Vergangenen Sonntag war es wieder mal so weit: unsere Lieblingssendung auf SF, Glanz & Gloria, lud im Kaufleuten zu Zürich zum jährlichen Nationalwurst-Höhepunkt – der Verleihung der Glory-Awards. Wir waren erstaunlicherweise nicht eingeladen. Was uns natürlich nicht davon abhält, über diesen epochalen Anlass einmal mehr zu berichten.
First and foremost: herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner!
Unverständlich ist für uns allerdings das Resultat in der Kategorie ‘Crazy’. Klar, Hausi Leutenegger ist bescheuert, was er uns immer wieder plastisch vor Augen führt.
Aber das reicht doch nicht, um unsere Favoritin Shawne hinter sich zu lassen! Niemand hat es in diesem Jahr besser geschafft, sich so authentisch dadaistisch in Szene zu setzen.
Bildquelle: sf.tv
Obwohl, den Glory gab’s natürlich in der Kategorie ‘Crazy’ und nicht in der Kategorie ‘Insane’. Vermutlich mangels Erfolg glänzte Shawne durch Abwesenheit. Oder war sie gar beleidigt? Aber auch andere ‘usual suspects’ haben wir vermisst. Wo waren beispielsweise die letztjährigen Love-Gewinner ‘Strelanie’? Oder die allzeit bereite ‘wo-eine-Kamera-ist-da-bin-auch-ich’-Fabienne-Heyne?
Mehr noch, wo war unser ultimativer 2009 Cervelat Carl Hirschmann? Carli ist vermutlich eher für den Glory Hazel Award nominiert. Wir bestellen schon mal unsere Akkreditierungen.
Gestern Abend im Hallenstadion – Radio Energy feierte sich selbst, wie alle Jahre wieder. Dieses Mal wohl noch etwas heftiger, entging man doch dem medialen Tod in letzter Sekunde. Die ‘Stars for Free’-Sause hatte, wie nicht anders zu erwarten, auch ein paar ‘laughs for free’ auf Lager. Immer wieder köstlich, der Homeboy-Look eines gutbürgerlichen Ü30-Vertreters, der in geordneten Verhältnissen aufgewaschsenen ist und lebt. Passend dazu der coole Buddy-Holly-Look der Angetrauten. Dann wieder mal Steckdosen-Baschi mit der lustigen Allwetter-Taft-Frisur… Und zum Schluss ein richtiger Hingucker, ein All Access Pass. Boah, wie geil ist das denn, Frau Camenzind ähm Nidecker? Damit kommt man sicher auch in den Platinum Room!
So heisst der Titel des 1975er Albums der damaligen Kultband Supertramp. Und so ist es uns gestern Abend an der Eröffnung der Auto Zürich 2009 vorgekommen. Was einst als lokales bzw. regionales zur Schau Stellen der aktuellen Modellpalette diverser Automobilhersteller begonnen hatte, scheint nunmehr den Status eines veritablen Cervelat-Happenings erklommen zu haben. Und dies nicht nur wegen der Präsenz von Persönlichkeiten aus dem Motorsport oder auch aktuellen Missen und Misters. Nein, der wahre Wurstsalat fand anlässlich der exklusiven Voreröffnung statt.
Unsere allerliebste Promi-Übermutter Renata Domenica Anghern Würmli hat einmal mehr ganze Arbeit geleistet. Chapeau! Auch wenn die Automobilbranche seit Monaten jammert, kamen unsere Promis in Scharen. So z.B. Ex-Missen wie Jennifer Ann Gerber oder Amanda Ammann.
Oder Vertreter der nationalen Musikszene wie Krokus-Sänger Marc Storace (CvR haben wir nicht entdeckt, ist wohl mit der Naturfee beschäftigt), DJ Mr. Da-Nos oder auch die Sängerinnen Suzanne Klee und Natacha (letztere in einem Outfit, das jedem Fasnachtsball gerecht geworden wäre). Und natürlich the one and only Gunvor – ob sie ihre Gesangskarriere in Richtung automobiler Geräuschkulisse weiterentwickeln will, konnten wir nicht in Erfahrung bringen.
Auch getroffen haben wir Perönlichkeiten aus dem Sport wie Martina Hingis mit ihrem Freund Andreas – beide bestens gelaunt – oder Beat Breu, dieses Mal wieder ohne Heidi (Mutti Breu hat wohl ein Machtwort gesprochen).
Und dann haben wir Bergunternehmer Renzo Blumenthal gesichtet. Gleich haben wir uns gefragt, ob Renzo bald auch in Automobilbau macht – Brandextension halt. Oder ob er lediglich zugegen war, um einmal mehr sein Leben zu promoten. Oder war er doch schlicht inkognito unterwegs, um mit blutjungen Blondinen zu schäkern?
