Neues aus dem Fussballkomödiantenstadl: GC wechselt wieder mal die Führung aus. Macht nichts – die Saat von Buchhalter Nötzli aka Urs Linsi ist aufgegangen. Der einstige Vorzeigeverein ist mehr oder weniger platt.

Und jetzt ist also wieder grosses Mönchssterben angesagt, um bei Umberto Ecos Erfolgsroman zu bleiben. VR-Präsident: tschüss. CEO: tschüss. Aber auch der Vize-Präsi, Ex-Schütteler aus Bern-Bümpliz, der seit Jahren versucht, Zürcher Dialekt zu sprechen: tschüss.
Der neue Präsident heisst André Dosé. Der Blick weiss, was Dosé für diesen Job qualifiziert: «Dosé war früher Torhüter bei Etoile Carouge. Als Hobbykicker spielte er später noch beim FC Baudepartement Zürich.» Das sind schon durchschlagende Argumente. Wir haben aber ein noch viel besseres Argument pro Dosé: als mehrfach gescheiterter Airline Manager kennt er sich mit Groundings bestens aus. Wer sonst könnte GC zielgerichteter vom Abgrund in den Abgrund führen? Hinzu kommt, dass Dosé das Spracherbe von Alain Sutter nahtlos weiterführt – auch er ist ein Berner, der versucht, irgend was anderes zu sprechen.
Und wenn sich dann die Dosé Phasé dem Ende zungeigt, zaubert GC einen neuen Wunschkandidaten aus dem Ärmel: Toni Bortoluzzi – der war nämlich sechs Jahre Captain des FC Nationalrat. Schon sehr bald dürfte auch der Seppli aus dem Wallis zu haben sein, dem seine Hütte brennt ja lichterloh und diesem Flächenbrand dürfte er nur mit Mühe, wenn überhaupt, entkommen.














