Pfeuti ’s back in business!
Marco Pfeuti ist der Mann für pointierte Aussagen, seien es Liedtexte oder Aussagen in Interviews. Und dass der Herr Pfeuti – besser bekannt als Gölä – ein Verfechter von Faustrecht und der Todesstrafe ist und BLICK-Leser diese Ansichten super finden, wissen wir auch (klatschheftli.ch berichtete). SVP Chef-Gurke Toni Brunner freut’s. Der schlägt dem Marco vor, er solle doch für die SVP in den Nationalrat. Super Idee Toni! Schliesslich und endlich würde das Dream Team so endlich komplettiert werden. Freysinger, Heer, Amstutz, Stamm, Fehr, Giezendanner, Baader, Mörgeli, Reimann, Brunner, Pfeuti! Und der Blocher Christoph will’s ja auch nochmals wissen. Das Dirty Dozen für die grosse Kammer. Mir fehlen die Worte. Zeit, die Koffer zu packen und sich bei Obama wenigstens noch die Illusion von «Change» reinzupfeifen. Top Online hat übrigens die passende Umfrage betreffend den geplanten Staatsstreich schon aufgeschaltet.
Aber damit nicht genug. Lange hat uns der Gölä verschont, aber nun will er zurück auf die grossen Bühnen. Den Schwan haben wir ja noch nicht wirklich verdaut, da kommt the one and only Marco Pfeuti ausgerechnet mit einem Remake dieser legendären mehr bitteren als süssen Schnulze um die Ecke. An seiner Seite The Bellamy Brothers, ihres Zeichens die Experten für Südstaatenschnulzen (bei uns geht dieses Gedusel als Schlager durch). «A swan as white as snow, the memory stings so slow yeahhhh». Und ich bin bis heute davon ausgegangen, Folter sei ein Kriegsverbrechen.
Abschliessend noch zu einer Frage, die die Schweiz in Atem hält: Welcher Typ Vater ist der Marco? Die ist leider nicht eruierbar, fehlen die Definitionen «Büezer», «Rocker», «Kinderbuchautor», «Gewaltbereit» und «Konservativ» allesamt im Zusammenschnitt von Übermama und Tagi-Blog-Hipster Nicole Althaus.