Und zum Schluss noch der heimliche Star des Abends: pimp my Powerplate!
Es sollte ein Abend mit höchstem Glamourfaktor werden, doch dann wurde es zum Desaster. Alle hatten sich so auf die grosse Gala gefreut. Endlich mal ein roter Teppich von Weltklasse in Zürich. Buffet und Proseccöli a-gogo und nur die besten der Besten sind ganz vorne mit dabei. Da wird plötzlich der Grossmeister verhaftet und die Stimmung kippt dramatisch. Logisch, wie soll man da guten Gewissens noch genug Cüplis in sich reinstellen dürfen?
Der Fall war für die anwesenden Cervelats sofort klar. Da wurde ein ganz mieses Spiel gespielt. Und wenn man sich schon nicht im Schein des grossen Meisters sonnen konnte, so wollte man wenigstens selber etwas beleuchtet werden und sein Halbwissen zum Besten geben.
Vera Dillier war dabei im Aufstand der Cervelats und mahnte, wie sich Ghadafi nun vor Lachen das Bäuchlein hält. Stimmt. Nur schon wegen Ghadafi hätte man den Regisseur sicher nicht verhaften dürfen.
Schauspieler Martin Rapold vermutete einen bösen Deal der Wirtschaftskräfte: “Die sitzen doch in New York bei einem Bankenvergleichsgespräch und am Schluss kommt der Joker Polanski. Wir geben ihn. Können wir das Geschäft nun abschliessen?”
Moment mal. Glaubt der Mann das wirklich? Meint er tatsächlich, dass sich der amerikanische Fiskus anstatt mit ein paar Milliarden versteckten Steuergeldern, mit einem 76-jährigen Mann zufrieden gibt?
Mit Verlaub, zu glauben, dass dieser einzige Mann den Amerikanern soviel wert sein könnte, ist mehr als blauäugig. Ebenso naiv wäre es, zu glauben, dass sich Ghadafi mit der sofortigen Auslieferung der neuen Miss Schweiz besänftigen liesse. Obwohl… bei dem weiss man ja nie.
Wir wissen es, jedes Jahr zur Oscar-Verleihung lassen sich die Diven, Stars und Sternchen mit exklusivem Leih-Schmuck ausstatten, um auf dem roten Teppich mindestens so zu strahlen, wie ein Brennstab aus Harrisburg. Wie könnten da unsere Actressen hinten anstehen. Für Harrisburg reicht’s zwar nicht, aber ein bisschen Leibstadt in der Zwingli-Stadt liegt allemal drin. So geschehen am Donnerstag Abend anlässlich der Eröffnungsgala zum Zurich Filmfestival. Doch sehen Sie selbst:
Hm, interessant, die Bandbreite an Juwelierskunst auf dem roten Teppich zu Zürich. Da haben wir einerseits die Schauspielerin Isabella Schmid, die Bescheidenheit in Person. Wert ihrer funkelnden Verzierung: dreistellig, wie sie sich vernehmen lässt. Boah! Ob Aktion im Bereich CHF 159.– oder doch eher Luxussegment à la CHF 899.–, man weiss es nicht so genau. Aber Bucherer wird’s (kaum) freuen. Am anderen Ende der Skala Isabel Florido. Ausser dem fast identischen Vornamen scheinen die beiden Damen wenig gemeinsam zu haben, beziffert doch die Frau Florido den Wert ihres Geschmiedes mit dem halben Wert eines Autos – CHF 53′000 notabene. Die einzige Frage, die sich uns nun aufdrängt ist: welche Automarke fährt Frau Florido?
Foto: Simone Matthieu
Huch, was ist den hier passiert! Hat die sympathisch lächelnde Sabina Schneebeli vergessen, die Freitag-Tasche abzuhängen?
Gibt uns Tonia Maria Zindel mit diesem Auftritt bereits einen kleinen Vorgeschmack auf ein nächstes Filmprojekt mit dem Titel «Transswitzerland»?
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Isabel Florido liebäugelt bestimmt mit der Hauptrolle im nächsten Schweizer Tanzfilm «Flamenco, Drugs & Chocolate».
Eva Camenzind hat wohl vorerst genug von Männern, wie wir ihrer Mimik entnehmen können. Vielleicht wäre es mal an der Zeit, von TV-Moderatorin auf TV-Schauspielerin zu wechseln. Als Titel für ihre erste SF-Produktion schlagen wir «Auf der Flucht!» vor.
