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Archiv von Dezember 2011

Leo wird Serien-Star bei «Glee»

klatschheftli.ch ist ja bekannt dafür, «Nicht-Meldungen» aufzunehmen und zu kommentieren. Nun hat uns via Blick wiedermal eine ganz üble Meldung dieser Sorte erreicht. Und zwar diese: Der Casting-Show-Bewerber und Kleiderverkäufer Leo Ritzmann hat sich für eine Rolle im US-Serien-Hit «Glee» beworben.

Das ist natürlich eine Hammermeldung! Denn «Glee» gehört nicht nur in den USA zu den aktuellen Quotenhits unter den TV-Serien. Nachdem es für Leo schon als Kondom-Model nicht geklappt hat, würden wir ihm eine Rolle bei «Glee» sehr gönnen. Man stelle sich nur vor, unser Leo aus Hinwil als weltbekannter Serien-Star! Eigentlich haben wir ja geglaubt, dass es Nadine Vinzens ist, die den Durchbruch in Hollywood zuerst schafft, mit einer Hauptrolle als Sprachschülerin an der Seite von George Clooney. Diesen würde sie nach den Dreharbeiten auch gleich heiraten und mit ihm die Flitterwochen nicht in Chur bei ihren Eltern verbringen, sondern gleich in Kambodscha, wo sie ihr erstes gemeinsames Kind aussuchen. So etwa haben wir uns das Leben der Neidin V. vorgestellt.

Doch nun stiehlt ihr Leo die Show.

Denn wenn ihr euch erstmal Leos Bewerbung für «Glee» zu Gemüte geführt habt, ist es klar. Es ist Leo, der als Sprachschüler in den USA durchstarten wird, schliesslich wohnt er schon in den USA oder so…

Hier könnt ihr Leos Bewerbung online ansehen – zusammen mit nur 10’000 anderen Bewerbungsvideos.


Samstag, 31. Dezember 2011, 08:00
Kategorie: Männer

Sie isch u härzig

Zur Zeit arbeitet nicht nur die Vize-Miss-Schweiz 2006, Xenia Tchoumitcheva, verbissen an ihrer «Markenführung», sondern auch die Vize-Miss-Schweiz 2011, Julia Flückiger. Dabei setzen beide klar auf die Botschaft «Ich bin nicht dumm». Logisch eigentlich, denn glauben wir Blick und der Schweizer Illustrierten, sind ja ziemlich alle Missen «schön und erst noch intelligent». Und dass sie den aktuellen Schönheitsidealen der Missen-Jury sowie einigen SF-Miss-Wahlen-Zuschauer entsprechen, haben sie ja bereits mit ihrem Vize-Miss-Titel bewiesen.

Während Xenia Tchoumitcheva bei ihrer Beweisführung gegen das Nichtdummsein bereits bei den Philosophen angelangt ist, setzt Julia Flückiger vorerst noch aufs Bundeshaus als Plattform für ihre Message: «Nicht alle Missen sind dumm, nur weil sie gut aussehen». Eine ganz gewagte und völlig neue These, wie wir meinen. Richtig müsste es doch heissen: «Nich alle Missen sehen gut aus, nur weil sie dumm sind.»

Bild: Keystone


Ob das Bundeshaus für diese Nichtdummsein-Message allerdings über alle Zweifel erhaben ist, ist fraglich. Aber Hauptsache ist ja, dass Julia der Besuch im Bundeshaus sehr gefallen hat. Interessant ist auch, wie geschickt die Psychologie-Studentin ihre gerade neu erlernten Facts in ihr Statement einfliessen lässt:

Aha, Intelligenz ist nicht rein kognitiv, also nicht nur Schulbildung…dieses Kapitel lesen wir vielleicht am besten noch einmal ganz konzentriert durch. Aber wir freuen uns auf viele weitere pointierte Kommentare von Julia, nicht nur, wenn es darum geht, das «Her und zu» im Bundeshaus zu kommentieren. So wie sie es treffsicher und in der Analyse brilliant mit der Rede von Doris Leuthard gemacht hat:


Freitag, 30. Dezember 2011, 08:00
Kategorie: Missen Dissen
Von

Ex-Bankerin wird Boxenluder

Das Gelaber rund um die angebliche Affäre eines Weltstars mit einer Ex-Vize-Miss nimmt immer skurrilere Züge an. Unser letztes Highlight war einmal mehr auf Blick.ch zu lesen: «Als BLICK die Bilder veröffentlichen wollte, zog sie Xenia kurz vor Redaktionsschluss plötzlich zurück. Sie wolle die Fotos mit Alonso unter keinen Umständen veröffentlicht haben, sagte sie. Niemand sollte merken, dass sie ihn in Abu Dhabi getroffen hat.»

Als wir diesen Satz lasen, lachten wir zuerst einmal eine Runde Tränen. Jetzt, wo diese endlich wieder trocken sind, möchten wir hier ein bisschen Licht ins Dunkel vom «Geheimnis von Abu Dhabi» bringen. Hier noch einmal die Bilder, um die es geht:

Also, das sind typische Fanbilder. In unserem Fall eine hysterische, publicity geile Tusse, die sich mit Weltstars ablichten lassen will. Alonso lächelt gequält in die Kamera, aber er ist sich das ja gewöhnt, er macht es dutzende Male während einem Rennwochenende. Und glaubt irgend jemand, dass Alonso sich allen Ernstes mit seiner neuen Flamme ablichten lassen würde, wenn er kurz davor steht, die Trennung von seiner Frau zu kommunizieren? Alonso ist ein Weltstar mit professionellem Stab um sich. Die Möchtegern-Flamme dagegen ist provinzielles Junggemüse, das professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollte.

