Martina Hingis verrät im Blick-Interview vom Sonntag, dass sie an ihrer Hochzeit gerne wie die Disney-Figur “Cinderella” aussehen möchte.
Bild: coloringpages-forkids.info
Aufgrund der bereits verbockten Frisur und der Altlasten ihrer Vergangenheit erscheint uns allerdings ein Auftritt als “Snow White” realistischer und einfacher umsetzbar:
Bild: freetheunicorns.wordpress
Martina müsste lediglich die Haare schwarz färben – et voilà – die Verwandlung zur blassen Disney-Figur mit trendigem Bob wäre perfekt!
Fast alle Stars haben einen Hang zu mimosenhaftem Verhalten und sind Meister im Klagen ohne zu leiden. Schon Grössen wie Charlie Chaplin, Thomas Mann oder Andy Warhol galten als Hypochonder.
Bisher taten wir bodenständige Schweizer dieses Getue als typische “Ami-Neurose” ab und wunderten uns nicht, dass auf der anderen Seite des Teiches fast jeder seinen eigenen Psychiater hat. Nun beginnen aber auch hierzulande erste Vertreter der Promi-Gilde ähnliche Verhaltenszüge anzunehmen und zelebrieren medial ihr “grosses” Leiden.
Natürlich empfinden wir mit Tanja Frieden und sind genau so enttäuscht über das abrupte Ende ihrer erfolgreichen Karriere. Aber ihren temporären “Alltag im Rollstuhl” nur annähernd mit demjenigen echter Rollstuhlgänger zu vergleichen, erscheint uns doch etwas übertrieben und muss in den Ohren von Vize-Miss Handicap Cindy Gadola wie ein Hohn klingen.
Natürlich tut uns dies leid für ihn. Niemandem wünscht man, krank zu sein.
Aber haben wir Normalos diesen Winter nicht auch den einen oder anderen Gips verpasst bekommen oder eine schwerere Grippe mit Schüttelfrost, Fieber und Gelenkschmerzen eingefangen? Im Gegensatz zu den Schönen und Reichen können wir aber meist nicht einfach nur da sitzen und zuschauen, wie das Leben “in Zeitlupe” an uns vorbeigeht, sondern müssen wieder rasch auf die Beine und ran an die Säcke – sei es zu Hause oder an der Arbeit.
Wir wollen uns aber nicht beklagen und wünschen drum beiden “Narzisslis” von Herzen eine rasche und vollständige Genesung!
Die Idee der Koreaner gefällt uns deutlich besser. Darum schlagen wir vor, im Hinblick auf die WM im dann winterlichen Südafrika personalisierte Würstchen für unsere Nati auf den Markt zu bringen, sogenannte iPhone-Cervelats. Yakins iPhone-Cervelat würde beispielsweise mit einmal drücken gleich zwei Apps aufs Mal starten. Der Alex-Frei-Cervelat spuckt, sobald eine englische Website angeschaut wird und Herr Hitzfeld kann sein Würstchen endlich so rum halten, wie er möchte.
Melanie Winiger machte den Anfang und kaufte sich ein riesiges schwarzes Brillengestell um in guter Gesellschaft von Yves Spink und Woody Allen zu sein. Wie die alte Fasnacht (nicht Monika!!) zog nun noch Fiona Hefti nach und zeigte ihr Gestell am Pre-Sale von Sonia Rykiel Klamotten im H&M an der Bahnhofsstrasse in Zürich.
tillate.ch
Naja, schlecht sieht sie damit aber nicht aus, jedenfalls glaubwürdiger intelligent als Melanie. Unsere Leserin Eli lag mit ihrem Kommentar zu unserer Brillensammlung goldrichtig. Respekt!
Die schwarzen Neurotikerbrillen sind jedoch schon wieder out. Angesagt sind jetzt nur noch diese weissen Carrera-Brillen, wie sie von Olympiasiegern und Showstars getragen werden:
Wir sind noch mittendrin, der NZZ zu zeigen, dass wir die berechtigten Fernsehsprecher-Kritiker sind. Während den olympischen Spielen tauchen verschollen geglaubte Gesichter auf, und dabei finde ich es besonders unerträglich, dass auch Regula Späni öfters als notwendig in die Mikrofone plärren darf. Ihr sympathisches Aussehen mag einen Teil ihres Stimmwunders wieder wettmachen, aber eben nur einen Teil.
Bild: SF
Wenn Frau Späni eine Moderation beginnt, ist sie oft noch nicht bei der Sache und versucht dann mit Unschuldsmiene vorzugaukeln, die Schaltung sei sehr überraschend gekommen. Und wenn die Anfangsschwierigkeiten überwunden sind, schludert sie ihre Sätze hin, als ob man sie unfreiwillig nach Kanada versetzt hätte. Und da sie so laut ins Mikrofon schreit, kann man auch die Fernbedienung nie ganz weglegen, weil man bei jedem Beitrag wieder die Lautstärke regulieren muss.
Wie vielversprechend hat damals die Glanz&Gloria-Sendung begonnen, als Redaktionskollegin Bucheli sie im Ruderboot auf den See mitnahm, und versprach, das Boot werde dann schon mitten im See kentern.
Dieser ungestüme Tatendrang erstaunt uns nicht, vermuten wir doch schon lange, dass er ein Vertreter der Theorie der maximalen Genverbreitung ist. Als solcher geht er davon aus, dass der Mann gottgegebenermassen einzig für die Zeugung und die Frau für die vollumfängliche Aufzucht (inkl. Abfallentsorgung) zuständig ist. Auf dieser Basis ist es schon easy, Kind um Kind auf die Welt zu setzen.
Diesem Irrglauben dürfte seine Frau aber nun ein Ende setzen. Dem feurigen Macho schwant auch schon Übles: “Meine Frau wird mich relativ schnell dazu verdonnern, das (das Wickeln, Anm. der Red.) auch regelmässig zu machen.”
Wohlan denn, Boris! Zeig uns deine Becker-Rolle Richtung Kinderzimmer, wo du uns ein schönes Spiel dicht am Wickeltisch und einen harten Einsatz deiner Vorhand demonstrieren kannst!
Derweil halten wir uns die Nasen zu und sind gespannt, ob du nach getaner Arbeit deine Becker-Faust noch erheben magst…!
Er ist und bleibt der Grösste, unser Roger Federer. Einmal mehr hat er uns Tennis von einem anderen Stern gezeigt. Wir verneigen uns. Und bedanken uns. Dafür, dass Ausnahmepersönlichkeiten wie Roger wie Oasen in unserer ansonsten wirklich tristen “Promi”-Wüste sind.
Flash – Eilmeldung! Denise Biellmann dreht sich immer noch.
Im Europapark tritt sie über die Weihnachtszeit in der Eisrevue auf – nicht als Pausenclown, sondern wie seit Menschengedenken als Eiskunstläuferin. Ich frage mich ernsthaft, wer denn die gute Denise noch sehen möchte. Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Ihre beste Eiszeit ist defintiv vorbei.
Als eine Karina Berger der Eislaufprinzessinnen würde sie neben dem Feld garantiert eine bessere Figur abgeben. Und in der offiziellen Pressemitteilung könnte man ein schöneres Foto der Weltmeisterin anno 1981 einfügen. Eines auf dem man sie zum Beispiel auch erkennen darf.
Die ganze Pressemitteilung gibt’s hier.