Ungarn Tourismus verärgert: Abivardi Sisters senken Preise bis 50%!
Nach Carl Hirschmanns Antikapitalismus-Trip vom 1. Mai (klatschheftli.ch berichtete) haben nun offensichtlich auch die Abivardi Sisters ihr Herz fürs einfache Volk entdeckt. Die selbsternannten Pestalozzis der Dentistenszene können ihre hohen Margen nicht länger ertragen und möchten diese, besonders in Zeiten der Krise, weitergeben. An wen haben sie zwar im Interview nicht verraten, trotzdem eine erstaunliche Entscheidung von den Schwestern, die auch schon die Zähne des Ex-Mister Schweiz Stefan Weiler richteten; medienwirksam von der Schweizer Illustrierten begleitet.
Laut ihrer Webpage betreiben sie, nebst den Kliniken in Zürich, auch eine in der Brook Street in London und eine im Hotel Kempinsky St. Moritz, beides bekannte Rückzugsorte des Schweizer Proletariats. Ist das Ganze, wie in der Branche gemunkelt wird, nur ein weiterer Marketing-Gag, wo die Geschäfte in London und St. Moritz floppen und auch Zürich schlecht läuft? Nein, denn auch der Trick ist so einfach und simpel wie die beiden Schwestern, die dem Blick am Abend exklusiv verraten: „Halber Preis, doppelter Umsatz“. So einfach geht das! Vielleicht auch ein guter Ansatz zur Lösung der globalen Finanzkrise. Ich jedenfalls glaube an die Sisters, die immerhin den Prix Veuve Clicquot als „Unternehmerinnen des Jahres 2003“ gewonnen haben. Den hat zwar auch die inzwischen gefeuerte Konzernchefin Heliane Canepa erhalten, meinen Ungarnurlaub habe ich trotzdem gecancelt.
Santé.

