Saubermann sorgt bei Saubermannsendung für Dreck
Es hätte so schön sein können: Ein Turnverein in Akrobatikkostümen hätte beinahe den Final bei «Die grössten Schweizer Talente» erreicht. Das Publikum hatte sie bereits in die Top 3 «gevoutet».
Doch einer machte der Truppe einen Strich durch die Rechnung: Ausgerechnet Saubermann DJ Bobo wählte im Stichentscheid nicht den niedlichen Turnverein, sondern eine Gruppe aus professionellen Tänzern. Seinen professionellen Tänzern! Tänzer mit denen Bobo selber bereits mehrere Male auf der Bühne stand und die er jeweils anfragt, ob sie wieder mit ihm tanzen möchten.
Also wenn das nicht zum Himmel stinkt. Insider-Handel, Vetterliwirtschaft, Vitamin B, dreckige Machenschaften….
Die offenbar so zahlreichen und treuen DGST-Zuschauer sollten empört sein. Eine Demo vor Leutschenbach sollten sie organisieren, wo sie öffentlich «DJ Bobo»-Kassettli verbrennen! Denn hat ihnen nicht grad der schlechteste Rapper am globalen Dancehimmel ihren Traum zerstört: Nämlich, dass ein kleiner Turnverein, der doch eigentlich ihr Turnverein sein könnte, zum «grössten Schweizer Talent» gewählt wird. Wehren sollten sich die Zuschauer, Zurich Riots wollen wir sehen. Doch vermutlich sind all diese DGST-Anhänger grad zu sehr mit der Fasnacht beschäftigt, als dass sich da was regen könnte.
Alle anderen, welche die Sendung nicht verfolgen, aber vielleicht bei Blick oder jetzt bei uns über diesen Skandal lesen, sind froh, dass nach der Buschauffeurin nicht noch ein Turnverein zum halboffiziell grössten Schweizer Talent ausgerufen wurde. Sie erkennen in DJ Bobo trotz seines Engagements bei DGST ein Fünkchen Professionalität.











