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Archiv von November 2010

Vera in the Slaughterhouse

Vergangenen Sonntag las ich in meiner Leibpostille, dem SoBli, einen Bericht über Rio de Janeiro. Dort ist grade Krieg in den Favelas. Kriminelle, oder solche die man dafür hält, werden von schwer bewaffneten Polizisten erschossen oder verhaftet. Der SoBli bemühte also sein Korrespondentennetz und die mediengeile Jet-Set Oma Vera Dillier meldete sich aus Rio zu Wort. Sie fände es super, dass da endlich aufgeräumt würde, damit man wieder unbekümmert feiern könne.

Vera war aber nicht in Rio, um für den Blick zu berichten. Sie will sich nämlich in der total guten Änderungsfleischerei von Doktor Pitanguy die Visage nach hinten klammern lassen, bevor dieser den Zitteri bekommt. Vor einigen Jahren hatte sie sich dort schon die Nase richten lassen, die sie seither wie ein Guccitäschen zum Plöffen herumträgt:

Klatschheftli hat vom renommierten Photoshop-Schönheitsoperateur Franck-Marie Babillard (that’s me), eine Expertise erstellen lassen, wie wohl Vera Dillier aussehen wird, wenn sie aus Rio zurückkommt. Wenn alles wie geplant klappt, sollte Vera Dillier danach so aussehen:

Nicht schlecht gelungen, oder?. Ich freu mich jedenfalls auf die Vera, neue Gesichter braucht die Cervelatprominenz. Andere Schweizer Promis, die sich ein bisschen verschnippeln lassen wollen, können gerne eine Expertise bei mir anfordern. Einfach Ganzkörperbild (naja, nackt muss es schon sein) an mich schicken. Diskretion und seriös-hohe Preise sind garantiert!

P.S. Den ganzen Beitrag über den Schönheitschirurgen und weitere fantastische Statements von Vera gibts in der ZDF Mediathek.


Dienstag, 30. November 2010, 12:30
Von

Krampf der Göre

Vergangenen Sonntag bissen wir in den sauren Apfel und schauten uns das Finale von ‘Kampf der Chöre’ an. Gewonnen hat der Chor von Gustav. Wir kennen weder Gustav, noch den Chor. Aber das interessiert ja eigentlich auch nicht.

‘Kampf der Chöre’ war – wie nicht anders zu erwarten – zum gähnen langweilig. Dafür vermutlich umso teurer in der Produktion. Was soll’s, immerhin liefern wir der Billag jährlich die weltweit höchsten Gebühren pro Haushalt ab. Und wenn schon beim Kassieren nicht gekleckert wird, kann man bei seinen Eigenproduktionen ruhig auch klotzen.

Das ändert natürlich an der Qualität nichts. Das Format ist ein Garant für schlechte Unterhaltung. Aber in Leutschenbach fährt man ja immer gerne mal ein Sonderzüglein. Man nehme ein international erfolgreiches Format und baue daraus eine nicht wieder erkennbare Eigenproduktion. Was dabei raus kommt, wissen wir. Unter anderem zum Beispiel ‘Music Star’ oder ‘Die grössten Schweizer Hits’.

Was aber ganz besonders nervt, ist der Umstand, dass alle SF-Unterhaltungskisten nur noch von diesem nur schwer zu ertragenden Sven Epilady moderiert werden. Das soll unser Aushängeschild sein? Das kann ja wohl nicht wahr sein, zumal er ja nicht einmal zum perfekten Schwiegersohn taugt.

Und dieser Sven, der hat sich am Sonntag einmal mehr selbst überboten und zwar, als es darum ging, das Resultat zu verkünden. Boah, war das spannend! Suspense baby, suspense!

“glii wärde mir’s wüsse”……(laaange Pause, gefährliche Musik à la Jaws im Hintergrund)…..”wär gwinnt die erschti Schtaffel vo ‘Kampf der Chöre’?”…..(laaange Pause, gefährliche Musik à la Jaws im Hintergrund)……”dir liebi Zueschouerinne und Zueschouer heit abgschtimmt”…..(laaange Pause, gefährliche Musik à la Jaws im Hintergrund)…..”nume dir chöit beschtimme, wär die hütige Sieger si”…..(laaange Pause, gefährliche Musik à la Jaws im Hintergrund)……”dr Sieg cha nume eim Chor ghöre”……(laaange Pause, gefährliche Musik à la Jaws im Hintergrund)……”wär het’s ächt gschafft?”…….(laaange Pause, gefährliche Musik à la Jaws im Hintergrund)….. undsoweiterundsofort……bis ganz, ganz nahe an die Schmerzgrenze. Oder schon darüber hinaus.

