
Der Stern leuchtet so hell, jetzt können wir endlich die drei Herren im feinen Tuch ins Spiel bringen. Fangen wir mit König Kaspar an. Den verkörpert der egomane Stadtpräsident von Bern, Alexander Tschäppät.

Sein Benehmen ist zwar in der Regel alles andere als royal. Wenn aber nur die Hälfte von dem stimmt, was man über den Alex so liest, dann ist er mindestens König von Bern, wenn nicht gar Kaiser.
Sie sind ‘the Hools’.
Und sie ist ‘the Godmother’.
The Hools haben sich standesgemäss in Szene gesetzt. Während “Val the Pal” sich im Vollsuff durch Neuenburgs Nachtleben pöbelte, feierte “Al the Pal” den YB-Sieg über den FCZ lauthals (und vermutlich grottenschlecht) singend mit politischer Opponenten-Beleidigung. Aber das ist natürlich nichts gegen “Godmother Corleone Mauch”, die für die Vertuschung von Beamten-Schlamperei das Äquivalent zu Schweigegeld anbietet.
Für jene, die es noch nicht gemerkt haben: wir reden hier von der ehemaligen Stadtpräsidentin von Neuenburg sowie den amtierenden Stadtpräsidenten Berns und Zürichs. Und bei so viel Pöbelei könnte man doch glatt auf die Idee kommen, dieses Triumvirat müsse garantiert die Schweizer Demokraten oder die SVP vertreten. Dem ist aber keinesfalls so. Alles Repräsentanten der ‘Wir-stehen-für-Respekt-und-Toleranz-Partei’ SP. Die mit der wirren Werbung.
Da bleibt wirklich nichts anderes übrig, als den Zustand der Partei pantomimisch in Szene zu setzen.

Bild: Béatrice Devènes
So ein Promileben ist hart. Man muss immer am Ball bleiben, an möglichst jedem noch so popeligen Event teilnehmen und immer schön in Kameras lächeln. Das wissen auch Berns sendungsbewusster Stadtpräsident Alexander Tschäppät, Lockenköpfchen Marc Sway und MusicSternchen Katharina Michel. Deshalb liessen sie sich am letzten Wochenende vom Schweizer Fleischverband anheuern, um an einem Wintergrillfest in Bern Cervelats und andere Würste zu braten. Ist ja durchaus auch eine Möglichkeit, die Cervelatprominenz zu steigern.

Quelle: proviande.ch
Einer der zwar ständig über die Schweizer Mattscheiben flimmert, sich aber meist auffällig zurückhält, wenn es darum geht, in den Promihimmel zu kommen, war auch dabei. Der Traum aller Schwiegermütter (wenn er doch bloss an den Töchtern Interesse hätte), Moderator Sven Epinay, übernahm die Aufgabe von Klatschheftli:

Quelle: proviande.ch
Geschnetzelte Cervelats zu servieren. Mhh… soooo fein…