Schöner Wohnen mit Patricia Schmid
Knapp vier Monate nach der grossspurigen Ankündigung im Blick, sie wolle jetzt Schauspielerin werden, gibt es News von Model Patricia Schmid.
Jedoch, exakt unseren Erwartungen entsprechend, keine Oscar-Nomination, keine Filmrolle, nicht mal ein Werbespot oder eine Nebenrolle als Leiche in einer TV-Serie. Nein, sie zeigt uns im Blick lediglich ihr New Yorker Wöhnigli.
Zeige mir wie du wohnst, und ich sage dir, wer du bist. Da schauen wir doch gerne mal rein.
Schön aufgeräumt hat sie jedenfalls (oder er). Hier posiert sie mit ihrem gewohnt herzlichen Lachen vor einer Art Kamin, flankiert von schön drapierten Chanel-, Vogue- und Mario-Testino-Büchern, als wären sie nicht zum Lesen, sondern zum Aufstellen und Eindruck schinden gemacht worden. Rechts im Bild ihr Verlobter, übrigens. Wahrscheinlich auch aufgestellt, um Eindruck zu schinden.
Eigentlich ganz hübsch anzusehen das Ganze, aber irgendwie hat man das Gefühl, man laufe hier nicht durch die Wohnung einer 28-jährigen Frau, sondern durch die Accessoires-Abteilung bei Fly oder Möbel-Pfister.
Das nächste Foto sieht aus wie eines dieser trostlosen Bilder von Edward Hopper, ist aber einfach Patricia Schmid beim Frühstück. Oder wahrscheinlich so, wie sie eine Frau spielen würde, die in New York grad beim Frühstück sitzt.
Irgendwie schafft sie es nicht mal bei ganz normalen Tätigkeiten, wie mit dem Hund vor der Haustür Gassi gehen, normal und natürlich zu wirken und nicht wie ein Model, das jetzt dann gleich eine ¾ Drehung machen und dabei den Mantel aufschlagen wird.
Einfach mal so entspannt und gemütlich aufs Sofa sitzen? Nein, da muss eine (sicher eine sogenannt “randvolle”) Agenda und ein ernster Blick mit aufs Bild:
Noch eindrücklicher am PC, und dann so beschäftigt und sorgenvoll dreinblicken wie diese Dame hier. Was der Verlobte da dreinzureden und mit seinem Zeigefinger rumzufuchteln hat, ist uns schleierhaft.Vielleicht “Schau, der kleine Pfeil da, das ist der Cursor”?
Dafür sehen wir zum Schluss noch, warum er sich beim ersten Foto vor den Kamin stellen musste. Nämlich um das Blutts-Füdli- und das Pussy-Bild auf dem Sims abzudecken. In Amerika geht sowas ja gar nicht:
Ebenfalls ein sehr schönes Detail auf dem obigen Foto, die “Durchreiche” zur Küche, wie wenn sie von Mr. Bean himself dort angebracht worden wäre.
Irgendwie ist man bei dieser Frau geneigt auf diese, sicher lustig gemeinte, Frage “Sehe ich aus als hätte ich Pestizide geschluckt?” auf dem Täschchen im Korridörchen mit “Ja, und dazu noch ein paar Eiswürfel und Armierungseisen” zu antworten:
Wir warten weiterhin gespannt auf erste schauspielerische Neuigkeiten von drüben.
































