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Politik

Gabi, die scharfe Granate

Ein aufmerksamer klatschheftli.ch Leser hat uns freundlicherweise auf die Homepage unserer Fast-Bundesrätin Gabi Coray aufmerksam gemacht. Die Frau scheint mit allen Waffen zu kämpfen; nebst dem bereits legendären Killerblick outet sich Gabi als echte Granate im Bett. Ok, wir geben’s zu, man sieht es vielleicht nicht auf den ersten Blick, doch schauen sie selbst, was wir Interessantes gefunden haben (wir mussten also nicht mal photoshöpplen):

Doch Gabi ist nicht nur eine Killer-Granate im Bett, nein, sie ist Frau von Welt, offen und ehrlich. Und sie kann kochen; naja, Salat wenigstens. Das Rezept dazu haben wir natürlich auch gefunden – mitten unter all den essentiellen politischen Pamphleten in der Download-Sektion. Um die Bundeskasse zu entlasten, schlagen wir deshalb vor, dass Gabi beim nächsten Bundesratsreisli für die Lunchpäckli zuständig ist.

Aber Frau Coray ist sich bewusst, dass es zu einer politischen Karriere mehr bedarf als Kochrezepte und Boarder Collies. “Ich habe immer Kurse und Angebote zur Weiterbildung besucht. Im weiteren besuche ich Informationsveranstaltungen zur Weiterbildung.” Super Sache Frau Coray, Bildung ist sehr wichtig in unserem Land. Wir gehen davon aus, dass sie als Bundesrätin auch Weiterbildungskurse zu Informationsveranstaltungen zur Weiterbildung besuchen werden, oder? Ist im Fall auch wichtig.

Wir raten allerdings eindringlich, die Aktualität des bundesrätlichen Tagesgeschäfts nicht zu unterschätzen. ‘Aktuelles‘ bezieht sich auf die Gegenwart, nicht auf Ereignisse aus dem Jahr 2008. Nicht dass wir uns plötzlich mit der Volksinitiative “Volkssouveränität statt Behördenpropaganda” (ursprünglich aus dem Jahre 2008, aber bei Gabi immer noch Topaktuell…) beschäftigen müssen.

Schlicht sprachlos sind wir ob der Tatsache, dass Frau Coray bei den Ständeratswahlen 2007 satte 8845 Stimmen abholen konnte. MIt dieser treuen Anhängerschaft drängt sich geradezu die Nachfolge von Gottes Sprachrohr auf, falls es mit der Bundesratswahl doch nicht klappen sollte.

Fazit nach unserer Tour d’Horizon durch diesen gelungenen Internetauftritt: Shawne ist nicht die einzige, die einen an der Waffel hat. Gabi, du Granate, go for it!



Montag, 30. August 2010, 07:31
Namen:
Von BJ Hyatt

Gabi geht’s richten

Über die Busenratsratskandidatur mit grossartigem Klatschpotential hatten wir ja schon berichtet. Die Chancen stehen allerdings schlechter denn je. Die Sünneli-Partei bzw. deren Hauptstadt-Häuptling Peter Bernasconi (hiesse der bei uns Züriasconi oder in Ascona Asconaasconi?) findet das überhaupt nicht lustig. “Die SVP distanziert sich in aller Form von dieser profilierungs-, genusssüchtigen, exzessiven und ordinären Aktion die dem Image der Stadt-Partei nur Schaden zufügt” (Kommafehler ist original, imfall). Und weiter: “Aktionen dieser Art untergraben grundsätzlich das politische Ansehen!” Verständlich auch, die SVP ist schliesslich bekannt als Hort des politischen Anstands.

Und zu allem Übel kommt jetzt noch richtig heisse Konkurrenz aus Mostindien: Gabi Coray aus dem Thurgau will’s wissen (richten). Nix da Killertitten, Killerblicke!

Also Gabi, nicht vergessen, bei der Vereidigung den Blick immer schön nach vorne gerichtet. Das gilt übrigens auch für alle künftigen Auftritte in der Session. Das kommt gut. Das kommt saugut. Das kommt Susi Gut.

PS: hey…soo schööön, die Tierfinkli!



