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Archiv von September 2011

Der ‘Solidarische Teppich’

Das Zurich Film Festival unterhält sein Publikum bislang gut, wenn auch ohne Verhaftungen. Der ‘Solidarische Teppich’ wird jedenfalls rege beschritten. Für den folgenden Beitrag erübrigt sich eigentlich eine Ansage. Denn Protagonistin Annina Frey macht das am besten gleich selber:

…und, nachdem sie das Mikrofon husch Bimbo zum Halten gegeben hat, warf sich selbstverständlich auch Glanzmoderatorin Annina Frey selber ins Gedränge auf den ‘Solidarischen Teppich’:


So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Eigentlich sogar drei, denn das Winterpyjama hat Annina auch schon übergestülpt, damit sie daheim nur noch Zähneputzen und ins Bett hüpfen muss.


Freitag, 30. September 2011, 07:00
Kategorie: Frauen

Miss Schweiz for Dummies

Wir sind enttäuscht, ist uns Blick doch mit einer Idee zuvorgekommen. Normalerweise ist das ja umgekehrt. Wir liefern die Idee, Blick holt eine Erklärung. Wie beispielsweise jüngst beim Tampon-Gate:

Es sei ein Faden vom Kleid gewesen, habe Cleo abgewiegelt. Jäsoo! Allerdings zweifeln wir sehr daran, ob die Designerin wirklich ihr Kleid mit einem einzigen fetten türkis Faden unten rum zusammenbinden wollte. Nein, also das trauen nicht mal wir der Ex-Miss, DJane und Neo-Designerin Mahara McKay zu.

Wir greifen deshalb gerne die Idee von Blick auf: Die Miss Schweiz für Dummies. Da diese Vorlage allerdings etwas komplex ist, brechen wir sie ganz im Sinne von Karina Berger etwas herunter:

* Zampone


Donnerstag, 29. September 2011, 07:00

klatschheftli.ch-Promimeter August 2011

Promimeter August 2011

1. (re) Melanie Winiger [4]*
2. (-1) Daniel Mkongo [2]
3. (-) Angela Martini [3]
4. (re) Shawne Fielding [4]
5. (neu) Mauro Tuena [1]
6. (-1) Linda Fäh [8]
7. (neu) Priska Erni [1]
8. (-4) Mona Vetsch [17]
9. (+1) Christa Rigozzi [4]
10. (re) Julia Saner [8]

Aus den Top 10 gefallen sind: Tina Masafret, Cleo Heuss, Michelle Hunziker, Annina Frey und Silvan Büchli

[n]* = Zum n. Mal in den Top 10 des klatschheftli.ch-Promimeters klassiert.

Das ist aber ein Überraschung: Melanie Winiger gewinnt den Promimeter vom August 2011. Das war noch bevor sie die Trennung von ihrem Gatten Stress bekannt gab. Wir prophezeien ihr daher auch einen Sieg im September. Daniel Mkongo reitet in Frankreich noch immer auf einer ‚Erfolgswelle’. Noch weiss sich auch Angela Martini zu inszenieren. Ihr gebührt daher Rang 3.

Auf Rang vier ist Shawne Fielding back in business. Hätte sie ihre Computer noch, würde sie diese Erfolgsmeldung sicher auf ihrem Blog teilen. Auf Platz fünf begrüssen wir einen Neueinsteiger: Mauro Tuena. Liegt’s am Wahlkampf oder wurde er wieder öfters im T&M gesichtet? Linda Fäh arbeitet auf Platz 6 hart an ihrer Karriere als….
Auf der Sieben ist ebenfalls ein neues Gesicht, das jedoch bald wieder vergessen sein wird: Priska Erni, die Taxi-Fahrerin und Miss Schweiz Kandidatin. Mona Vetsch (8.) geht zum Club und verliert im Promimeter 4 Ränge. Christa Rigozzi krallt sich knapp in den Top 10 fest. Und Julia Saner auf der 10 zieht sich schon langsam aus dem Zirkus zurück. Kompliment dafür!


