Klatschheftli.ch

Archiv von März 2009

Sechs Fragen, die die Welt bedeuten IV

Heute mit den Delilahs


Bild: 78s Supertrumpf – das ultimative Schweizer Bandquartett

Wie geht es euch?
Saugut! Unser erstes Album ist auf dem Markt, es stehen immer mehr Konzerte an und wir geniessen jeden Moment als Delilahs. Alles läuft gut und wir sind sehr zufrieden und glücklich.

Welches ist euer Schweizer Lieblings-Promi?
Wir stehen nicht so auf Promis.

Wenn ihr bei der Miss Drag Queen Wahl mitmachen würden, welchen Künstlernamen würdet ihr euch geben?
Mister Schnäggli.

Würdet ihr euch für klatschheftli.ch nackt ausziehen?
Diese Frage müssen wir nicht beantworten, oder? Ich glaube, da findet ihr genug andere Menschen, die das liebend gerne machen würden.

Warum seid ihr nicht bereit, eine Homestory für klatschheftli.ch zu machen?
Unser Privatleben gehört nur uns und geht die Öffentlichkeit nichts an. Es ist wichtig, diese Privatsphäre auch zu schützen.

Worauf dürfen wir uns in diesem Jahr von euch freuen?
Auf viele Konzerte, weitere Singles aus unserem Debut-Album und Überraschungen.

Vielen Dank!

Weitere Interviews aus der Reihe “Sechs Fragen, die die Welt bedeuten” findet ihr hier:
III Linda Gwerder
II Gunvor
I Adel Abdel Latif

Dienstag, 31. März 2009, 15:54
Kategorie: 6 Fragen, Musik
Namen:

Nadeschkin braucht Hilfe!

Humor ist Geschmackssache, Schönheit ist relativ und meine Meinung ist radikal! Denn was ich hier zu sehen bekomme, schmerzt ganz tief unten! Nadja Sieger (Ursus & Nadeschkin) mag ja lustig, interessant und vielleicht sogar attraktiv auf der Bühne wirken, dieses Foto schreit aber nach Total- und Rundumerneuerung. Stylingberater her, schreie ich grad mal kurz zum Fenster raus! Und wenn’s niemand von den Professionellen machen will, ich stell mich sofort zur Verfügung! Nadja, schick mir eine E-Mail (lee.buri@klatschheftli.ch) ! Ich mein’s ernst!

 

 

 Quelle: Tillate.com

Dienstag, 31. März 2009, 12:20
Kategorie: Roter Teppich
Von BJ Hyatt

Die Leiden des dummen Wärters

Seit vergangenem Wochenende ist er wieder in aller Munde: Christoph Meili, ehemaliger UBS-Wachmann, welcher angeblich eine Schlüsselrolle in der Holocaust-Gelder-Affäre Ende der Neunziger Jahre gespielt haben soll, kehrt in die ach so böse Schweiz zurück. Wie ausschlaggebend jene von Meili sichergestellten und den amerikanischen Untersuchungsbehörden übergebenen Dokumente wirklich waren, sei dahingestellt. Ich behaupte mal, dass Meili und seine Akten den selbsternannten egomanischen ‘Schweiz-Bashern’, Senator d’Amato und Rechtsanwalt Fagan (beide mittlerweile in Skandale verstrickt und in der Versenkung verschwunden) lediglich Mittel zum Zweck waren, um ihre Selbstinszenierung zu zelebrieren.

Meili aber sah sich als Volksheld, verteufelte die Schweiz und deren Finanzplatz, genoss die mediale Aufmerksamkeit für seine Person und verabschiedete sich mit Sack und Pack nach Übersee. Im gelobten Land angekommen, erfreute er sich anfänglich grosser Beliebtheit und Unterstützung. Man ermöglichte ihm den Zugang zu einem Universitätsstudium, unterstützte ihn finanziell. Auch für ihn sprangen ein paar Hundertausend heraus, nachdem der Vergleich mit den Schweizer Banken unter Dach und Fach war. Doch was hat er gemacht aus dieser günstigen Ausgangslage, der selbsternannte Moralapostel?

Nichts. Weniger als Nichts. Und das im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Studium? Zu anstrengend. Oder wohl schlicht zu anspruchsvoll. Familie? Abgehauen. Mit einer neuen Partnerin liess er sich in Kalifornien nieder und zeugte ein weiters Kind. Doch sein Drang nach Selbstinszenierung ging unablässlich weiter. Und so kam Meili auf die geniale Idee, sich vor der Webcam über Politik, Wirtschaft, die USA und die Schweiz, Konzerne und die Familie seiner Ex auszulassen. Das alles war vor ca. einem Jahr auf YouTube zu bestaunen. Meilis Auftritte waren derart grotesk, dass ich mich kaum sattsehen konnte. Seine Aussagen standen jedwelchem dadaistischen Pamphlet in nichts, aber auch gar nichts nach.

