Da lese ich – nichts ahnend – die Weltwoche. Das Magazin, das für sich in Anspruch nimmt, die Welt in einer Retrospektive zusammenzufassen und an uns, nichts-wissenden und daheim-gebliebenen Seelen weiter zu geben. Was oft auch gelingt, das muss an dieser Stelle auch gesagt werden.
Was würdet ihr erwarten, dass sie diese Woche schreibt? Die Aufhebung des Schweizer Bankgeheimnisses oder der Zusammenbruch der amerikanischen Automobil-Industrie? Nein falsch! Sie berichten über unseren geliebten Jury-Steinbock aus MusicStar – Fabienne Heyne.
Die 25-Jährige, die sich als Ex-Viva-Moderatorin fast schon überqualifiziert fühlt für die Jury des Schweizer Billigabklatsches des TV-Formats Idol, wird wortwörtlich als „Wohltat am Schweizer Fernsehen“ bezeichnet. Da drängt sich die Frage auf, haben die Redakteure bis anhin vielleicht nur die Sendungen Die grössten Schweizer Hits, Deal or No Deal und Samschtigs Jass gesehen? Oder war da auch mehr dabei? Auch dank ihres, mir eher suspekten Stils, wird die Churerin mit Lob (?!?) überhäuft. Sie strahle „London-verdächtige Coolness“ aus. Aaaaaaaah haaa? Es muss ja schon verdammt gruselig und kalt sein im Januar in London, oder wie sonst soll das interpretiert werden?
All das kann man ja noch als Geschmackssache abtun. An Geschmack und Stil scheiden sich bekanntlich die Geister, aber eines geht mir nicht runter. Die sympathische Chhhhurerin (bitte mit viel ch wie Chuchi-Chäschtli aussprechen) „übertrumpfe“ die beiden anderen Jury-Besserwisser mit „lustigen Sprüchen und Äusserungen, die Hand und Fuss haben“, so die Weltwoche ganz im Ernst.
Da verschlägt es selbst mir die Sprache und ich denke einfach nur „d’Fabienne isch scho a liabi, aber nöd nu“ (Zitat Fabyenne Heyne).
Im Januar haben wir uns schon einmal gefragt, welches Rätsel sich hinter einem doch eher unkonventionellen und auch geschmacklich grenzwertigen Aufrtitt unserer Bundesrätin Micheline Calmy-Rey verbergen könnte.
Und jetzt das: Calmy-Rey’s Rats- und Parteikollege präsentiert sich mit einem auffälligen roten Frauenring am linken Ringfinger.
Hat er irrtümlich in die Schmuckschatulle seiner Frau gegriffen, als er nach dem Ehering suchte? Oder ist er etwa doch dem ominösen Orden von ‘Dimitri’ Calmy-Rey beigetreten?
Kaum ein Tag vergeht, ohne dass Sie einem Cervelat-Promi über den Weg laufen. klatschheftli.ch sagt: Nutzen Sie die Chance, Sie können dabei nur gewinnen – einen Cervelat im Vorderen Sternen, ein Red Bull im Rex oder einen Kebab im Kiziler. Für die Berner sponsert der Dällebach Kari eine YB-Bratwurst, inkl. Eintritt.
Sie müssen dafür nur Ihr Handy zücken, den Cervelat-Promi fotografieren oder filmen und das vollendete Werk an tratsch@klatschheftli.ch schicken.
Der beste Beitrag wird mit einem der oben genannten Preise honoriert.
Nachfolgend ein schlechtes Beispiel, welches ganz bestimmt nie den ersten Preis abholen wird. Wer den Promi dennoch erkennt, kriegt trotzdem nichts von uns.
Nicht wirklich aktuell, aber immer wieder ein Vergnügen – Aussagen von unserem Lieblings-Ex-Mister-Schweiz Renzo “Bergbauer” Blumenthal. Der Mann ist einfach so was von inspirierend! Unentschieden im Casino? Geil. Aber auch die Aussagen zur ‘Miss-Schiess-Mich-Tot-Wahl” sind sehr aufschlussreich…wehe, die Kandidatinnen öffnen ihren Mund. Es könnte ja sein, dass da Blumenthalscher Schrott rauskommt.
Wieder mal war White Turf in St. Moritz angesagt. Und wieder mal gab sich die selbsternannte Schickeria ein Stelldichein. Die angesagte Party-Droge? Pelz, keine Frage. Der…ähm ‘tschuldigung… die Papst war blau wie ein Hunderter. Aber in guter Gesellschaft – was den peinlichen Auftritt betrifft. Und Jet-Set-Lady Dillier ist offenbar zu klein neben ihrem LAP (Lebensabschnittpartner) Felix Guyer, was zur Folge hatte, dass die g&g-Bauchbinde doch glatt ins geliftete Gesicht der Dillier ragte….ei ei ei…liebe g&g-Redaktion, da müsst ihr noch einmal ein ernsthaftes Wörtchen mit Euren Kameraleuten wechseln (klatschheftli.ch-Tipp: Weitwinkel). Doch zu guter Letzt doch noch ein versöhnliches Statement: ein klares Bekenntnis von Vera Dilliers LAP Felix Guyer für die männliche Intimrasur.
Heute kam noch die Sandji zu mir in den Salon. Sie wollte sich ja noch etwas hübsch machen für ihren Auftritt heute Abend bei ‘SwissDate – das Casting’. Oh, wie sie mir jammerte, dass sie eine Zicke genannt werde…
Nun, liebe Sandji, vielleicht kommt das daher, dass du sagst, deine Lust werde immer befriedigt (Interview mit zisch). Hast du schon einmal deine Partner gefragt, ob deren Lust auch von dir befriedigt worden ist? Und wenn du dein YouTube-Video von einem besoffenen Wasserpfeifen-Discounter namens ‘Shishidiscount’ so laienhaft produzieren lässt, musst du verstehen, wenn die Leute denken: die ist doch etwas zickig!
Ich rate dir trotzdem: auch wenn das mit SwissDate wohl nicht klappen wird und du einen neuen Job suchen musst, gib nicht auf, mach weiter. Wir wollen doch auch in Zukunft etwas zu schreiben haben. Vielen Dank und liebe Grüsse, dein Kari.
PS: was bedeutet eigentlich “Beusch Sandji auf Facebook”? Beusch?
Gimma hat sein neues Album „Hippie“ im Kasten (Release am 20.3.09). Es ist pop-lastig und hat “relativ viel Musik drauf”, meint der Schtaibogg-Rapper dezidiert wie immer. klatschheftli.ch freut’s und ist gespannt, wie gut Gimma zusammen mit Produzent Roman Camenzind wirklich poppen kann.
Was klatschheftli.ch schon am Sonntag Abend nach der MusicStar-Sendung beschlossen hat, scheint nun also auch Gölä ernsthaft in Erwägung zu ziehen – den Ausstieg aus MusicStar. Die aktuelle Staffel war bis anhin ein reines Trauerspiel. Die Frage drängt sich auf, ob hier wirklich Gesangstalente gesucht bzw. gefördert werden, oder ob es sich allenfalls um ein verkapptes Integrationsprogramm für übergewichtige Jugendliche mit Migrationshintergrund handelt. Und dank der unsäglichen SF-Erfindung “Friendship-Ticket” können sich die talentfreien Zufallsüberlebenden an ihrer einzigen ernsthaften Konkurrentin Gioia rächen und diese aus der Show mobben – zu Gunsten von Heulsuse “ich-treff-keinen-einzigen-Ton” Leo. Zuschauerquoten, bye bye….