Silvia Blocher schmückte das Cover des Migros-Magazins
Es ist sicher eine grosse redaktionelle Herausforderung, das Titelblatt eines Magazins richtig zu besetzten. Vor allem als Redaktor einer Genossenschaftszeitung, mit der die Mehrheit Bratwurst und Schoggistängeli in Verbindung setzen und nicht Promis, Stars oder Mode.
Diese Woche ist der MM-Redaktion der perfekte Brückenschlag gelungen. Silvia Blocher ziert mit ihrer biederen Herrliberg-Millionärshausfrauen-Art das Cover.
Genau so eintönig wie ihre Kleidung gibt sie sich im Interview. Immer schön konservativ: Ihr Lieblingsbuch handelt von 2 Missionaren in Neumexiko. Ihr Lieblingsmaler ist Hodler, wer sonst! Gibt’s eigentlich noch andere Maler? Nein, Frau Blocher, bestimmt nicht! Ihr Lieblingsessen ist Züri Gschnätzlets – ja, sie ist bescheiden (“ein Haus muss funktional sein”) und treu (“mein bester Entscheid war, dass ich meinen Mann geheiratete habe”).
Ich muss Frau Blocher zumindest in diesem Punkt zustimmen. Gott sei dank hat sie den armen Bauernsohn damals geheiratet. Was hätte er wohl noch alles “bosget”, wenn er noch mehr Zeit für die Politik gehabt hätte? Die Sklaverei für Asylbewerber eingeführt? Danke Silvia für dein Opfer!
Das Aufregendste am ganzen Bericht ist wohl, dass Silvia Blocher ihr Alter (64) abdrucken lässt. Alles andere verschwindet in der Züri-Gschnetzlete-Alltagsromatik des SVP-konservativen Haushalts am Herrliberg.
Hier kann der MM-Artikel nachgelesen werden: Silvia_Blocher.pdf


Naja
12. Juli 2009, 18:47
so mittelmässig lustig…vor allem aber verdammt viele Rechtschreibfehler, Frau v. Medici
Klatschheftli.ch » Archiv » Aus dem Familienalbum…
29. Oktober 2009, 15:06
[...] Silvia, Papa Christoph und Töchterchen Rahel verbrachten die letzten zwei Wochen im touristisch kaum [...]
Lili
21. August 2010, 15:15
Blödes Artikel, voller Neid und Häme!
Frau Blocher ist sehr eine liebe, hübsche, einfache Familienmutter und Frau. Sie war Lehrerin und er Bauernknecht. Er war unternehmerisch und hatte Ambition. Mit ihr zur Seite brachte er es zum grossen Erfolg. Die Paar wurde Millonär und er sogar Bundesrat. Die Kinder wurden liebevoll aber streng erzogen, was auch unbedingt notwendig ist für Kinder die ein grosses Vermögen ein Mal erben müssen. Sonst wären sie zu völligen Nieten, Playboys und Drogensüchtigen geworden wie so viele aus reichen Haüser. Alle Blocher Kinder haben es zu etwas gebracht. Sehr sympatischen jungen Leute. Sie konnten das Familiengeschäft weiter erfolgreich führen. Dies verdient Respekt.
Frau “von Medici” (!?) Sie können wohl schreiben was Sie wollen. Sie sind nur lächerlich. Die Familie Blocher ist für enorm viele Leute Vorbild, und dazu beliebt und populär. Herr Blocher ist sehr beliebt und sehr populär. Man mag diese Familie, respektiert sie und hat für sie sogar Affektion.
Nicht von Medici sollten Sie unterzeichnen, sondern Möchtegern. Behalten Sie doch Ihren Neid für sich selbst!
laila
22. August 2010, 10:45
@naja @lili: oh, ich wusste nicht, dass man sogar in svp-kreisen das klatschheftli liest.
kraft
23. August 2010, 18:02
@lili: diese seite hier heisst klatschheftli. vielleicht das nächste mal im deutschkurs fragen, was das bedeuten könnte…und wenn du schon dabei bist, dann lass dich auch gleich über dinge wie sarkasmus und ironie aufklären.