Mittwoch, 28. September 2011, 07:00
Kategorie: Promimeter
Von

The world according to Garp

In der SonntagsZeitung gibt es jeweils ein Sonntagsgespräch, i.d.R. mit interessanten Leuten, die auch etwas zu sagen haben. Passend zum bedeutungslosesten Anlass des Jahres, der Miss Schweiz Wahl, durfte sich in der letzten Ausgabe die Organisatorin und Ex-Miss Karina Berger zu Wort melden.

Das Interview ist insofern sehr aufschlussreich, als dass es sämtliche unsere Vorurteile bestätigt. Ihre Branche werde oft belächelt, meint die fragende Journalistin. Darauf erwidert Frau Berger, erstaunlicherweise seien genau diese Leute, die Promis und Schönheitswettbewerbe belächelten, diejenigen, die am besten informiert seien. Womit der Einwand ungewollt bestätigt worden ist. Gerade wenn man gut informiert ist, kann man über diese Schmierenkomödie doch nur lachen. Als Selbstschutz quasi, denn eigentlich ist es zum Weinen. Es gibt ja wohl kaum jemanden, der dieses Theater ernst nimmt. Ausser natürlich die Protagonistinnen selbst.

Dann erfahren wir, dass die Schlagzeilen um Kerstin C(r)ooks Studium diese verletzt hätten, das müsse man auch mal sagen. Wie wäre es denn, wenn man einmal sagen würde, dass die offenbar von krankhaftem Ehrgeiz getriebene Ex-Miss schlicht und einfach gelogen hat, dass sie nicht glaub- und schon gar nicht vertrauenswürdig sei?

Weshalb ein Schönheitswettbewerb heute in der Schweiz ein so grosses Thema sei, wollte die SonntagsZeitung weiter wissen. «Wir haben nicht sehr viele Leute im Unterhaltungssegment, die längerfristig spannend bleiben. Wir bieten jedes Jahr ein neues Gesicht, eine neue Persönlichkeit und eine neue Geschichte.» Haben wir richtig verstanden, Persönlichkeit? Gemäss Duden ist eine Persönlichkeit ein «Mensch mit ausgeprägter individueller Eigenart» und/oder «jemand, der eine führende Rolle im gesellschaftlichen Leben spielt». Wir sind jetzt etwas verwirrt. Sachdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen.

Und nun kommen wir zur zentralen Frage: welche Schlüsselqualifikationen muss eine Miss mitbringen? «Sie muss das Talent haben, Menschen in kürzester Zeit zu begeistern. Ihr attraktives Aussehen ist wichtig, sie muss eine spannende Persönlichkeit und herzlich und kommunikativ sein.» Das besagte Talent haben Missen durchaus. Nur nicht in dem Sinn, wie es hier gemeint ist. Und wie gesagt, was genau an den Mädels spannend sein soll – ausser natürlich, dass sie uns mit ihren Peinlichkeiten täglich aufs neue amüsieren – bleibt uns leider verborgen.

Als Rechtfertigung für die missliche Wissenswüste wird uns übrigens mitgeteilt, man habe ja nur Quizfragen gezeigt, welche eine Kandidatin nicht beantworten konnte. Wenn die «spannenden Persönlichkeiten» die einfachsten Fragen richtig beantworten könnten, würde man uns solche Häppchen auch nicht zum Frass vorwerfen können.

Zum Schluss ein Zitat, welches wir gerne als Steilvorlage aufnehmen: «Ausserdem halte ich das Militär, in das wir unglaublich viel Steuergelder reinstecken, für völlig unnötig» meint Frau Berger zur Politik. Gerne lassen wir uns künftig wie folgt zitieren: «Ausserdem halten wir Miss-Wahlen, in die wir unglaublich viel Konzessionsgelder reinstecken, für völlig unnötig.»


Dienstag, 27. September 2011, 07:00
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