Die Jury war «getürkt»
Wer in aller Herr-Gott’s-Namen ist Alfred Heer? War der für einen Swiss-Award nominiert? Wohl nicht, da er sich just zu diesem Thema geäussert hat.
«Die Jury war getürkt» – wie hätte es anders sein können – noch schlimmer wäre es gewesen wenn die Jury «gemuslimt» oder gar «genigerianert» gewesen wäre. Aber es waren ja nur die Türken – und die gehören in die EU – das ist an und für sich schon ein Skandal. Ich unterstütze das Ansinnen von Alfred Heer, dass in Zukunft nicht nur Linke Politiker und Künstler nominiert werden – sondern «… im Verhältnis zur Grösse der SVP» auch rechte Kunstschaffende und Politker nominiert werden. Gölä mit den «Schnäuzen» oder Paul Accola (der hätte es doch auch mal verdient als Baggerfahrer des Jahres ausgezeichnet zu werden). Zumindest ein Diplom hätte zum Beispiel auch Yvette Estermann verdient als Integrierte des Jahres oder Walter Wobmann wahlweise als (S)turmspitze oder als Töfflifahrer des Jahres. Ulrich Schlüer als Füchsli des Jahres … ach die Liste wäre so lange.
Ich habe jetzt mal gegoogelt und den Alfred Heer doch noch gefunden: «Alfred Heer kämpft erfolgreich für tiefe Steuern, damit es dem Mittelstand besser geht. Sein Motto: Sicherheit und Wohlstand für uns!».
Er kämpft also erfolgreich für tiefere Steuern – hab ich zum Beispiel noch nicht gemerkt – dass sein Kampf erfolgreich gewesen ist – sonst hätte ich mir mit dem gesparten Geld eine CD von Göla gekauft und dann wäre er sicher auch nominiert gewesen – oder ich hätte mir bei «Jeder Rappen zählt» ein Nachtessen mit Sven Epilady ersteigert (dies aus lauter Sympathie und um ihn zumindest für einen Abend von meinem Fernsehbildschirm fernzuhalten – Gott bewahre – ich wollte nicht andeuten, dass Sven Epilady etwas mit den «Sünneler» zu tun hat) – aber eben, es ist nicht dazu gekommen. In diesem Sinn – Lieber Alfred Heer – «Sicherheit und Wohlstand für uns» … und für den Rest einen Swiss-Award.






