Hier sehen wir also für einmal die ganz hohe Kunst der Schönheits-OPs – nachdem wir sonst in den Heftlis öfters Horroropfern begegnen. Momoll, hier begegnet uns im «Display”-Magazin» die ewige Jugend. Nein, ich rede nicht von Patrick Rohr, dem Kommunikationsprofi und Fernsehmann. Ich rede von der Gotte seines neusten Buches («So meistern Sie jedes Gespräch»): Beatrice Tschanz.
Ihre Auftritte sind immer perfekt und gestylt: Jedes Härchen am richtigen Platz, kein Lidstrichlein zu viel, der schwarz/weisse Schal perfekt um den Hals gelegt und dazu ein paar erfrischende Lachfältli unter den dunklen Augen (in den immer noch viel Schalk glänzt). Und die Stirn? Eben: ganz hohe Botoxkunst! Flach wie Lappland! Jung wie Frühherbstschnee! Frisch wie Pfirsichhaut!
Yo man! Wazzup man? Check it out man. This is the one and only Esteriore Project. I mean, we’re gonna rock da house man.
I’m such a fucking cool dude, man. With my fucking cool proutschekt. Esteriore proutschekt…(…)…äähmm….take it away dude….cut….fucking CUT!!!
Bingo! Schon wieder beschert uns die helvetische Miss-Mania eine frisch gekrönte Exponentin. Eine der Extraklasse. Und mit exotischer Aura: Miss New Zealand Switzerland. Liegt auf der Hand, finden Sie nicht? Wie auch immer, herzlichen Glückwunsch von klatschheftli.ch.
Die gute heisst Emily und ist in der Schweiz aufgewachsen. Laut offizieller Pressemitteilung glaubt Emily nicht, dass die Beziehung zu ihrem Freund darunter leiden könnte. Das glaubte noch keine vor ihr. Selbstverständlich schliesst sie auch eine Karriere im Showbiz nicht aus. Die Unterlagen der Lee Strassberg Schauspielschule will sie jedenfalls schon mal bestellen. Wie jede andere vor ihr auch. Miss New Zealand Switzerland wird unterstützt von 42BELOW Vodka. Den braucht sie, wie jede vor ihr auch.
Miss New Zealand Switzerland 2009
Ihr grösstes Anliegen, wie Emily uns verraten hat, ist ein Zusamentreffen mit der amtierenden Miss Visp. Die Seelenverwandtschaft sei physisch fühlbar.
Miss Visp 2009
Und auch den Zweit- und Drittplatzierten der Miss New Zealand Switzerland Wahl möchte wir herzlich gratulieren.
Auch ihnen dürfte der Aufstieg in den helvetischen Cervelat-Olymp garantiert sein. Oder war das jetzt doch der Gigot-Olymp?
Ich liebe ja deine tolpatschige Art, heisse Themen aufzugreifen und dann selber ins Fettnäpfchen zu treten. Ja, auf usgang.tv soll mein Schatz, die Alena Gerber, schweizerdeutsch sprechen. Aber, aber Erich, wie kannst Du denn auf Facebook solche Einträge zulassen „hallo erich wie geth es dir ich bien gut ich bin erstin in spain kussen fur dich“? Und wenn das unsere gemeinsame Freundin, die Sylvia liest… was denkt die wohl. Vielleicht ist sie dann bald meine alleinige Freundin.
Junge, bleib bei uns in Bern und versuche es nicht auf dem internationalen Parkett. Es reicht wenn wir uns in Bern den Ranzen voll lachen…
Beim Optiker meines Vertrauens kann man, wenn man sich eine neue Brille zuzulegen beabsichtigt, einige Modelle mit nach Hause nehmen und probetragen. Diese Prototypen haben entweder korrekturlose Fenstergläser im Gestell oder gar keine Gläser, was ich immer wieder sehr amüsant finde.
Hey… soo schööön! Die Familie Blocher ist zurück aus ihren Herbstferien und gewährt Einblick ins Familienalbum.
