss, wem. Ihm? Dem Schweizer Fernsehen? Oder am Ende den Zuschauern von “Die grössten Schweizer Hits”, d.h dem Verbund der Schweizer Betagtenheime?

Ivo und Baschi stehen sich nahe
Damit die Verbandlung von “Die grössten Schweizer Hits” mit den “Swiss Music Awards” nicht allzu offensichtlich wird, wurden Francine Jordi und all die anderen Süssholzraspler für einmal nicht nominiert. Dafür haben wir via 78s ein Gerücht aufgeschnappt, wonach der einstige SF-Music-Star-Kandidat Baschi für sein LEBENSWERK ausgezeichnet werden könnte! Das fänden wir eine gute Idee, denn Leute, die für ihr Lebenswerk geehrt werden, haben selbiges i.d.R. hinter sich.
Es harzt 4 Baschi in Deutschland. Dabei sah es anfangs so gut aus. Sein Song schaffte es in Til Obermacker Schweigers Kinofilm Zweiohrkücken – allerdings erst in den Abspann des Abspanns. Und nicht nur das, Baschi durfte in Spanien auch ein krass romantisches Schmusevideo drehen, so richtig mit allem drum und dran: Meer, Sonnenuntergang, Pferdegalopp in Slowmotion, lokale Schönheit…


Jaja, diese lokale Schönheit war zwar nicht Penélope, aber auch nicht das SF-Tanti Francine Jordi. Adam weiss, was ich meine. Ob es Baschi auch bald weiss?
Noch streubt er sich gegen diese wahren Äpfel der Begierde und spricht lieber davon, anderen Männern an den Sack zu langen oder Hunde von hinten zu nehmen…
Wir wünschen ihm viel Erfolg und Ausdauer im Frühstücksfernsehen von Sat 1. und in allen kommenden deutschen TV-Sendungen. Wie der 20-Minuten-Moderator bereits vorweggenommen hat, folgt danach wohl automatisch sein TV-Total-Auftritt bei Stefan Raab. So ist es schon einer gewissen Alene dank ihres Frühstücksfernsehen-Auftritts ergangen…


Bild: Sebastian Derungs via Blick
Auf die Frage, ob Erfolg auch Gelegenheit zu Seitensprüngen biete, antwortet Baschi im Blick-Interview vom 3.1.2010, dass Vertrauen, insbesondere aber Treue über allem stehe. Er habe nicht das Bedürfnis, plötzlich «durezgheie». Er sei recht happy und jeder Tag, an dem er Katy sah, war super. Sie wissen voneinander, dass keiner von ihnen Seich mache. Nie würde er Francine Jordi an die Brüste fassen.

Also, ich weiss nicht so recht, lieber Baschi, aber die Steigerungsform für «happy», heisst «sehr» happy oder «mega» happy, von mir aus auch «uuhuärä» happy, aber auf jeden Fall nicht «recht» happy.
Und dein Versuch, eine mögliche Eifersucht zu beschwichtigen, indem du beteuerst, nie und nimmer Francine Jordi an die Brüste fassen zu wollen, macht nicht wirklich Eindruck, denn, wer würde das – ausser Roman Kilchsperger – überhaupt wollen?

Bild: kulturonline.ch
Vielmehr frage ich mich, ob du als baldiger Stargast bei Thomas Gottschalks «Wetten, dass?» auf der Couch sitzend den Reizen von «Belle Michelle» widerstehen kannst. Denn das, lieber Baschi, sind die wahren Gefahren!

Baschi singt jetzt hochdeutsch. Eine Mini-Kostprobe gibt’s hier (nicht verpassen!):
Das sind doch beste Voraussetzungen, um in Deutschland so richtig durchzustarten. Neben dem gesanglichen Höhenflug, sehen wir auch erste äusserliche Anzeichen, die seiner Karriere in Deutschland wohl förderlich sein sollen:
- Die Tattoos werden mehr und mehr.
- Damit sie auch zur Geltung kommen, trägt Baschi ein trendiges V-Ausschnitt-Shirt aus der Carl-Hirschmann-Gedenk-Kollektion.
- Die Frisur ist weder ganz kurz, noch verwuschelt, wie wir ihn bis anhin kannten.
Baschis Kopfhaar ist jetzt etwas länger und mit Seitenscheitel nach hinten gebürstet, eine sogenannte Heintje-Frisur. Deutsche Grossmütter werden feucht davon.
Aber kennen wir diesen New Look nicht schon von jemandem; von jemandem, der es in Deutschland geschafft hat und nun seinen Thron festigen möchte? – Kennen wir diesen New Look von Sido?!

Hier geht’s zum vollständigen Baschi-Hochdeutsch-Video. Entstanden ist das Video im Rahmen einer Spendenaktion, die zum Glück vorbei ist und mit deren Namen ich euch auf klatschheftli.ch verschonen möchte.
Heute mit…

…Baschi