Jennifer Ann Gerber ist die neue Burger Queen. Sie posiert zusammen mit ihrem Alpen-Buddy aus Österreich für die neue Burger King Kampagne. Ab Ende Oktober werden uns die Ex-Miss Schweiz und die Miss Austria 2009 (wieso eigentlich nicht Miss Österreich?) im Cowgirl-Outfit von riesigen Plakaten entgegen prangen.
Schön und gut, nur ist das nicht ganz fair. Die Cowgirl-Masche ist doch längst von Shawne Fielding besetzt. Warum also wurde nicht sie, die Königin ohne Thron, das Cowgirl ohne Kuh zum neuen Burger King Gesicht gewählt? Sie macht ihre Sache schliesslich gut, und einen Missen-Titel hat sie auch – Miss Dallas!
Wir fragen uns deshalb: War sie Burger King zu alt?
Dabei passen doch der Burger King Slogan und Shawnes Schiessvideo so gut zusammen wie Anita Buri und Stephan Meier:
Es sollte ein Abend mit höchstem Glamourfaktor werden, doch dann wurde es zum Desaster. Alle hatten sich so auf die grosse Gala gefreut. Endlich mal ein roter Teppich von Weltklasse in Zürich. Buffet und Proseccöli a-gogo und nur die besten der Besten sind ganz vorne mit dabei. Da wird plötzlich der Grossmeister verhaftet und die Stimmung kippt dramatisch. Logisch, wie soll man da guten Gewissens noch genug Cüplis in sich reinstellen dürfen?
Der Fall war für die anwesenden Cervelats sofort klar. Da wurde ein ganz mieses Spiel gespielt. Und wenn man sich schon nicht im Schein des grossen Meisters sonnen konnte, so wollte man wenigstens selber etwas beleuchtet werden und sein Halbwissen zum Besten geben.
Vera Dillier war dabei im Aufstand der Cervelats und mahnte, wie sich Ghadafi nun vor Lachen das Bäuchlein hält. Stimmt. Nur schon wegen Ghadafi hätte man den Regisseur sicher nicht verhaften dürfen.
Schauspieler Martin Rapold vermutete einen bösen Deal der Wirtschaftskräfte: “Die sitzen doch in New York bei einem Bankenvergleichsgespräch und am Schluss kommt der Joker Polanski. Wir geben ihn. Können wir das Geschäft nun abschliessen?”
Moment mal. Glaubt der Mann das wirklich? Meint er tatsächlich, dass sich der amerikanische Fiskus anstatt mit ein paar Milliarden versteckten Steuergeldern, mit einem 76-jährigen Mann zufrieden gibt?
Mit Verlaub, zu glauben, dass dieser einzige Mann den Amerikanern soviel wert sein könnte, ist mehr als blauäugig. Ebenso naiv wäre es, zu glauben, dass sich Ghadafi mit der sofortigen Auslieferung der neuen Miss Schweiz besänftigen liesse. Obwohl… bei dem weiss man ja nie.
Ich muss zugeben, ich habe mich dieses Wochenende alles andere als christlich verhalten. Whiskey à gogo, gegen die gläubige Miss gewettert und mangels interessantem Männervolk nicht mal den Namen Gottes geschrien. Und doch scheinen meine Gebete irgendwie erhört worden zu sein.
Heute hat doch tatsächlich Jüge Marquard seinen Ferrari auf einer belgischen Rennstrecke zu Schrott gefahren. Und da ja auch ein Coupe Danmark erst mit der Schokosauce obendrauf seinen Namen verdient : neben ihm sass André Reithebuch!!!
Wie kam es zu diesem Unfall? Vor wem flüchtete der Schweizer Donald Trump? Sah und verfolgte ihn etwa die belgische Polizei? Ein bräsiger Herr im Ferrari mit einem minderjährigen Jüngling auf dem Beifahrersitz kann seit Dutroux schon stutzig machen…oder hat der Ferrari farblich nicht mehr zu Raquels Birkin-Bag gepasst und Jürg hat sich entschlossen das alte hässliche Teil (also den Ferrari meine ich…) zu entsorgen?
keine Angst, das ist nur ein Symbolbildli
Was auch immer ihn in die Wand fahren liess, wir hoffen natürlich, dass beiden nichts passiert ist und wünschen viel Spass beim Neuwagenkauf.
Folgende Szene: Miss Schweiz Wahl 2009 – Afterparty am Samstag in Genf. Melanie Winiger schaut Christa Rigozzi auf die Brüste. Sagte Meli ächt neidvoll: «Bella, deine Tatas sind ja grande bellezza in diesem Kleid!» und Christi kreischt: «Claro, Strelanie, mini Giovanni ‘at sie mir vor dem Auftritt extra noch zurechte gebüschelet!»
