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Archiv von September 2010

Mister Schweiss

Wir gratulieren Fabian Cancellara zum vierten WM-Gold im Zeitfahren. Er ist der erste Mensch auf Erden, dem dies gelingt. Und das ganz ohne an der Oxford Open University (OOU) ein Fernstudium zum Beispiel in Chemie zu absolvieren.

Doch, es gibt sie noch die wahren Helden, die Grossartiges leisten und die Krone wirklich verdient haben!


Donnerstag, 30. September 2010, 11:50
Kategorie: Kompliment, Männer, Sport
Von

Oxford Open University vs klatschheftli.ch: 1:0

So könnte man fast meinen, liebe Leser/innen. Unser eifriger Kommentator Werner beispielsweise rügt uns ja auch pflichtbewusst, Senf abgegeben zu haben. Und unsere Medien ereifern sich als Reaktion auf unseren gestrigen Bericht darüber, dass Kerstin Cook sich als Biologie Studentin ausgegeben habe, obwohl scheinbar jeder Halodri an der Open University studieren könne.

Freunde, liebe Medien, lieber Werner ‘Hood’, liebe weiss-der-Herrgott-wer, um die ‘Open University’ bzw. darum, dass man an dieser Institution ohne Matur studieren kann, geht es überhaupt nicht. Zwar nehmen wir die Open University in der Tat nicht all zu ernst. Aber das ist unserer ureigenen Arroganz und eher konservativen Alma-Mater-Gläubigkeit zuzuschreiben (Kommentare dazu sind übrigens nicht nötig, liebe Gutmenschen, die prallen nämlich einfach an uns arroganten Säcken ab…). Sollen doch unsere Missen und sonstigen ‘Poser’ Kurse an der ‘Open University’ belegen, uns weismachen, sie würden ‘studieren’ und sich noch wichtiger als sonst machen – schön für sie, schön für ihr Ego. Und noch viel schöner für klatschheftli.ch.

Aber darum geht es im Fall von Captain C(r)ook nicht wirklich. ‘Madame Suisse’ soll unseretwegen behaupten, sie studiere ‘Mehlwurm-Afro-Choreographie’. Wir würden uns freuen und der Welt wäre es egal.

Aber weshalb schnallt niemand, dass es keine OXFORD Open University gibt? Oxford klingt geil. Ist ja auch eine DER Elite-Universitäten. Wie Cambridge. Oder Harvard in den USA. Aber die englische Migros Klubschule ‘Open University’ (‘tschuldigung Werner, aber so arrogant sind wir nun mal) mit dem Zusatz ‘Oxford’ zu schmücken, ist nicht bloss ‘window dressing’, sondern nahe am Betrug. Extrem nahe.

Noch einmal für alle, die es gestern irgendwie nicht geschnallt haben: ‘Open University’ ist für jedermann. ‘Oxford Open University’ ist für niemanden. Klingt zwar viel besser, gibt es aber nicht. ….’nonexistent institution’….’totally phony school’….dudes, which part don’t you get???

Und hier noch einmal zum Geniessen: ‘Hugo-Ich-habe-nicht-wirklich-recherchiert-Bigi’ spricht ‘Kerstin-ich-verarsche-mal-die-ganze-Schweiz-Cook’ auf ihre Alma Mater an – und die bestätigt unumwunden, an der OXFORD Open University zu studieren. Noch Fragen?

PS: Biologie in Zürich zu studieren würde halt schon eine Matur voraussetzen, gell Herr Bigi.


Donnerstag, 30. September 2010, 01:38
Von

Fernstudium der Eitelkeiten

Das ganze Land ist begeistert von der neuen Miss Schweiz – schon über 15’000 Fans auf ihrer Facebook-Page nach drei Tagen. Weshalb wissen wir nicht. Und verstehen können wir es erst recht nicht.

