Es geht dem Ende entgegen. Nach dem langen Kampf macht unsere Nella noch eine Abschiedsrunde und hat dabei zuerst das superprivate Sorgentelefon der Glückspost angerufen. Somit erfahren wir diese Woche auf dem Cover der Grosi-Zeitschrift: Es geht nicht mehr lange, Nella wird bald sterben.

Wir erfahren im Artikel, dass man Nella (sobald tot) in Brissago im Tessin besuchen kann. Sie hat sich dort nämlich jetzt schon ein Urnengrab am schönen Luganersee gekauft. Dies sei ihre Heimat. Zur Zeremonie sagt Nella: «Meine Beerdigung, wenn meine Asche dort deponiert wird, soll eine ganz schlichte, kleine Zeremonie sein, ja nichts Pompöses». Schlicht, klein und nicht pompös? Passt doch gar nicht. Wir hätten mindestens eine Live-Übertragung der Trauerfeier (wenn möglich noch in Verbindung mit dem Eurovision Song Contest, Wetten Dass? oder mindestens Benissimo) erwartet. Nella hofft übrigens, dass sie nicht wiedergeboren wird. Sie möchte nicht auf diese Welt zurückkehren müssen: «Ich habe mein Leben lang mehr geweint als gelacht».

Immernoch am warten: Nella Martinetti
Das tut mir ja wirklich alles sehr leid für Nella. Aber: Weshalb soll mich das ernsthaft interessieren? Es gibt so viel (grösseres) Leid auf dieser Welt und wenn ich Einzelschicksale sehen möchte, kann ich auch RTL kucken. Immerhin sammelt sie noch keine Spenden.
Hat Nella dafür eigentlich eine Pressemitteilung rausgegeben? Wir haben jedenfalls nichts erhalten. (Nella: Bitte nimm mich doch auch in deinen Presseverteiler auf. Meine E-Mail-Adresse lautet tom.winkler@klatschheftli.ch. Xoxo, dein Tom.) Ich bin mir zwar nicht sicher, ob das jetzt noch was bringt: Laut Artikel wird Nella sowieso bald das Zeitliche segnen. Sie hat uns aber schon mehrmals bewiesen, dass “Totgesagte” länger leben.