Roger Federer wird am 8. August 30 Jahre alt. Grund genug für die SI dem Tennisgenie bereits eine Woche vorher ein Heft zu widmen. Für einmal hat man sich etwas ganz Spezielles ausgedacht: Im Heft gratulieren ihm 30 Prominente und Freunde.

So plauderhaft wie Roger Federers privates Umfeld ist, wird es nicht schwierig gewesen sein, einige Freunde um ein Statement zu bitten.
Obwohl wir das Heft noch nicht zu Gesicht bekommen haben, nehmen wir an, dass neben seinem Basler Buddy Alex Frei wohl auch Christa Rigozzi eine ganz enge Freundin von Roger Federer ist. Wahrscheinlich zählt auch 10vor10i Stephan Klapprot zu den SI-Gratulanten. Schliesslich feiert er seinen Jahrestag jeweils am gleichen Tag wie Roger. Wir wären ausserdem nicht erstaunt, wenn auch Peter Rothenbühler im Heft gratulieren täte. Er ist nämlich schon «der Freund» von Jörg Kachelmann.
Aber ganz genau wissen wir natürlich nicht, wer denn in der SI so nett gratuliert. Wir wissen aber, dass zwei der dicksten Freunde von Roger Federer vergessen gingen: Amber Steele und BJ Hyatt.
Deshalb hier ihr Sprüchlein zum Ausschneiden und in die SI kleben:

«Sie müssen ja nur schön sein» – ein Einwand, den wir immer wieder zu hören bekommen, wenn wir uns über die Wissens-Wüste im helvetischen Missen-Sumpf lustig machen. Keine Allgemeinbildung ist auch eine Bildung – eine geistige Missbildung. Womit die Brücke geschlagen wäre: jetzt ist klar, weshalb der Titel einer Miss – wofür auch immer, aber am liebsten natürlich als Repräsentantin Helvetiens – angestrebt wird.
Wir sind natürlich überhaupt nicht einverstanden damit, dass eine Miss nur schön zu sein habe. Wenn schon der Anspruch besteht, unser Land zu repräsentieren oder gar Königshaus-Ersatz zu spielen, wie Chriistaa gerne kolportiert, dann bitte mit einem Minimum an Allgemeinwissen, Esprit und Charme. Weit gefehlt, wie beispielsweise die amtierende Miss und ihre Vorgängerin eindrücklicher nicht belegen könnten.
Also kommen wir zurück auf die triviale Reduktion auf die äussere Erscheinung als einziges zählendes Kriterium: Schönheit. Klar, Schönheit ist ein relativer Begriff. Aber wie uns scheint, ist Schönheit in unserem Missen-Wettbewerb kein absolutes Kriterium, sondern korreliert regelmässig mit der von uns monierten Bildungsferne. Für uns jedenfalls ist schön anders, gaaaanz anders!





Während es Kerstin Cook nur auf das fiktive World Press Photo von Kollege BJ Hyatt geschafft hat, räumt mit Linda Fäh eine andere Miss den realen Jackpot ab. Das Blond(l)in(d)chen kann man nämlich auf Seite 68 des Katalogs zum «Swiss Press Photo Award 2011» bestaunen.

Bild: Pius Amrein, Swiss Press Photo 11
Nun könnte man vermuten, Linda Fäh spiele gerade Scharade und versuche die Redewendung «Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul» pantomimisch darzustellen. Falsch. Dieses Foto gehört laut Katalog in die Kategorie «Porträt». Wenn ihr mich fragt, hat sich hier aber beim Layouten ein Fehler eingeschlichen und das Bild war ursprünglich für die Sparte «Architektur» gedacht gewesen. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass der Fotograf es vorzog, drei Viertel des Bildinhalts mit einer langweiligen Wand und den dazu passenden Kritzeleien zu füllen.
Das einzig originelle auf dieser Seite 68 ist die Bildlegende. Die könnte glatt von uns stammen, spiegelt sie doch das, was wir seit Jahren propagieren eins zu eins wieder:
Was für eine Ehrerbietung für eine Person, wenn ihre gesamte Persönlichkeit durch Wohnort, Haarfarbe und Bravheit (also quasi Langeweile) definiert wird… Ja, das sind die Eigenschaften, die man sich von einer Repräsentantin unseres Landes wünscht! Und jetzt können wir endlich auch den Schwerenöter Christoph Mörgeli verstehen, was er an der Linda sieht… Obwohl der sich vermutlich eher an der englischen Übersetzung der Bildlegende orientiert hat.
Für einmal beziehen wir unseren fundierten Klatsch aus der Weltwoche. Da steht (auf Papier), dass sich offenbar zwischen dem Ringier- und Miss-Schweiz-Hoffotografen Thomas Buchwalder und der Ex-Miss-Schweiz und Neo-Schlagersängerin Linda Fäh etwas anbandelt. Des öfteren seien die beiden zusammen an Anlässen gesichtet worden.
Diesen Braten haben wir natürlich auch gerochen und zwar vom blossen Ansehen der Tilllate-Fotostrecken, auf denen die beiden Franzine und Flöru-Doubles dauerpräsent in die Kamera «smilen».

Blöd nur, dass er etwa einen Kopf kleiner ist als sie, das macht ihn zuweilen noch munziger als er schon ist.
Für Linda bedeutet das, dass sie ab sofort mit der Linda Facchinetti noch warten muss bis diese Beziehung («Wir lernen uns erst gerade kennen.») wieder beendet ist.
Also Linda, keine Nella-Martinetti-Gedenk-Frisuren mehr!