Genau so wenig, wie wir den Stellenwert und das Getue rund um die Miss Schweiz Wahl verstehen. Gibt es wirklich nichts Wichtigeres in diesem Land? Aktuell z.B. keifende Bundesräte und ihre schmollenden Parteien. Das ist viel lustiger. Aber eine Daseinsberechtigung haben Veranstaltungen wie die Miss Schweiz Wahl natürlich schon: sie sind eine unversiegbare Quelle und Inspiration für unser Portal. That’s it. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle. Packen wir’s an!

Also, heute möchten wir uns einem besonders interessanten Aspekt in der Vita der neuen Miss Schweiz widmen – ihrem beruflichen Werdegang. Derzeit wird sie ja überall als die ‘Biologie Studentin’ Kerstin Cook gefeiert. Klingt gut, Studentin, und dann erst noch in einem naturwissenschaftlichen Fach. Und wo studiert sie das?

Oho, Madame studiert in Oxford, nicht übel! Könnte man meinen. Dem ist aber natürlich kaum so. Madame ‘studiert’ – wenn überhaupt – wohl eher an der ‘Open University‘, eine staatliche Bildungsinstitution in England, die jedem, aber auch wirklich jedem zugänglich ist – also quasi die Migros Klubschule für Engländer. Nicht einmal ein Hauptschulabschluss ist nötig, um an der Open University zugelassen zu werden. Da klingt der Zusatz ‘Oxford’ natürlich schon viel edler und entspricht auch ganz und gar dem gängigen Missen Habitus, vorzugeben, Frau sei viel bedeutender, als sie tatsächlich ist.

Abgesehen davon, dass wir über die Oxford Open University bloss fragwürdige Trackrecords finden können, bleiben weitere Fragen zum Biologiestudium offen. Wo findet eine Vollzeit-Verkäuferin (also eine Kollegin von Leo Ritzmann: er im Big im Glattzentrum Wallisellen, sie im New Yorker im Pilatusmarkt in Kriens), die zwar ihr Pensum wegen der Miss Wahl auf 80% reduziert hat, trotz intensiven Wahlvorbereitungen noch die Zeit und notwendige Disziplin für einen akademischen Lehrgang? ‘Chapeau’ kann man da nur sagen, und die hässlichen Studierenden in unserem Land dürften vor Neid erblassen. Die Ehrfurcht ist umso grösser, als dass das Biologiestudium scheinbar eh nur zum Spass absolviert wird. Erklärtes Berufsziel von Captain C(r)ook ist nämlich Physiotherapeutin

Alles etwas verwirrend, finden Sie nicht? Wenigstens können wir uns noch an Bekanntem festhalten: Kerstin modelt – schon seit ihrem 15. Lebensjahr. Und im Lauf ihres Missenjahres dürfte sie dann eh auf den Geschmack der ‘misslichen’ Traumberufe Schauspielerin, Sängerin, Moderatorin und DJane kommen, womit wieder die ganz normale Normalität eingekehrt sein wird.

Solange Kerstin aber noch in Oxford ‘studiert’, hoffen wir ganz fest auf tolle Nachrichten oder auch Bilder von ihr und ihren Kommilitoninnen. So ähnlich halt, wie von unserer angehenden Astronautin und NASA Mitarbeiterin Barbara Burtscher, die sich gerne mal mit ihrer übergewichtigen ‘Crew’ vor dem Space Shuttle ablichten lässt.


Mittwoch, 29. September 2010, 06:00

Angehende Biologin mit Fensterplatz in Zoologie?

Kaum zwei Tage im Amt, schon ist der erste Skandal um die neue Miss Schweiz perfekt.

Kerstin Cooks Verhalten grenzt an Tierquälerei, wie 20 Minuten recherchiert hat. Sie hat ein Kaninchen, ein einziges! Das goutieren die Tierschutzvereine nicht.

Wir müssen Kerstin in dieser Angelegenheit aber schon ein erstes Mal zu Hilfe eilen. Es stimmt nämlich nicht, dass Kerstin nur ein Haustierchen hat: hier der Bildbeweis!


Dienstag, 28. September 2010, 12:29
Kategorie: Missen Dissen
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