Oder Melanie rät Christa: «Cara mia, du solltest das nächste Mal wirklich einen BH tragen, sei so lieb.» Und Christa darauf: «Madre mia, was machsche mi blöd ah, ich hol gleich die Giovanni, der zupfte dir deine Augenbrauen weg!»
Ah. was hätte das Klatschheftli gegeben, um bei diesem Gespräch die Fliege an der Wand spielen zu können.
Die Ansage ist klar: Neue Cervelats braucht das Land! Wir sind es Leid immer über die ewig gleichen Leute zu tratschen.
Leider hat es schon mit Susanne Aeschlimann nicht geklappt, diese machte im letzten Moment von sich aus einen Rückzieher. Nun wollen wir jemand anderes auf den Thron hieven, quasi auf den Thron, den Sawne Fielding nicht hat („Ich bin eine Königin ohne Thron“).
Klatschheftli.ch veranstaltet deshalb in einem sehr intimen Rahmen eine kleine Party mit dem Namen «Zurich ’s got no talent».
Das Fest wird am Donnerstag, 1. Oktober 2009 (21 Uhr), im Plazda zu Zürich stattfinden. Wer diese Bar kennt, weiss, dass es dort nicht allzu viel Platz hat (der Name Plazda kommt nicht von ungefähr). Es wurden daher nur wenige auserwählte Klatschtanten von uns eingeladen.
Es besteht jedoch eine Möglichkeit, auch ohne diese Einladung am Anlass teilzunehmen.
In dieser «Zurich ’s got no talent»-Show sind nämlich Leute mit keinem Talent dazu aufgerufen, selbiges vorzuführen. Wir fordern euch nun dazu auf, eine kurze Showeinlage zum Besten zu geben. Ihr dürft zaubern, singen, malen, turnen (Stange vorhanden) – alles, was ein Cervelat-Promi halt auch so macht.
Bitte meldet euch bei uns unter der E-Mail-Adresse tratsch@klatschheftli.ch an; teilt uns mit, was ihre gerne vorführen möchtet, und wir setzen euch mit eurer Entourage auf die Liste.
Dem Gewinner winkt ein Beitrag über sein Können im klatschheftli.ch sowie…
Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen.
@Gloria aka “Miss Klatschheftli” – deine Anmeldung ist Pflicht.
Wir möchten Linda Fäh herzlich zu ihrem Miss Schweiz Titel beglückwünschen und ihr gleich einen weiteren Titel verleihen.
Dass die Antworten von Missen z.T. knapp daneben gehen, wissen wir ja (Bundeshaus -> Kirche). Was aber Linda Fäh an der Missen-Schau zum Besten gab, war nicht knapp daneben.
Linda Fäh wurde die folgende konkrete Frage gestellt: «Eine Frau ist nach 20 Jahren Schlaf aufgewacht, was würden sie ihr sagen, was sich in diesen 20 Jahren verändert hat?»
Linda antwortete:
F…ähm.., war das jetzt die Antwort auf die Frage? Aber die Dada-Geschichte war so schön lächelnd und rhetorisch überzeugend vorgetragen, dass es in unseren Augen nicht nur für den Miss Schweiz Titel gereicht hat, sondern auch für den Titel Miss Dada 2009, den wir ihr hiermit offiziell verleihen.
Miss Dada 2009
Liebe Linda, sollte wieder einmal unvorbereitet diese Frage an dich gerichtet werden, und du für ein weniger dadaistisch veranlagtes Publikum antworten müsstest, so möchten wir dir hier einen kleine Zusammenfassung der letzten 20 Jahre geben:
Was 1989 noch in den Anfängen stand, hat sich bis heute durchgesetzt: nennen wir es Informationsgesellschaft. Alle haben inzwischen einen internetfähigen Computer zu Hause. Dieses elektronische Gerät ist wie ein Fernseher, ein Telefon, ein Mode-Katalog, ein Radio, ein Game-Boy, eine Zeitung, ein Buch, ein Brief und die Gala etc. in einem… Inzwischen gibt es auch diese kleinen Multimedia-Handys.
Abgesehen davon ist Deutschland jetzt wieder ein einziges Land, die EG heisst inzwischen EU und hat eine gemeinsame Währung, die WTC-Türme in New York stehen nicht mehr, die Sowjetunion hat sich aufgelöst, Jugoslawien n’existe plus, die USA haben einen schwarzen Präsidenten, in Deutschland regiert eine Frau, Lady Di, Michael Jackson und Kurt Cobain sind tot, und das Schweizer Fernsehen setzt jetzt auf Money-Girls.