Letzten Samstag war’s endlich wieder soweit. Der Society Event schlechthin hatte seine Neuauflage im hippen Cheers Club im wahnsinnig mondänen Volketswil. Wer da nicht zugegen war, ist selber schuld. Das illustre Promi-Aufgebot war wie schon anlässlich der letzten Prominight-Ausgabe einmal mehr erste Sahne. Was uns dieses Mal aber besonders gut gefiel, war der design-award-verdächtige Flyer mit den Konterfeis der ‘Promis’:
Wir erblassen vor Neid. Hätten wir doch bloss einen solch talentierten Designer zur Hand. Ebenso faszinierte uns die aus dem vorangegangenen Bericht bekannte Corinne Müller im erlauchten Kreis der Prominight-Aushängeschilder wiederzufinden:
Auf dem schönen Flyer werden ihre Qualifikationen als Money Girl angegeben. Money Girls sind die, die in der SF1-Schlaftherapie-Spielshow Deal or no Deal die Köfferchen in den Händchen halten. Fünf Sekunden Stage of Fame am Mittwoch Abend und, schwupps, ist Frau ein Promilein.
Der Anlass und der Promiaufmarsch stellt also einmal mehr eine intrinsisch eidgenössische Tugend unter Beweis: Bescheidenheit, Bescheidenheit, Bescheidenheit….
Genau, King Roger, so isses! Da lagen wir mit unserer Prophezeiung ja goldrichtig, obwohl die Mehrheit unserer Leser auf Junge getippt hat. Aber ich weiss schliesslich, wovon ich spreche. Habe doch selbst zwei dieser kleinen Biester. High maintenance, but great fun! Also Roger, wann immer du Tipps brauchst, z.B. zu Themen wie ‘um den Finger gewickelt werden’ oder ‘Zickenalarm’ – doch, doch, früh übt sich – stehe ich natürlich jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Ach ja, auch diese Leidenschaft entwickelt sich ungemein früh:
Aber du wirst auch diese bis anhin nicht gekannten Herausforderung mit Bravour meistern. Herzlichen Glückwunsch, Mirka und Roger!
Am Samstag fand die Artist Charity Night 2009 in Zürich statt (Daisy berichtete). Ich möchte nun noch auf das offizielle Communiqué eingehen. Dort hiess es:
Auch auf dem Red Carpet ging es schrill zu und her. Drag Queens und Promis wie Tanja Gutmann, Patrick Rapold, Isabel Florido, David Degen, Sabrina Knechtli, Tonia Maria Zindel und Roger Schwaniski sorgten im Flower Power Look für ausgelassene Stimmung.
Die schrillsten Flower Power Looks wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.
Rang 3 vergeben wir an Roger Schawinski. Der blaue Farbtupfer an seinem Hemd ist echt Flower Power, monn! Der Typ weiss schliesslich, wie die Leute 1968 wirklich rumgelatscht sind:
Foto: Etienne Schwank, usgang.ch
Auf Rang 2 schafft es der Gebrüder Patrick Rapold. Er mag sich gedacht haben – schwarz in schwarz passt immer:
Der Gewinner des Abends ist aber kein geringerer als Tschütteler Philipp Degen. Er kam im Look seines Bruders David Degen. Im Gegensatz zum Gebrüder Rapold zeigte er sich auch bei der Kleidung kreativ; er heftete extra eine rote Schlaufe an sein schwarzes Shirt.
Dass Flower Power auch anders interpretiert werden kann, zeigen folgende Bilder:
Um es vorweg zu sagen: Gummis sind wichtig! Merkt Euch das, Ihr “ich spür einfach mehr ohne”-Jungs! Ein Anlass für die AIDS-Praevention ist also eine gute Sache und deshalb hab ich mich gestern aufgebrezelt und bin auf mörderisch hohen Hacken in die Maag Event Hall gestöckelt. Und schwuppdiwupp fand ich mich in die 90er zurückkatapultiert… schlecht geschminkte Transen, Litschiprosecco und die sexsüchtige DJ Tatana. Die Maraschinokirsche in diesem warm servierten Lebertran-Cocktail war aber Claudia Lässers Moderations-Outfit. Ein Alptraum in rot, welchen sich nicht mal die Tilllate-Fotografen getrauten abzulichten. Ein Bild davon zu finden, entpuppte sich als schier unmöglich… Doch ein LautundSpitz-Mitarbeiter hatte wohl versehentlich auf den Auslöser gedrückt und so diese Kriegserklärung an jeden Stylisten verewigt.
Was an das Red Ribbon der AIDS-Praevention erinnern sollte, sah aus als hätte Sesamstrassen-Elmo Stephanie Seymour am Novemberrain-Set flachgelegt. Da hätte der gute alte Elmo wohl lieber nen Gummi benutzt…