…hier geht die Story weiter!

Sonntag, 29. März 2009, 22:53
Kategorie: Männer, Politik

Torhüterfrage: Schnauz oder nicht Schnauz?

Wie jeder Schweizer schaute ich am Samstag das Spiel Schweiz gegen Moldawien. Ich freute mich, endlich wieder mal den athletischen Jungspunden zuzuschauen.

Doch was musste ich da sehen: Benaglio möchte nicht mehr das Kücken mit den gezupften Augenbrauen sein. Diego hat jetzt einen Schnauz, bei näherem Hinsehen auf die Mattscheibe fällt dann auf, dass es nicht nur ein Schnauz ist, sondern ein Ziegenbärtchen – der letzte Schrei in 10 Jahren. Aber doch nicht jetzt, Diego. Nimm dir ein Beispiel an Hakan Bin-Urlaub.


Bild: Getty

Dann ging mir ein Licht auf: Der Ziegenbart ist eine Hommage. Eine Hommage an Zubi.
Aber Zubi ist ein Thurgauer und dort darf man auch Ziegenbärtchen tragen, gell Anita.


Bild: zubi1.ch

Wenn ich mir das Bild aber genauer betrachte, gleicht Benaglio weder Hakan noch Zubi. Sieht er nicht viel mehr aus wie ein Moldauer?

Sonntag, 29. März 2009, 17:44
Kategorie: Männer, Sport
Von BJ Hyatt

Der Tag, an dem ‘Cervelat’ zum Kompliment wurde

Dieser Tag, das war der vergangene Donnerstag, 26. März im Jahre des Herrn 2009. Der Zürcher Papst der fleischlosen Küche, Rolf Hiltl, lud zum 111-Jahre-Hiltl-Jubiläum. Und wie feiert man 111 Jahre Tofu-Burger am eindrücklichsten? Natürlich mit Schweizer Cervelats – z.B in Person von Börni Höhn, Eva Camenzind, Jennifer Ann Gerber oder Jeanette Macchi-Meier (richtig, das ist die, die immer genau wusste, was sie will: z.B. Coiffeuse, Lastwagenchauffeuse, Miss Schweiz Wahl Teilnehmerin, Sängerin, Erotik-Magazin Moderatorin…und dann plötzlich ‘kein Sex vor der Ehe’ – etwas spät, die Einsicht – und überzeugte Freikirchen-Anhängerin und “Fenster zum Sonntag”-Moderatorin). Sie sehen, wie immer an solchen Anlässen, ein Aufgebot an illustrer Schwergewichts-Prominenz, das seinesgleichen sucht.

Am besten aber hat uns Anita Buri gefallen. Ihr nämlich haben wir es zu verdanken, dass ‘Cervelat’ ab sofort als Kompliment zu werten ist. Auch sonst haben uns ihre kurzen, prägnanten Statements am besten gefallen. Alles vorgetragen in sympathischem Thurgauerdialekt und untermalt mit herzerfrischendem Lachen – da geht auch uns das Herz auf. Ach ja, noch etwas: auch Anitas Bescheidenheit weiss zu überzeugen. Auf die Frage nach den Fleischvorlieben unserer Nationalwurst-Frauen kamen Antworten wie ‘argentinisches Beef’, Steak, Rindsfilet. Nicht so von Anita. Aber sehen Sie selbst.

Quelle: blick.ch

Sophie Hunger ist nicht überbewertet

Sophie Hunger spielte in der Boule Noire in Paris, und klatschheftli.ch war dabei.
Als ich den Raum betrat, befand ich mich mit einem Schlag in der Diaspora ausgewanderter Schweizer Intello-Frankophilen. Meine Füsse schmerzten in den hohen Hacken auf einer Skala von 1 bis 10 schon mindestens 6. Ich durfte mir nicht vorstellen, jetzt noch 2 Stunden lang einer Singer/Songwriterin zuzuhören, deren CD ich allenfalls als Grippe-Soundtrack einlegen würde. Zum Glück wird Frühergehen auch in Paris nicht geahndet.

Dann eröffnete Sophie Hunger das Konzert – mit einem schweizerdeutschen Lied. Wenn das nur gut geht. Und es ging gut, es passte. Eigentlich ist Schweizerdeutsch gar nicht so schlimm. Bei Sophie klang es sogar richtig weltmännisch (Ja, das hab ich jetzt tatsächlich geschrieben).

Sophie wechselte vom Piano an die akustische Gitarre, wechselte auf Englisch, blieb bei Englisch, wechselte zur Fender Telecaster und holte zwischen den Liedern immer mal wieder ihr bestes Französisch hervor. Meine schmerzenden Füsse hatte ich längst vergessen, so auch mein Vorhaben, endlich etwas Böses über die „weitere singende Tante mit Gitarre“ schreiben zu können. Alle finden das etwas verschupft aussehende Mädchen ja ach so gut. Doch ihre Bühnenpräsenz und überhaupt die geballte Ladung Emotionen haben mich längst in den Bann gezogen.

