Am Swiss Award wurde der Starchirurg René Prêtre zum Schweizer des Jahres gewählt. Starchirurg klingt und zieht doch saugut. Sobald er aus Mabuto zurück ist, wird ihm genau wie der Dekolleté-Francine ein Dauer-Abo beim SF auf sicher sein.

Bild: Noë Flum
Aber das SF feierte natürlich in erster Linie sich selbst. Alles war da, das einigermassen in ein Kleid oder einen Anzug passte. Sven Epiney half den Cervelats aus den Autos und stellte ihnen Fragen wie, von wem denn ihr Kleid sei und wie es sich anfühle, bei -5 Grad über den Roten Teppich zu gehen. Linda Fäh beantwortete letztere Frage beispielsweise mit: «Löcki.» (Ich tippe auf Drogen…)
Drinnen auf der Showbühne schien Sandra Studer ihre besten Tage gesehen zu haben. Sie holte sich Tipps bei Nena und fragte Jan Delay, weshalb er sich denn Jan Verzögerung nenne? Zum Glück war das keine Doppelmoderation mit dem anderen Haspli Beni Tiger. Dieser beschritt den Roten Teppich übrigens zusammen mit Christine Egerszegi. Sie habe ihn auf einem Sportplatz aufgegabelt.
Gebrabel hier, ein Gähnchen da… doch dann kam der grosse Auftritt von Amanda Nikolic. Wenn Sie im nachfolgenden Video genau hinsehen, erkennen Sie sie als eine der drei Background-Sängerinnen von Michael von der Heide. Dieser stellte im Rahmen des Swiss Award seine 0-Nummer bzw. ESC-Nummer vor.
TV-Kritik: Wer die grössten Schweizer Hits mag, dem gefällt auch der «Swiss Award» – der gleiche Chnorz, nur anders betitelt.