Chirurg der Herzen
Am Swiss Award wurde der Starchirurg René Prêtre zum Schweizer des Jahres gewählt. Starchirurg klingt und zieht doch saugut. Sobald er aus Mabuto zurück ist, wird ihm genau wie der Dekolleté-Francine ein Dauer-Abo beim SF auf sicher sein.
Aber das SF feierte natürlich in erster Linie sich selbst. Alles war da, das einigermassen in ein Kleid oder einen Anzug passte. Sven Epiney half den Cervelats aus den Autos und stellte ihnen Fragen wie, von wem denn ihr Kleid sei und wie es sich anfühle, bei -5 Grad über den Roten Teppich zu gehen. Linda Fäh beantwortete letztere Frage beispielsweise mit: «Löcki.» (Ich tippe auf Drogen…)
Drinnen auf der Showbühne schien Sandra Studer ihre besten Tage gesehen zu haben. Sie holte sich Tipps bei Nena und fragte Jan Delay, weshalb er sich denn Jan Verzögerung nenne? Zum Glück war das keine Doppelmoderation mit dem anderen Haspli Beni Tiger. Dieser beschritt den Roten Teppich übrigens zusammen mit Christine Egerszegi. Sie habe ihn auf einem Sportplatz aufgegabelt.
Gebrabel hier, ein Gähnchen da… doch dann kam der grosse Auftritt von Amanda Nikolic. Wenn Sie im nachfolgenden Video genau hinsehen, erkennen Sie sie als eine der drei Background-Sängerinnen von Michael von der Heide. Dieser stellte im Rahmen des Swiss Award seine 0-Nummer bzw. ESC-Nummer vor.
TV-Kritik: Wer die grössten Schweizer Hits mag, dem gefällt auch der «Swiss Award» – der gleiche Chnorz, nur anders betitelt.


Erich
10. Januar 2010, 18:36
Also der Auftritt von Michael von der Heide und Amanda war super.
Der Song überrascht, er ist gut, er gefällt. Amanda macht sich gut neben den beiden andern Background-Sängerinnen.
Wäre Zeit wenn die Schweiz wieder einmal mit Punkten nach Hause kommen würde.
Mia
10. Januar 2010, 21:53
@Erich. Machst du Witze?? Die Nikolic stampfte wie ein stielloser Vamp umher und gab sich alle Mühe, der Kamera zu gefallen, was ja richtig wäre, aber in diesem Falle, weitaus zu verkrampft! Ihr Manager soll sie drigend mal in das Fitnessstudio schicken anstatt sie an jede Party mitzuschlappen. Aber so wie das Management http://zuerich.usgang.ch/picture.php?n=370918&p=2578224 (hicks!) so die Künstler und somit auch die Musik. Wie Dimitri so schön sagte: Die Musik war enttäuschend, monotom und da wäre ich doch endlich mal für einen krativen Wechsel! Es kann doch nicht sein, dass wir uns diesen Mist (sei es zur Miss CH-Wahl, die Ch-Hits, etc.) jedes mal anhören müssen. Da draussen gibt es Vollblutmusiker – welche aber leider immer durch Mainstream ersetzt werden und darum halte ich solche Shows schlichtwegs als eine musikalisches Beleidigung. Noch treffender: Ein Dauerdesaster!!
Elsa
10. Januar 2010, 22:25
Richtig, leblose Musik. Und die Verspecher von Dame Studer waren echt zu übel und die Fraaaagen: “Ich hab nun auch vier Kinde, huh und ai, wie bleib ich denn nun jung? bitte?” Mutter, du hast vier Kinder, vielleicht willst Du eeetwas zu viel von Dir, aber oh, die Turner ist immer noch auf der Bühne, in deeem Alter und in diesem Sinne werden wir die Studer noch ein Weilchen erleben dürfen müssen. In der Zwischenzeit kann sie ja ein wenig an ihrer Aussprache & der doch fragwürdigen Recherche umherfeilen. Ich denk mal, das CH-Volk wäre ihr dann doch noch dankbar!!!!