In etwa so hat sich die Rangverkündigung abgespielt. Abgekupfert bei DSDS, aber noch viel, viel schlechter umgesetzt, als dort. Wer in aller Welt kommt auf die Idee, dass ein solches Gekasperle dramaturgisch interessant sein soll? Insbesondere dann, wenn es auch noch von Epilady vorgetragen wird?

Da kann man nur sagen: la télévision suisse zéro points.


Dienstag, 30. November 2010, 07:45
Kategorie: Männer, TV

Gunvor vs. Yevgeniya

Wir geben nicht auf – genau so wenig, wie Renata immer wieder versucht, die Schweizer Cervelatmeute nach Volketswil zu bringen. Kurz vor der besinnlichen Adventszeit haben es die Damen Angehrn und die dazugehörigen Promis nochmals so richtig krachen lassen. Und wir haben uns einmal mehr durch Unmengen von Fotos gearbeitet um Ihnen, liebe Leser, sozusagen den Kaviar der Cervelats zu präsentieren:

Renata hat es doch tatsächlich geschafft, Fräulein C(r)ook schon während ihrem Amtsjahr als Miss an die Promisause zu schleppen. Schön, dass Kerstin trotz ihres anstrengenden Biologiestudiums noch Zeit gefunden hat, mal kurz bei der Highsociety vorbeizuschauen. Wahrscheinlich waren so viele Fotografen da, dass die beiden Damen nicht wussten, in welche Kamera sie schauen sollen:

Bleiben wir doch kurz bei Kerstin, die scheint an diesem Abend nämlich so richtig durstig gewesen zu sein. Pröschtli sagen wir dazu…

Und wenn wir schon bei den Schönsten des Landes sind, kommen wir zu ihm (toll, dass er die Prominight auch nach dem gefühlten hundertsten Mal noch lustig findet…)

… ach, eigentlich meinte ich ihn. Wie immer in Flirtlaune…

Für Stimmung und Unterhaltung sorgte Gunvor. Bei so viel Stangenakrobatik können sogar Yevgeniya und Daniela einpacken:

Das Partyvolk amüsierte sich prächtig und tobte:

Zu guter Letzt noch ein weiterer Battle. Renata vs. Fotograf… Ob die Köpfe auf vielen Bildern abgeschnitten sind, weil der Fotograf vor Renata auf seinen Knien herumrutschte, wissen wir leider nicht. Wir können es, einmal mehr, nur erahnen und freuen uns schon mal ganz profilaktisch auf die nächste Promisause.


Von

Voll Stress!

Spätestens seit der Auto Zürich Car Show (also der Auto Zürich Auto Schau) wissen wir, was aufopferndes Arbeiten ist. Da feiert doch eine ausgemusterte Miss tatsächlich ihr Wiegenfest und ist sich dennoch nicht zu schade, zum Wohle der Allgemeinheit in die Kameras zu lächeln und am Cüpli zu nippen. So voll uneigennützig halt.

Also immer Cüpli saufen ist voll Stress, echt. Und schon wieder musste die ärmste Linda ihr Konterfei letzten Freitag anlässlich des Energy Stars for Free Konzerts im Hallenstadion in die Kameras strecken (obwohl, das macht sie ja so gerne, wie sie uns kürzlich verraten hat). Wahrscheinlich zählt sie sich selbst auch zu den Stars, wie sie auf den folgenden Bildern eindrücklich beweist.

Aber irren ist ja bekanntlich menschlich. Wie auch immer, da stand Lindchen Klein einmal mehr im Scheinwerferlicht und suhlte sich, wie das sonst nur rosafarbene Vierbeiner können. Wir fühlen mit ihr. Auch wir sind natürlich gegen Kinderarbeit. Was wir an diesem Auftritt allerdings besonders schätzen: die Frisur passt jetzt gut zum Gesichtsausdruck und der Haarfarbe. Es kommt zusammen, was zusammen gehört.

Verglichen mit der Fähschen Scheinarbeit scheint unser Über-Ex-Mister Renzo Blumenthal dagegen einen richtigen Job gefunden zu haben. Er nennt sich jetzt Elsa und jobbt als Matratze.


Montag, 29. November 2010, 07:42
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