Kulinarisches ABC mit Christa Rigozzi
Neulich in St. Moritz: das neue Gastro-Magazin “Graubünden geht aus” wird feierlich präsentiert. Ein derart epochales Ereignis wäre nichts ohne die Präsenz der heimischen Prominenz, denn die outet sich immer wieder gerne als Feinschmecker-Elite. Aber was heisst schon Prominenz in unserer kleinen Alpen-Republik. Das sind dann meist Ex-Missen bzw. Ex-Mister. Mehr haben wir leider nicht zu bieten. Aber wenigstens wissen diese Schwergewichts-Promis genau, was in diesem Fall z.B. auf einen Bündner-Teller gehört. Sehen Sie selbst am Beispiel Christa Rigozzi:
Jezt fühle ich mich richtig geläutert. Von solch exotischen Spezialitäten, vorgetragen mit einer sympathischen Stimme, die jener von Verona Feldbusch – pardon Pooth – in nichts nachsteht, hab ich ja noch gar nie gehört.
Christa, hier noch ein paar Tips für deine nächsten kulinarischen Experteneinschätzungen:
Zürich: Zürcher Geschnetzeltes, Tirggel
Bern: Berner Platte (tricky!), Meringue
Basel: Mehlsuppe, Läckerli
Luzern: Älpler Magronen, Lozärner Birewegge
St. Gallen: St. Galler Bratwurst, …äähm…kennt jemand ein St. Galler Dessert?
Thurgau:….Apfelkuchen….heisst aber richtig “Flade”. Diese Information ist wichtig, wenn du in Frauenfeld das neue Möbelgeschäft eröffnest!
und, und, und….
Übrigens, den mit dem Käse kannst du eigentlich in jedem Kanton bringen. Für mehr kulinarischen Nachhilfeunterricht wendest du dich bitte direkt an info@klatschheftli.ch.

Gallus
28. Januar 2009, 14:50
Also wer nach einer richtigen Sanggallerchinderfäschtbrodworscht noch einen Dessert mag, der hat sich definitiv über den Tisch ziehen lassen ;-) Und wenn doch, dann gibts vielleicht einen kleinen St.Galler Biber..
LUZia (ha ha)
28. Januar 2009, 18:45
luzerner hauptspeise wär dann aber bitte schön lozärner chögelipastetli =)
;)