Oh, wen haben wir denn da: Eine tot geglaubte Dame ist wieder auferstanden!

Ah, das ist gar nicht Nella Martinetti, die sich wieder einmal mit intimsten Details an die Öffentlichkeit wendet. Das ist Nellas Schwester Betty Martinetti, die den x-ten Akt (zum Glück nicht nackt) der Martinetti-Familiensaga zum Besten gibt! Zum Verwechslen ähnlich sind sie sich aber auch, äusserlich wie in ihrer Verbundenheit zu den Ringier-Medien. Man könnte fast meinen, dass es sich bei Nella gar nur um den Abklatsch ihrer Schwester Betty Martinetti handelt. Denn glaubten wir bislang, dass Nellas Mitteilungsbedürfnis gegenüber Blick & Co. nicht getoppt werden kann, so lagen wir vollkommen falsch: Ihre Schwester kann’s. Zum Glück stand sie jahrelang im Schatten ihrer Schwester: «Seit meine Schwester tot ist, geht es mir blendend»

Und gleich noch einen drauf: «Nella war eine Mode-Lesbe!»

Nella mag wohl keine Lesbe gewesen sein. Aber um ihr Vermögen nicht ihrer Schwester überlassen zu müssen, hätte sie wohl auch Justin Bieber geheiratet. Hauptsagge eine ggleine Schneebeli. Marianne stand ihr halt doch näher.
Nella, wir sind bei dir!
Es ist bekannt, dass Melanie Winiger Wasser liebt. «Ich liebe Wasser», konnte sie uns nicht oft genug bestätigen. Nun geht die frisch getrennte Ehefrau von Rapper Stress mit ihrer Wasserliebe sogar so weit, dass sie am Computer arbeitet während sie im Wasser hängt!

Was macht die Ex-Miss da? Warum steht da nicht «Ich liebe Wasser», sondern «Honey, heute Abend komme ich nur zwei Stunden zu spät»?
So spontan fallen uns drei mögliche Szenarien ein:
1) Melanie plantscht in der Schüssel ihres Geliebten und der Hony-Bear-Gatte wird gerade per Mail informiert, dass sie nur zwei Stunden später von der Arbeit nach Hause kommt?
2) Melanie liest gerade die E-Mail ihres Honey-Bear-Gatten, dass der schon wieder später von der Arbeit nach Hause kommt, während sie sich wie jeden Tag daheim zu Tode langweilt.
3) Sie arbeitet in einem Puff, das auch Webcam-Einblicke erlaubt.
Alles Szenarien, die mit einer Internetleitung von Diax (!) möglich wären:

Dennoch würde uns interessieren, welche Geschichte nun die richtige ist. Melanie wird es kaum selber wissen. Um die Botschaft rauszukriegen, müssten wir wohl Diax mal eine E-Mail schreiben…. Nur wohin? Diax wurde verschluckt und die ganze sexy, sexy Werbung war schlussendlich nichts als ein Reinfall ins seichwarme Wasser einer Riesenkloschüssel.
Bildstrecken sind bei unserer Boulevard-Presse sehr beliebt. Die Leser mögen die Bildchen, weil sie nicht lesen müssen, die Journis, weil sie wenig schreiben müssen. Bildstrecken bilden also quasi die barrierenfreie Rubrik für Illetristen. (Bei klatschheftli.ch bieten wir diese Rubrik selbstverständlich auch an, nennen sie aber etwas anders: «Bei der Geburt getrennt».) Zuweilen werden die Bilder auch mit etwas Text unterlegt, um die Satiriker zu bedienen. Zwei Fliegen auf einen Schlag, was will man mehr!
Deshalb haben wir uns entschieden, ebenfalls mal eine solche Bildstrecke zusammenzustellen. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für die tolle Idee bedanken, insbesondere bei der SI Online, bei blick.ch und bei 20min.ch. Wir haben versucht, uns möglichst genau an eure Vorgaben zu halten.

Giovianni zupft seine Augenbrauen am liebsten zusammen mit MvH

Den Migros-Budget-Lachs mag Hausi am liebsten

Ein Promi (nicht im Bild) lässt seinen Einkauf nach Hause tragen

Praktisch: Chipsy wird von Laila massiert

In seiner Freizeit sucht Ueli Maurer gerne Pilze

Personal-Shopper Clifford Lilley: Aufgepasst, eine solche Wurst kann sehr heiss sein

Zwei junge Büsi schauen direkt in die Kamera

Eine Lok passiert einen Kran

Das Hintergrundbild auf BJ Hyatts Computer
Unser absolutes Highlight des Tages haben uns gestern unsere Freunde von 20 Minuten Online geliefert:

Corpus Delicti zur Erlangung dieser doch eher fragwürdigen Ehre war dieser Lumpen:

Man nehme etwas transparenten Vorhangstoff, verziere diesen mit Geschenkband, montiere zwei neckische Schlaufen und stülpe das Ganze über einen schwarzen BH – fertig ist der stilistische Flop. Und um dem Ganzen den Hauch von ‘noch billiger’ zu verleihen, gibt’s dazu noch leuchtend rote Fingernägel.
Aber das haut doch keine Ex-Miss um. «Immerhin wurde ich weltweit beachtet» meint Frau Vinzens dazu. Das könnte auch heissen «endlich hat mich mal jemand wahrgenommen». Aber, aber, liebe Nadine, das wäre doch auch viel einfacher gegangen. Zum Beispiel so…
…oder auch so…

Das wäre viel billiger gewesen. Wir meinen natürlich in finanzieller Hinsicht.
Und die (uns leider nicht bekannte) Stil-Expertin Alexandra Kruse trifft den Nagel in besagtem Artikel auf den Kopf und das gleich zwei Mal. «Der Ausrutscher erstaunt wenig, immerhin war sie Markenbotschafterin von Ed Hardy». Das ist gut, das ist sehr gut. Könnte glatt von uns stammen. Und weiter: «Liebe Nadine, bitte such dir dringend professionelle Hilfe!». Auch dem können wir unumwunden zustimmen – nicht nur mit Bezug auf Stil allerdings.