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Roter Teppich

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Christmas Dinner

Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass unser Staatssender sein Weihnachtsessen für die Belegschaft jeweils im Januar abhält. Vergangenes Wochenende war es wieder soweit.
Um die Betriebsfete etwas zu kaschieren, nennt man sie «Swiss Award» und lädt dazu noch ein paar vollkommen bedeutungslose Zeitgenossen ein.

Schubkarre mit Schwester

Einfach damit Ihnen wieder mal klar wird, was mit Ihren Billag-Gebühren so gemacht wird.

Übrigens, die Frisur von Schubkarres Schwester hätte einen «Special Award» verdient!


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Form over Substance

Vergangenen Samstag war es wieder mal so weit – der weltweit wohl bedeutungsloseste Award wurde vergeben. Aber das nicht etwa von einer ebenso bedeutungslosen Privatorganisation wie beispielsweise der Miss oder Mister Schweiz Organisation. Nein, liebe Leserinnen und Leser, wir alle haben den Award in fünf verschiedenen Kategorien vergeben – Sie, wir, Ihre Nachbarn und Freunde, Ihre Familie…alle!

Also vergeben haben wir ihn natürlich nicht wirklich, die Veranstaltung findet ja unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, es sei denn, Sie gehören zur Missen- oder Moderatorinnen-Diaspora. Aber auch wenn wir nicht dabei sein konnten, so haben wir die Fete doch bezahlen dürfen und das ist doch auch was ganz Schönes. Womit wir bezahlt haben? Womit wohl? Wie immer, mit unseren Billaggebühren.

Jetzt haben sie es sicher erraten, wir reden von diesen Schampus-Kübeln, die sich prätentiös «Glory» nennen. Wer geehrt worden ist, ist wie jedes Jahr eigentlich nicht von Bedeutung. Aber eine Gewinnerin des diesjährigen Anlasses hat dann doch sehr unsere Aufmerksamkeit geweckt: Micheline Calmy-Rey, ihres Zeichens noch amtierende Bundespräsidentin.

Und während sie an der an Oberflächlichkeit kaum zu überbietenden Sause teilnimmt und sich in der Kategorie Stil auszeichnen lässt, gibt sie doch tatsächlich folgendes zu Protokoll:

Genau für diese Frisuren und Brillen hat sie sich doch soeben auszeichnen lassen. Wie heisst es noch? Wasser predigen und Wein trinken…oder so ähnlich. Und jetzt noch ein paar Müsterchen zum viel gelobten Stil:

Quelle: www.glanzundgloria.sf.tv

Ok, bei Pippi Langstrumpf fänden wir die pinken Socken auch noch lustig. Doch wenden wir uns den zitierten Brillen zu.
Solche «Designer Brillen» erfreuen sich eigentlich nur im grossen Kanton grosser Beliebtheit. Abgesehen davon, dass auch die Farbenkombination von Brille und Lippenstift besticht…

Kommen wir aber zu unserem Lieblingsstück:
Dieser Mantel gehört ins Museum! Aber nicht ins Modemuseum. Was wir übrigens auch noch sehen auf diesem Bild, ist ein beliebtes Accessoire – eine Tasche so gross wie ein Migros-Sack.
Besonders gut zur Geltung kommt der Sack im Zusammenspiel mit der zukunftsträchtigen Kopfbedeckung. Aber wenn schon so trendy, dann doch gleich mit einer «Freitag» Tasche…


Mittwoch, 21. Dezember 2011, 13:17
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Falsche Fuffziger

Wie wir bereits berichtet hatten, feierte sich unser bevorzugtes Satiremagazin «Schweizer Illustrierte» vergangenes Wochenende mit einer rauschenden Party. Selbstverständlich ein Stelldichein für alles und jeden mit Rang und Namen, bzw. alle, die meinen, dazuzugehören. Erstere waren mit Grössen aus Politik und Wirtschaft, mit Ikonen aus dem Spitzensport, aber auch mit national und international bekannten Showgrössen gut vertreten. Zu letzteren gehörten Ex-Missen und Mister, die amtierende Freundin vom Mister Schweiz und, wie könnte es anders sein, diese zwei Angestellten unseres gebührenfinazierten Staatssenders:

Die tauchen wirklich an jeder «Hundsverlochete» auf und fühlen sich unter «ihresgleichen» pudelwohl. Weshalb das so ist, ist und bleibt sicher nicht nur uns ein Rätsel.

Bei der Frey könnte man ja geneigt sein, zu vermuten, sie hätte an dieser Allerwelts-Wurstversammlung arbeitshalber teilgenommen. Dann schauen Sie sich mal dieses Bild an:

Fällt Ihnen was auf? Genau, das ist die Glanz&Gloria-Crew und Frau Frey gehörte scheinbar nicht dazu. Sie war an diesem Abend ein «Star». Fällt Ihnen noch was auf? Ihre und unsere Billag-Gebühren werden dazu verwendet, um für einen privaten Verlag einen minutenlangen Werbespot für eine seiner Publikationen zu produzieren. Aber eine Hand wäscht natürlich die andere. Im Gegenzug liefern die gebührenfinanzierten Staatsangestellten Qualitätsinhalte für die Verleger-Produkte:

Schon klar, weshalb wir nicht eingeladen waren – wir geben keine Interviews.


Mittwoch, 14. Dezember 2011, 12:43
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Sie braucht professionelle Hilfe

Unser absolutes Highlight des Tages haben uns gestern unsere Freunde von 20 Minuten Online geliefert:

Corpus Delicti zur Erlangung dieser doch eher fragwürdigen Ehre war dieser Lumpen:

Man nehme etwas transparenten Vorhangstoff, verziere diesen mit Geschenkband, montiere zwei neckische Schlaufen und stülpe das Ganze über einen schwarzen BH – fertig ist der stilistische Flop. Und um dem Ganzen den Hauch von ‘noch billiger’ zu verleihen, gibt’s dazu noch leuchtend rote Fingernägel.

Aber das haut doch keine Ex-Miss um. «Immerhin wurde ich weltweit beachtet» meint Frau Vinzens dazu. Das könnte auch heissen «endlich hat mich mal jemand wahrgenommen». Aber, aber, liebe Nadine, das wäre doch auch viel einfacher gegangen. Zum Beispiel so…
…oder auch so…

Das wäre viel billiger gewesen. Wir meinen natürlich in finanzieller Hinsicht.

Und die (uns leider nicht bekannte) Stil-Expertin Alexandra Kruse trifft den Nagel in besagtem Artikel auf den Kopf und das gleich zwei Mal. «Der Ausrutscher erstaunt wenig, immerhin war sie Markenbotschafterin von Ed Hardy». Das ist gut, das ist sehr gut. Könnte glatt von uns stammen. Und weiter: «Liebe Nadine, bitte such dir dringend professionelle Hilfe!». Auch dem können wir unumwunden zustimmen – nicht nur mit Bezug auf Stil allerdings.


Freitag, 28. Oktober 2011, 07:00
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