Mike
10. Januar 2010, 23:00
Ich würde wirklich gerne was gutes sagen, mal zur Ausnahme und man muss ja nicht immer gleich alles mies finden – aber das Ganze ist ein Peinlichkeitspreis. Ganz, ganz, ganz schlimm.
Elsa
10. Januar 2010, 23:20
@z.B. Zum glück leben wir nicht in Afrika, HA HA HA HA :-D!!!
Ella
11. Januar 2010, 08:05
Ich bin nur froh, an keiner der Hochzeiten tanzen zu müssen. Gibt es da eigentlich auch welche, die rauslaufen? Getraut sich eh keiner.
Al
11. Januar 2010, 11:34
Schweizer des Jahres??
Ich kann mit dieser Wahl überhaupt nichts anfangen und finde sie oberdämlich und fehl am Platz.
Ich habe grössten Respekt vor Mr. Pretre und seiner Leistung – keine Frage – er verdient grösste Anerkennung und Lob. Aber eigentlich tut er bloss seinen Job und es gibt unzählige Ärzte die in Afrika nebenher noch helfen, aus allen Ländern. Er hat die Gabe ein Chirurg zu sein und wir alle sind froh und dankbar, dass es sie gibt wenn Hilfe nötig ist, sei es in Afrika oder in unserem Bezirksspital um die Ecke. Aber Schweizer des Jahres?? Dann müsste man alle Ärzte die Helfen nennen, die Notaufnahme-Schichten schieben und helfen auf Intensivstationen, auch den Richner und und und und… und das würde (Beatocello, Latrous, Pretre die alle im Ausland helfen) in der ewig selben Stossrichtung langsam flach… Wieso nicht Frau Ringier mit ihren Hilfsprojekten in der Schweiz etc. etc. und dann die vielen “Reichen”, die still und effizient helfen, ohne dass mans weiss?? Könnte man nicht auch denen mal stellvetretend danken ohne dass ein namentlicher Kristall übergeben wird? Aber Ärzte, die ihren Job tun…?? hmm.. habe Mühe damit…. trotzdem vielen Dank an alle Ärzte und Medis sans frontieres etc. etc. wo immer sie eingreifen und helfen.. aber für solche SF-Promi-Parties als Schweizer des Jahres m.A. etwas fehl am Platz. Trotdem: Respect & Congratulations for your work Mr. Pretre.
Sugus
11. Januar 2010, 12:43
Leider müssen wir diesen Schrott noch mit unseren Konzessionsgebühren bezahlen. Ferseh-und Ringiermutter Sandra Studer Müller führte uns in langweiliger Weise durch diese eidgenössische Selstbeweihräucherung. Auch eine Prise Hollywood war dabei als unsere ausserirdische Bundesrätin den Preis weitereichte. Leutschenbach kann es aber noch besser: Ein paar Tage später überraschte uns Leutschenbach mit dem Gratis-Werbespot für die ehemalige Mitarbeiterin Jana Caniga, die sich auf dem Selbstfindungstrip in der Karibik befindet. Interessiert uns dies wirklich oder sind solche Sendungen ausschliesslich für das Altersheim gedacht?
Mike
11. Januar 2010, 17:57
@AI Ich bin da Deiner Meinung doch bez. Beat Richner: Bekannte meiner Familie, haben dem werten Herr über 5 Millionen vererbt und die Angehörigen haben NICHT EINMAL EIN DANKESCHÖN erhalten – ein wenig Differenziertheit wäre bei solchen Liste doch angebracht, findest Du nicht? :-)
Klatschheftli.ch » Rock of Love Switzerland oder 3 Engel für Carli
12. Januar 2010, 08:00
[...] geliebte Amber hat sich ja nun schon ein wenig über die Swiss Awards ausgelassen… aber das Material, welches diese Veranstaltung des Grauens bietet, ist einfach zu schön, um [...]