Mama Silvia, Papa Christoph und Töchterchen Rahel verbrachten die letzten zwei Wochen im touristisch kaum berührten Nordkorea. Nur Andy Egli, Micheline Calmy-Rey und einige Marco Polos waren vor ihm da.
Was die Familie Blocher alles erlebte, erfahren wir von den folgenden Fotos:
Hier sehen wir Silvia und Christoph vor dem Abflug in Kloten.
Hier steht Christoph an einem histroisch wichtigen Tisch.
Danach ging es weiter auf eine herbstliche Wanderung. Immer wieder stimmte einer der Wandervögel ein Liedchen an.
Und hier hatte Papa Blocher besonders Freude. Er durfte im Verhandlungszimmer an der Grenze auf einen Stuhl sitzen.
Kaum zu glauben, aber wahr. In der Schweiz wird momentan über eine deutsche Moderatorin einer Schweizer Internet-TV-Sendung diskutiert. Knackpunkt: Die Moderatorin Alena Gerber spricht deutsch und zwar astrein. Da könnten sich nicht nur Renzo und die SF-Moderatoren ein Stück abschneiden.
Den Tumult angezettelt hat die junge SVP. Diese witterte ihre Chance, um ihr parteicharakteristisches ADHS zu lindern und verlangte, dass die Sendung abgesetzt werde. Denn in einer Schweizer Sendung müsse die Moderatorin Schweizerdeutsch sprechen (am liebsten wohl noch einen Minderheitendialekt à la Michael Zezzi, Anmerkung von Amber). Dabei haben sie übersehen, dass es sich nicht um eine SF-Sendung handelt, sondern um usgang.tv. Die dürfen selbst eine libysche Generalin als Moderatorin einstellen, wenn sie es verkraften können, dass ihre Sendung wohl nur von BR Merz mit Ton geschaut wird.
Während sich nun NR Hans Fehr von der alten SVP für seine vorschnellen Statements bereits wieder entschuldigend äusserte, bleibt Erich Hess, der Präsident der jungen SVP, bei seiner Aussage. «Man hätte eine Schweizerin mit denselben Qualitäten gefunden», so der Berner gegenüber 20min.ch. Ach ja? Wen denn? Mir kommt so spontan niemand in den Sinn. Vorschläge?
Können Sie sich erinnern, als Ciriaco Sforza noch in der Bundesliga spielte? D.h., wenn er nicht gerade suspendiert war. Ein äusserst kontroverser Spieler zu seiner Aktivzeit, dem der FC Bayern Vorstand Karl-Heinz Rumenigge den mässig schmeichelhaften Übernamen “Stinkstiefel” zudachte.
Auch “Stinkstiefel” wurde erwachsener und begann in der heimischen Superleague seine Sporen als Trainer abzuverdienen. Seit diesem Jahr im Dienste des arg gebeutelten GC. Weltmännisch gibt er sich und steht – in feines Tuch gehüllt – wild gestikulierend an der Seitenlinie. Nicht, dass diesem Treiben bis anhin allzu viel Erfolg beschieden gewesen wäre – ausser am letzten Sonntag mit dem Überraschungssieg gegen den souveränen Leader YB.
Wir sind über diesen Ausraster alles andere als erstaunt. Abgesehen von “Stinkstiefels” charakterlicher Prädisposition setzt dieser lediglich den Führungsstil und die Umgangsformen seines neuen Chefs um, dem geschassten ehemaligen FIFA Generalsekretär Urs “Nötzli” Linsi. Allen GC-Verantwortlichen, denen immer noch nicht klar ist, wen Sie sich da ins Boot geholt haben, sei die Lektüre eines äusserst aufschlussreichen Artikels der Weltwoche aus Linsis FIFA-Zeit wärmstens empfohlen (nebst vielen anderen aufschlussreichen Artikeln). Warm anziehen, Leute, nicht nur des nahenden Winters wegen.