Was Sophie Hunger bei dieser Pariser Show mit ihrer Schweizer Band bot, ist dem Cervelat-Promi-Gedünkel weit überlegen.

Sophie ist auf dem besten Weg, Frankreich zu erobern, was doch eigentlich der Plan von Coop-Rapper Stress wäre. Dieser bestreitet am 7. Mai im Rahmen seiner Promo-Tour für sein neues Abum einen Showcase in Paris. Natürlich werden ihm einige Pariser Rappeur zur Seite stehen, und ihm helfen, seine 25cm zu schwingen. Da ich aber nicht glaube, dass bei Stress Hopfen und Malz verloren ist, hier ein Tipp:

Stress, lass beim nächsten Mal die bekannte Featuring-Masche weg und versuche von Anfang an, die Sophie für deinen Napoleon-Feldzug zu gewinnen. Frankreich wartet nicht auf einen MeToo Rapper aus Petite-suisse-c’est-où. Sophie Hunger hätte aber noch Platz für Andres im Schlepptau, der könnte ihr im Gegenzug beim Französisch helfen. Ächt jetzt!

Samstag, 28. März 2009, 12:38
Kategorie: Kompliment, Musik

Weisse Spuren auf schwarzem Lycra!

Hui! Da schaut aber eine aus! Da fröstelts mich grad an der Haarwurzel! Musste die Hingis doch tatsächlich die Venus Williams nach einem Court-Dress anfragen! Möchte gar nicht wissen, wie dieses Lycra-Zeugs unter den Armen und an sonstigen Stellen zu müffeln anfängt… Pfui!

Und was ist mit den Haaren? Ist das die Surer-Fritte? Martina, Martina… Was ging da nur falsch…

Freitag, 27. März 2009, 18:26

Von speziellen Gelüsten total verschont

Fiona Hefti ist schwanger. Gerne hätten wir sie in einem Exklusiv-Interview gefragt, ob man schon etwas sieht und ob sie spezielle Gelüste hat?

Patty Boser und Christian Franzoso kamen uns zuvor.

Jetzt wissen wir’s und werden die Ex-Miss nicht mehr fragen, doch das nächste Kind kommt bestimmt. Dann werden wir die Ersten sein!

Freitag, 27. März 2009, 11:57
Kategorie: Missen Dissen, TV
Von BJ Hyatt

The Clowns – In The Gutter ’sneak preview’

Nichts mit Lästern….Musik ist Trumpf. Wie schon im Fall von Big Zis, wollen wir auch heute etwas Lobhudelei betreiben. Denn gestern Abend habe ich mir den Gig von The Clowns anlässlich des M4Music-Festivals zu Gemüte geführt. Zum Glück, muss ich anfügen. Wann immer sich unseren Lesern die Möglichkeit bietet, The Clowns live zu erleben: unbedingt hingehen, es lohnt sich! Gestern Abend spielten sie u.a. auch ihr neuestes Lied ‘In The Gutter’, welches auf MySpace schon mal etwas ‘angeteasert’ worden ist, heute aber um 17:00 Uhr offiziell auf – hmhmhm…etwas wie lofi.com…hab’s leider nicht richtig verstanden und die Seite trotz vielen möglichen Adaptionen nicht eruieren können – veröffentlicht werden wird. Aber: klatschheftli.ch war wie immer dabei und einen Tick schneller (gell blick.ch…)! Hier also vor dem offiziellen Release der Studio-Version schon mal die volle Live-Version. Frisch ab Presse, sozusagen.

Freitag, 27. März 2009, 02:31
Kategorie: Musik
Namen:

The Witches of Shawnewick

Lange haben sich meine giftigen Finger zurückgehalten, um nicht über die neue Haarfarbe von The Shawne herzuziehen (die Frau sah immerhin mal so  aus). Aber heute haben sie mir irgenwie ein Schnippchen geschlagen und plötzlich fand ich mich vor dem PC wieder, diesen Text einhämmernd: SHAWNE, FOR THE LOVE OF GOD, FÄRB DEINE HAARE WIEDER BLOND! BRAUN-ROT STEHT DIR NICHT! SIEHT SCHEISSE AUS!

Puhh, tat das gut! Hier noch ein Tipp (nicht nur an The Shawne): Frau muss sich nicht gleich die Haare färben, wenn Partner Lust auf Rollenspielchen im Schlafgemach hat. Für das gibts Perücken. PERÜCKEN, SHAWNE!

 

Quelle: tillate.com

Donnerstag, 26. März 2009, 19:10
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