Und jetzt zur Aussage, Xenia habe die Publikation dieser Bilder unbedingt verhindern wollen. Das ist einmal mehr so was von glaubwürdig, zumal die Bilder auf ihrem Blog (ok, den liest zwar niemand, ausser uns) und zusammen mit ihrem Artikel auf hauteliving.com erschienen sind. So viel zu «niemand soll merken, dass sie ihn in Abu Dhabi getroffen hat».

Und hier ist das «corpus delicti», mit dem all die schönen Bilder entstanden sind – die Science Fiction Kamera, die uns Bilder aus dem Jahr 2036 in die Gegenwart schickt:

Doch wenden wir uns noch kurz besagtem Artikel auf hauteliving.com zu. Die verstehen sich ja als «leading luxury lifestyle publication». Aber für ein Lektorat reicht’s scheinbar nicht, sonst würden solche Artikel nie und nimmer publiziert werden.
Abgesehen vom grottenschlechten Englisch ist der Inhalt in etwa so spannend, wie Linda Gwerders Schulaufsätze. Und dazu gespickt mit Peinlichkeiten. Von der Formel 1, jedenfalls, hat sie keinen blassen Schimmer. Blondie, die Boxen nennt man nicht «garages», sondern «pits». Und Nicholas Todt hat mit Mechanikern etwa so viel zu tun, wie Xenia mit den VIPs, zu denen sie sich im Artikel zählt. Nicholas Todt ist ein Fahrer Manager. Aber mein Favorit ist immer nocht «the final» für die Bezeichnung des Rennens.

Dass das Treiben vor dem Rennen von der Startaufstellung und aus der Boxengasse live übertragen wird, stimmt zwar. Nur nehmen das die Gefilmten gar nicht zur Kenntnis. Ausser einer: Xenia. Wir haben sie damals vor dem Rennen tatsächlich gesehen. Ihr Auftritt war an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Sie hat nämlich unablässig in die Kamera geredet und wild gestikuliert, nicht ahnend, das das Mikrofon wirklich nicht auf diese bedeutungslose Selbstdarstellerin gerichtet war. Was haben wir gelacht…

Zum Schluss dürfen wir noch «Breaking News» verkünden: Xenia ist die Neue an Sebastian Vettels Seite!


Donnerstag, 29. Dezember 2011, 07:00
Von

Ich will Pilot werden

Erinnern Sie sich noch an Ihre Berufswünsche, als Sie noch ein Kind waren? Zu unserer Zeit waren beispielsweise folgende Berufe der Renner bei den meisten Kindern: die Jungs wollten Pilot, Lokomotivführer oder Polizist werden, die Mädels Krankenschwester, Tierärztin oder Kindergärtnerin. Heute sieht es wohl etwas anders aus: auch Kinder sehnen sich früh nach medialer Präsenz und erklären zu ihrem Traumberuf Sänger/in, die besonders Unterbelichteten wollen gar Miss Schweiz werden!

Nur die wenigsten setzen diesen Kindheitswunsch später auch in die Tat um, obwohl die Unterbelichteten-Fraktion tatsächlich das Missen Krönchen anstrebt und z.T. dann auch gewinnt. Und mit dem Krönchen kommt Hochmut, masslose Selbstüberschätzung und arrogantes Divengehabe. Einen äusserst steilen Aufstieg in diesen Kategorien hatte im ablaufenden Jahr eine, die es seinerzeit nicht einmal zum Missenkrönchen geschafft hatte: Xenia Tchoumitcheva. Die kann überhaupt nichts, aber das kann sie sehr gut.

Und der Xenia eifert jetzt eine andere Ex-Miss nach, die es mit der Wahrheit auch nicht so genau nimmt:

Das ist doch mal eine Meldung! Kerstin will tatsächlich Meeresbiologin werden, wie wir 20 Minuten Online entnehmen durften. Wir erinnern uns: zu ihrem Amtsantritt studierte sie Biologie in Oxford. Vier Tage später deckte klatschheftli.ch den Skandal auf. Nix Studium, sondern irgend so ein Fernkurs, um den Mittelschulabschluss zu erlangen, damit später die Ausbildung zur Physiotherapeutin in Angriff genommen werden könnte.

Aber das ist jetzt alles Schnee von gestern. Die Kerstin ging vergangenen Sommer nämlich etwas «Schlauchbööteln» auf dem Mittelmeer. Sie durfte mit auf Delfinsuche, selbstverständlich begleitet vom Hoffotografen der «Schweizer Illustrierten», dem eindrückliche Schnappschüsse gelangen. Und dieser Bootsausflug hat Captain Crook dermassen beeindruckt, dass sie doch gleich beschloss, Meeresbiologin zu werden. Ich verstehe das gut: nach meinem ersten Flug als Achtjähriger wollte ich auch Pilot werden.

Um dieses Studium in Angriff zu nehmen, muss Kerstin jetzt offensichtlich einen anderen Kurs als Biologie belegen. «Ab Januar bildet sie sich per Fernstudium in Earth Sciences weiter», lässt uns 20 Minuten Online wissen. Sie haben richtig gelesen, Earth Sciences oder zu deutsch Erdwissenschaften. Per Fernstudium. Kennen Sie die Disziplinen, die zu diesem Fach gehören?


Mittwoch, 28. Dezember 2011, 07:30
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