Wie hat sich doch dieses Sprichwort gestern an der Miss Schweiz Wahl 2009 einmal mehr bewahrheitet. Die ersten vier Anwärterinnen, die im Rennen um den Titel ausgeschieden sind, sind nämlich auch die Letzten in diesem Wettbewerb. Aber auch ihnen gebührt angemessene Würdigung nach den enormen Strapazen und Entbehrungen der vergangenen Wochen. Deshalb kommen sie bei klatschheftli.ch auch als erste zum Zug.
Hier also noch einmal die vier gescheiterten Miss-Anwärterinnen für’s Archiv (in alphabetischer Reihenfolge):
Lina-Paule Latte
Michelle Morand
Valentina Parente
Marion Stutz
Also die Michelle Morand, die hat wenigstens noch das Miss Zürich Krönchen, an dem sie sich festhalten kann. Und die Marion Stutz, die darf sicherlich weiter auf tatkräftige Unterstützung aus dem nationalistischen Lager zählen. Aber auch für die anderen zwei Erstrunden-Opfer ist noch nicht alles verloren. In unserem Missenparadies ist durchaus Platz für eine Cervelat-Karriere einer Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Vize-Miss.
Der Höhepunkt der Missen-Saison ist Geschichte: das Krönchen wandert von der Waadtländerin Whitney Toyloy zur St. Gallerin Linda Fäh. Und wir sind um einen Cervelat-Promi reicher. Ansonsten gibt’s dazu eigentlich nicht viel zu sagen. Noch nicht. Wir kommen natürlich wieder – mit Hintergrundberichten und Analysen. Linda, wir bleiben bei dir!
Für diesen denkwürdigen Abend musste klatschheftli.ch natürlich einen TV Slam veranstalten. Lustig war’s, wie immer. Hier eine willkürliche Kurzauswahl einiger Statements unserer Mit-Slammer.
Gloria : genau, Miss-Kunst Kurt von Stauffen : die tanzen grade ihre namen _> steiner schule Amber Steele : sven sven, da kann ja amber besser italiano Amber Steele : con sugo di tomate!!! BJ Hyatt : tschüss miss züri, tschüss miss 1291x kiki king : ui, die zweite ist aber angepisst la plus belle : ja, sorry, die war einfach WIRKLICH zu wenig hübsch – nur schwarz sein reicht auch nicht… kiki king : ist gelb die farbe des abends? Mr. Grumby : uringelb theswiss : lorena hat schon fast ein décolleté Gloria : und das sind KEINE Energiesparlampe n!!!!x Mr. Grumby : *wo isch wodka verd* katie : das gibts gar nicht Guest_20 : würg! BJ Hyatt : music star ohne music und ohne stars la plus belle : Das hat das uvek verbrochen Kurt von Stauffen : ich kann mich nicht entscheiden: sind die fragen dumm oder die antworten?
Wir wissen es, jedes Jahr zur Oscar-Verleihung lassen sich die Diven, Stars und Sternchen mit exklusivem Leih-Schmuck ausstatten, um auf dem roten Teppich mindestens so zu strahlen, wie ein Brennstab aus Harrisburg. Wie könnten da unsere Actressen hinten anstehen. Für Harrisburg reicht’s zwar nicht, aber ein bisschen Leibstadt in der Zwingli-Stadt liegt allemal drin. So geschehen am Donnerstag Abend anlässlich der Eröffnungsgala zum Zurich Filmfestival. Doch sehen Sie selbst:
Hm, interessant, die Bandbreite an Juwelierskunst auf dem roten Teppich zu Zürich. Da haben wir einerseits die Schauspielerin Isabella Schmid, die Bescheidenheit in Person. Wert ihrer funkelnden Verzierung: dreistellig, wie sie sich vernehmen lässt. Boah! Ob Aktion im Bereich CHF 159.– oder doch eher Luxussegment à la CHF 899.–, man weiss es nicht so genau. Aber Bucherer wird’s (kaum) freuen. Am anderen Ende der Skala Isabel Florido. Ausser dem fast identischen Vornamen scheinen die beiden Damen wenig gemeinsam zu haben, beziffert doch die Frau Florido den Wert ihres Geschmiedes mit dem halben Wert eines Autos – CHF 53′000 notabene. Die einzige Frage, die sich uns nun aufdrängt ist: welche Automarke fährt Frau Florido?