Freitag, 27. August 2010, 15:18

Operation «Meh Dräck» angelaufen

Die SVP startet durch. Im Hinblick auf die anstehenden Nationalratswahlen (Oktober 2011) wollen die Parteioberen fleissig Identifikationsfiguren rekrutieren. Schäkerte der Brunner Toni unlängst mit dem Pfeuti Marco (Klatschheftli berichtete), schmierte der Blocher Christoph nun dem von Rohr Chris Honig ums Maul (Blick berichtete).

Bild: Silvia Blocher via blick.ch

Heute Morgen fanden wir eine Mail von Unbekannt mit dem Betreff «Interview mit Chris und Christoph» in unserem virtuellen Postfach. Man munkelt, dieses Interview könnte demnächst im Blick publiziert werden. Blick-Redaktor T.B. wollte uns die Frage, ob er Chris und Christoph interviewt habe, nicht beantworten. Nichts desto trotz präsentiert Klatschheftli exklusive Auszüge aus diesem ominösen Interview.

Wie habt Ihr Euch kennengelernt?
Chris von Rohr:
Nach einer intensiven Begegnung mit Ueli realisierte ich, dass ich wohl auch den Christoph kennen lernen sollte.

Und dann hat’s gleich gefunkt?
Chris:
Es hat sofort bumm gemacht. Körper, Seele und Geist waren gleich auf einer Ebene. Auch heute nach der Rosaphase ist das immer noch so.

Was schätzst Du an Christoph?
Chris:
Sein natürliches, verwildertes, geistreiches und feenhaftes Wesen.

Was schätzst Du an Chris?
Christoph Blocher:
Seine feinfühlige, ausgeglichene, verspielte und doch weise Art.

Was sind Eure gemeinsamen­ ­Interessen?
Christoph:
Kaffee, Basler Läckerli und Solothurner Kuchen.
Chris: Sorry, Baby – auch Krokus, Islamkritik, die vier Jahreszeiten und gutes Brot.

Wie verbringt Ihr Euren Tag in Herrliberg?
Chris:
Wir üben uns in Islamkritik und feilen an neuen Feindbildern.

Du bist schon 69 Jahre alt und Chris zählt auch schon 58 Lenze. Ist das ein Problem?
Christoph:
Nein, denn trotz seines ­Rockerlebens ist Chris noch frisch wie ein Gänseblümchen.

Wie lange warst Du ohne politisches Engagement, Chris?
Chris:
Eine halbe Ewigkeit und drei Tage. Eigentlich viel zu lange.

Chris, was sagt Deine Freundin Denise Betschart dazu, dass sie nun nicht mehr Fee und Wolf, sondern nur noch Fee ist, da ja Christoph nun Dein Wolf ist?
Chris:
Sie wird’s sportlich nehmen. In der Nacht jagen wir ja immer noch Adonis und Aphrodite nach.

Ob und wie die SVP die Cervelat-Offensive fortsetzen wird, steht noch in den Sternen. Fest steht, dass auch Marco «Bligg» Bliggensdorfer ganz oben auf der Wantlist von Toni Brunner & Co. stehen dürfte, macht sich Bligg mit seiner Volksmusig doch wie kaum ein anderer für Schweizer Traditionen stark. Ob eine Liaison mit Bligg als realistisch einzuschätzen ist, wagen wir jedoch zu bezweifeln. Das sähe bei Renzo Blumenthal wohl ein wenig anders aus, wäre dieser doch bei einem allfälligen Abgang von Hansjörg Walter ein veritabler Nachfolger für dessen Geschäfte. Nehmen wir einmal an, der Renzo würde 2011 tatsächlich in den Nationalrat gewählt, so müsste der Walter den Blumenthal in der kommenden Legislaturperiode in die Geschäfte einarbeiten, damit letzterer idealerweise 2015 bereit für den Bundesrat wäre. Eine weitere Option für Blumenthal wäre natürlich auch das Präsidium des Schweizerischen Bauernverbandes, sollte Walter von diesem Amt zurück treten.



Dienstag, 24. August 2010, 14:01
Kategorie: Politik

4 Brüste für das Bundeshaus!

Jetzt ist es definitiv ein Komödiantenstadl. Das Bewerbungskarusell um die frei werdenden Bundesratssitze dreht sich auf Hochtouren. Und nun haben wir erfahren, dass zwei weitere Bewerberinnen um den Bundesratssitz von Moritz Leuenberger buhlen. Wir können es selbst fast nicht glauben, aber es scheint tatsächlich wahr zu sein – die vier Killertitten sind wieder dabei!

