Bei der Geburt getrennt – selbstgemacht
Die klatschheftli.ch-Rubrik «Bei der Geburt getrennt» ist bereits so erfolgreich, dass es sich die Cervelat-Promis schon selber machen:
Die klatschheftli.ch-Rubrik «Bei der Geburt getrennt» ist bereits so erfolgreich, dass es sich die Cervelat-Promis schon selber machen:
Bevor wir vergangenen Mittwoch auf der Familienfete von Radiomann Stefan Büsser vorbei schauten, wandelten wir noch kurz über einen roten Teppich im Zürcher Niederdorf. Ein Konfektionsgeschäft im gehobenen Preissegment hatte zur feierlichen Eröffnung seiner Pforten geladen. So was ähnliches hatten wir schon letzten Herbst mitgemacht. Also etwa zwei mal pro Jahr können wir uns das geben, mehr liegt aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht drin.
Und jetzt raten Sie mal, wen wir an diesem Abend so antrafen. Sicher haben Sie richtig geraten – roter Teppich, VIP Apéro und so, da können sie nicht weit sein. Genau, ein amtierenden Mister, eine amtierende Miss – also nicht unsere, die widmet sich dem Studium – ein Ex-Mister und diverse Ex-Missen.

Wir versuchen immer noch zu ergründen, was genau Misters, Ex-Missen und dergleichen mit Glamour zu tun haben. So sehr wir uns anstrengen, wir kommen einfach nicht dahinter. Genau so wenig, wie wir die Kriterien durchschauen, um diese sog. Schönheitswettbewerbe zu gewinnen. Gestern haben wir allerdings wieder etwas dazugelernt.
Ähnlichkeit mit dem besten vierbeinigen Freund des Menschen schadet offenbar nicht. Im Gegenteil.

Und Doppelkinn war auch in der Rennaissance schon mal ein Schönheitsideal.

Doch wir wissen ja, in der jüngeren Missen-Vergangenheit ging es vermehrt um innere Schönheit: Intellekt, Bildung, Aufrichtigkeit. Dieser Wertewandel scheint auch für die Mister Wahl Einzug gehalten zu haben – wenn wir uns das Kandidatenfeld für die kommende Mister Schweiz Wahl so ansehen.

Wie blick.ch kürzlich berichtete, soll sich die Genfer Stadtpräsidentin Sandrine Salerno darüber enerviert haben, dass am Genfer Autosalon überall Hostessen rumhängen und sich vor den Kameras räkeln. Ok, von einer linken Politikerin, die sich gleich noch als Autohasserin outet, erstaunt solches nicht wirklich.
Dem gleichen Artikel entnehmen wir allerdings, dass sich auch Ex-Miss und Serien-Auswandererin Amanda Ammann schrecklich darüber aufgeregt haben soll, wie die Frauen auf dem Salon behaldelt würden. Also eigentlich meinte sie v.a. sich selbst in ihrer damaligen Rolle als Miss Schweiz – eine “Königin”, der nicht gebührend der Hof gemacht worden ist?
Wie auch immer, das Ammannsche Klagelied entbehrt nicht eines gewissen Zynismus. Da nimmt frau an der Mutter aller Fleischbeschauungen teil, um sich zur Vögele-Nivea-Léger-Jelmoli-Beldona-H&M-Rhomberg-Balmain-Wasweissich-Schaufensterpuppe krönen zu lassen. Und wenn sie dann genau als das dargeboten wird, für das sie sich verdingt hat, ist sich Madame zu schade dafür und macht einen auf Alice Schwarzer.
Liebes Sprachrohr aller Hostessen auf der internationalen Kraftfahrzeug-Messe, die wollen das, die machen sogar hier mit:

Und dafür solltest gerade du wirklich volles Verständnis haben. Obwohl, Salon-Hostessen klingt wirklich etwas hart. Und könnte womöglich noch J.P. Love auf den Plan rufen.
Aber eben, was soll die Aufregung, schliesslich geht es auf dem Salon um Autos.
Liebe ist doch etwas Wunderschönes. Gerade vor Valentinstag werden wir tagtäglich daran erinnert, dass die Frauen den Männern (sofern dann irgendwelche vorhanden sind und gleiches gilt natürlich auch für die Kombination Frau-Frau/Mann-Mann) noch irgend ein kitschiges Plüschherz und die Männer den Frauen noch einen überteuerten Strauss Rosen kaufen sollten. So richtig romantisch eben. Und auch schampar originell – Aufmerksamkeit zum Valentinstag. Wow!
Doch es gibt auch die “anderen”, wahrscheinlich sogar die Mehrzahl, die Singles nämlich. Diejenigen, die sich an diesem Tag vielleicht besonders einsam fühlen, sich ansonsten häufig fremdschämen über das theatralisch inszenierte Verliebtsein vieler Neo-Pärchen auf Facebook.
Auch viele unserer Cervelats sind bekanntlich single – oder dürften es in absehbarer Zeit wieder sein. Darum kuppeln wir heute, am Tag der Liebe, der Geliebten, der Verliebten und der Blumenindustrie, mal wild drauf los:
Unser erstes Pärchen ist aus der Schweizer Wurstszene nicht mehr wegzudenken, sie ursprünglich und angeblich mal die schönste Schweizerin, er der wohl meistätowierte Büetzer, und beide sind sie kurzfristig mal ein bisschen ausgewandert.
Der Bauer der Nation und die Jodlerin der Nation sind zwar beide (noch) in festen Händen, doch dieses urchige Pärchen darf einfach nicht fehlen.
Linda und Othmar haben sich noch nie durch ihre überdurchschnittliche Intelligenz in Szene gesetzt. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
Gemeinsame Hobbies sind ja bekanntlich die Basis einer guten Beziehung. Vielleicht gibt’s das Solariumabo etwas günstiger im Doppelpack?
Fabienne Heyne wurde in den letzten Monaten noch dünner (obwohl wir dachten, dies sei kaum mehr möglich). Wir denken daher, dass ein Koch, der das Jetsetleben kennt, die ideale Besetzung wäre.
Die Vorliebe für bunte, geschmacklose Kleider verbindet folgendes Doppel:
Abschliessend noch unser Börsen- und Bänkerpärchen. Er ist ein ehemaliger Börsenheini. Sie hat uns in Cash TV dermassen durch ihr fundiertes Börsenwissen überzeugt, dass dies einfach klappen muss.
Wir wünschen heiteres Rosen kaufen, Herzen verschenken und Valentins-Gesülze.
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