Kopfloser Krieg um Topmodels!
Die Textilindustrie leidet besonders unter der aktuellen Krise. Wie “10vor10″ berichtete, pfeift auch dem Schweizer Wäschehersteller Calida ein eisiger Wind um die Ohren: Die Bilanz 2009 ist negativ, der Umsatz ist deutlich gesunken.
Seit jeher spricht der Wäschehersteller eine konservative und traditionsbewusste Kundschaft an. Nun will man mit neuen Kreationen und zeitgemässer, unverblümter Kommunikation neue Kundensegmente ansprechen und der Krise dadurch Paroli bieten.
David Krieg, Mister Schweiz Kandidat 2009, habe genau den Körper, um die entstaubte Botschaft zu übermitteln: Knackarsch, Sixpack – die neuste Unterwäschekollektion kann dank dem Beau prima zur Geltung gebracht werden. Auch ohne sein hübsches Köpfchen zeigen zu müssen.

Bild: blick.ch
Wir können da nur zustimmen und vermissen ehrlich gesagt auch keinen Kopf.
Das Problem ist nur, dass sich David Krieg als “Der Traum aller Schwiegermütter” positioniert hat. Und diese gehören wohl eher dem angestammten konservativen Zielpublikum des Wäscheherstellers an. Die neu eingeschlagene, doch recht phallusorientierte Kommunikationsstrategie könnte all diesen treuen Schwiegermüttern vor den Kopf stossen und möglicherweise einen Schuss nach hinten darstellen.
Sollten sich die Verkäufe also auf diese Tour nicht ankurbeln lassen, kann Calida nur noch versuchen, das Aushängeschild von Konkurrent Zimmerli abzuwerben
oder gänzlich auf Newcomer zu setzen.
In beiden Fällen würden wir allerdings empfehlen, statt des Kopfes etwas anderes wegzulassen.


LsDani
2. März 2010, 14:54
Dank David Beckham wissen wir ja endlich, wie man einfach einen auf dicke Hose macht. Vielleicht hat Calida Krieg’s Kopf ja deshalb weggelassen, weil man aufgrund des altbekannten Sprichworts “Wie die Nase des Mannes, so sein…” genau auf dieselbe Erkenntnis gestossen wäre.
Anna
2. März 2010, 20:46
Interessant ist bei Müller (oben), dass sich die Haut um den Bauchnabel bereits so spannt, dass sich ein kleiner Heiligenschein mit den Bauchnabelhaaren gebildet haben. Wir erkennen deutlich das Zeichen O. Dann über der satten Brust das X oder ein K (man schaue genau hin!) Was erbigt dies nun? Studier, studier! Wenn wir also das Bild um 45°nach links drehen erscheint das ultimate Statment dieses Herrn – “je suis” tadaaa: *K.O.!* Voilà! Was wollen wir noch mehr? Er altert in Würde!
Lena
2. März 2010, 23:11
Was mir langsam auffällt, oder wie man die Rampensäue umschreiben könnte? “Sind wir nicht alle ein wenig Topmodel?”
Hugo Remund
3. März 2010, 11:31
Zu Müller empfehle ich die Lektüre seines “Chübu”-Kumpels*) Alex Capus: “Der König von Olten” (Knapp-Vlg.)
*) “Chübu” = “Rathskeller”, the best place in town. Ein Lichtblick in dieser obskuren Bähnlerstadt.
http://www.rathskeller.ch/
Laura Maria MArtini
4. März 2010, 00:09
Görps, soooooooooo Typä sind ja ekelhaft i dänä Unterhosä
Aurora
8. März 2010, 21:30
Sobald me de Krieg i d`Unterwösch steckt so het me wirklich Alles was sich e Frau erwünscht..Anderi Stars und Models bruchts do gar nid meh..