Und wenn sogar klatschheftli.ch darüber berichtet, dann wird es ja wohl auch nicht nur eine 0815 Bewerbung sein. Nein, im Gegenteil. Die beiden Bernerinnen Sylvia Lafranchi und Nathalie D’Addezio wollen sich – ganz modern – Job-Sharing-mässig um den frei werdenden Sessel bewerben. Hey…soo schööön!

Das offizielle Bewerbungsfoto des Frauengespanns liegt klatschheftli.ch natürlich auch vor. Offenbar geht es immer noch in erster Linie um Titten: tiefe Décoltées sollen groteske politische Abwege ergründen!

Was soll’s: die Brüste…ähmm…Damen Lafranchi und D’Addezio würden den etwas verstaubten Modetrend unserer Staatsoberhäupter definitiv ein wenig auflockern. Unter anderem.

Wir freuen uns jedenfalls, dass ein wenig Klatschkultur im Rennen um die Bundesratssitze Einzug hält und sagen nur: Silä und Nathalie for President! Denn mit diesen Damen an der Spitze unserer Regierung werden wir auf jeden Fall nicht mehr als biedere Helvetier gelten. Und klatschheftli.ch hätte Stoff zum Abwinken.

Mummi, watch out, the tits are on a roll!



Samstag, 21. August 2010, 07:18
Kategorie: Frauen, Politik

Nur nöd mit em Mummi zeltle…

Staatsoberhäupter und überhaupt ranghohe Politiker haben zuweilen seltsame Hobbies.

Sie velölen…(…das ist imfall der BJ…)…

…blüttlen…

…zeltlen…

…indiänerlen…

…und flügerlen (bzw. tun so als ob sie flügerlen).

Während sich die Welt da draussen also mit aufmerksamkeitswirksamen Hobbies rumschlägt, geht das bei uns in der Schweiz, in der Heimat der Cervelat-Promis, bedeutend ruhiger zu und her. Unser Noch-Bundesrat Hans-Ruedi Merz pützlet in seiner spärlichen Freizeit am liebsten seine Chüehlisammlung:

Dank ‘Glasklar‘ glasklar.



Dienstag, 17. August 2010, 07:57
Kategorie: Männer, Politik

Liebe Miteidgenossen, innen und aussen, haltet inne, wenn der Christoph spricht

«Liebi Miteidgenossine, Liebi Miteidgenosse, Schwiizerinne und Schwiizer, liebi Fraue und Manne, […]»

Den 719. Geburtstag hat die Schweiz, ähm, die Eidgenossenschaft, also die Innerschweizer, also… hm… wir, öhhhm… Die Schweizer haben gestern ihren 719. Geburtstag feiern dürfen. Zeit, um in sich zu gehen und sich seiner Werte, also der Werte der Gründerväter, der Urschweizer quasi, beziehungsweise der Alten Eidgenossen, sicher nicht Schweizer, weeeeil… weil die Gründerväter von 1291 und deren Nachkommen bekamen ja vor knapp 600 Jahren von deutschen Chronisten den Stempel «Schweizer» auf die Stirn gedrückt, und das mochten die (Eidgenossen der ersten Stunde) gar nicht, und… ähm, wo war ich stehen geblieben? Hmmm… ah ja! Es ist an der Zeit, sich seiner Werte bewusst zu werden. Der Christoph ist sich seiner Werte sehr bewusst. Und sein Wissen teilt er am liebsten aber nicht nur am jeweils 01. August mit seinen Landsleuten.

Das Selbstbestimmungsrecht des Volkes, also die direkte Demokratie, ist des Genossen grösster Stolz. Die Demokratie ist ja quasi eine Schweizer Erfindung (wie Sinalco), sieht man von ersten Versuchen (z.B. im 5. Jahrhundert v. Chr.) mal ab. Mit dem Frauenstimmrecht verhält es sich ähnlich, dürfen doch in der Schweiz seit 1990 alle Frauen zur Urne.

Wenn man dem Christoph zuhört, könnte man meinen, er wolle einen Allmachtsanspruch erheben, weil er, der er ein Schweizer ist, im positiven Sinne anders tickt und denkt als der Rest der Welt. Man könnte meinen, er vertrete den einzig wahren Glauben, wenn er zu uns, die wir sein Volk sind, predigt.

Aber der Christoph ist nicht anders, als all die andern. Auch der Herr Blocher weiss, wo des Menschen Ursprung liegt.

Und auch den fleissigsten und von seiner Sache und seinen Anliegen beseeltesten Prediger überkommen dann und wann Zweifel.

Ja, wir Menschen, so verschieden wir auch sind in unserem Denken, sind eben doch alle aus demselben Holz geschnitzt. So zeigt auch der politische und ideologische Feind ähnliche, um nicht zu sagen dieselben Verhaltensmuster.

Letztlich zählt eben doch bloss die Liebe. Das weiss nicht nur der Kai, das weiss auch der Christoph.

PS: Wer bei Blochers Rede hinter der Kamera gestanden bzw. Regie geführt hat, sollte sich in Hollywood versuchen. Die Chancen, schon bald bei millionenschweren Produktionen Regie zu führen, stehen gut, vermögen die ausgeklügelten Kamerafahrten Blochers Worten immense Kraft zu verleihen und setzen unseren wohl talentiertesten Rhetoriker der Gegenwart meisterlich in Szene.



Donnerstag, 05. August 2010, 07:39
Kategorie: Männer, Politik

Wermuthstropfen

Ja, der Cédric ist wohl der Kreuzritter roter Politik hierzulande. Ohne Rücksicht auf Verluste stürzt er sich grössmäulig ins Gefecht und versteht es beinahe als einziger, zu provozieren, ohne daraus Profit für seine politischen Anliegen zu ziehen. Ja, der Cédric versteht es, Zeichen zu setzen, die es nicht zu setzen gilt. Da wären die Aktionen „Joint“ (an der Delegiertenversammlung der SP), „Juso-Vandalen“ (Hausbesetzung in Baden) und „In der Höhle des Löwen“ (JUSO-Tagung in Toni Brunners Beiz), um nur einige Beispiele zu nennen, die dem Wermuth seine nachhaltigen Strategien veranschaulichen.

Ein weiterer Meilenstein in Wermuths politischer Laufbahn ist die erste Online-Demo der Schweiz. So versammelten sich Gleichgesinnte an jenem unvergessenen 24. Juni 2009 auf Facebook, um miteinander gegen die Unterdrückung des Volkes im Iran zu protestieren.

Frei nach dem Motto „Dieses war der x-te Streich, doch der nächste folgt sogleich“ geht JUSO-Kanzler und SP-Kronprinz Wermuth seinen Weg unbeirrt weiter und präsentierte unlängst seine nächste revolutionäre Idee. So soll der Schweizer Nationalfeiertag doch endlich vom 01. August auf den 12. September verlegt werden. Dort gehört er schliesslich auch hin, war doch der 12. September 1848 der Tag, an dem die moderne Bundesverfassung in Kraft trat. Die August-Variante hingegen ist schliesslich bloss Sinnbild für die dekadente rechtsgerichtete Denkweise, steht doch der Bundesbrief von 1291 für nichts anderes als Unterdrückung, Ausbeutung und Ausgrenzung. Und Wilhelm Tell ist ein Mythos, der damals vom Geheimbund „Vom Weissen Buch von Sarner“ (auch bekannt als „Rütlilluminati“, später dann als BGB und ab 1971 als SVP) in die Welt gesetzt wurde, damit Schweizer innen und aussen jeweils am 01. August Jahr für Jahr mit bösen Pamphleten des Übervaters und seiner Gefolgschaft indoktriniert werden können.

Und zum Schluss noch dies: Als Reaktion auf den Beitrag von klatschheftli.ch zu seinem Äusserem, präsentierte der Cédric am 20. Mai 2010 im Blick seine Diät-Tipps.



Sonntag, 01. August 2010, 08:16
Kategorie: Männer, Politik

Erich da King

Unser Föteli des Tages… was will man dazu noch sagen? Erich und Thomas in ihrer Lieblingsrolle. Stolz die Brust gestellt und die Pausebäckchen poliert. Da fehlen irgendwie nur noch der Mauro und der Toni



Montag, 26. Juli 2010, 15:27
Kategorie: Männer, Politik
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