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Mister Schweiz 2010

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Crook Award

Ich hab mir die angeblich wichtigste Schweizer Sause (gemäss glanz&gloria) am vergangenen Samstag nicht zu Gemüte geführt. Zum einen standen die Gewinner für mich schon lange fest, zum anderen will man sich am Samstag Abend eigentlich nicht freiwillig langweilen und Einschlafhilfen benötige ich (noch) keine.

Die eigentlichen Unterhaltungsacts dieser Veranstaltung, das selbstverliebte Zelebrieren seiner selbst auf dem roten Teppich, kann man sich getrost auf tillate.com und dem SF-Videoportal verinnerlichen.

Wenn diese Veranstaltung wirklich so wichtig ist, wenn die verliehenen Preise wirklich so wichtig sind, wenn die Preisgewinner wirklich so wichtig sind, weshalb nur ist der rote Teppich gepflastert mit Missen, Mistern, fast Missen, Vize Missen, ex Missen, ex Mistern etc.? Nebst all den Mitarbeitern des Schweizer Fernsehens natürlich. Gut, letztere können wenigsten lesen und schreiben – vermuten wir mal.

Es scheint, dass sich die Qualität v.a. unserer Missen diametral entgegengesetzt zu deren medialer Omnipräsenz entwickelt. Oder kann uns endlich jemand etwas Positives zu diesen zwei “Schönheiten” mit auf den Weg geben?

Der Anblick dieses Knies jedenfalls kann es nicht sein.

Oder ist es, weil frau höchst anspruchsvolle Aufgaben erhobenen Hauptes und mit Bravour meistert? Und das erst noch ohne abgeschlossenes Biologiestudium.

Wir fragen uns allerdings, wie wohl man sich als Gewinner fühlt, wenn einem eine als Glücksfee getarnte Schummlerin das Millionenlos zieht. Ist doch irgendwie so, wie wenn George Clooney sagen würde, Nella Martinetti hätte eine geile Figur.

Zum Schluss noch kurz ein Wörtchen zu unserem amtierenden Mister Jan Bühlmann. Der erweist sich bis jetzt ja als ganz grosse, lobenswerte Ausnahme in diesem intelligenzfreien Teich der Eitelkeiten. Sein Auftritt am vergangenen Samstag lässt aber stilistisch grössere Wünsche übrig.

Es soll zwar angeblich salonfähig geworden sein, zu einem Smoking Krawatte statt Fliege zu tragen. Salonfähig hin oder her. Es ist einfach nicht stylish und sieht Scheisse aus. Ob allerdings auch das gestreifte Business Hemd zum Smoking salonfähig geworden ist, wagen wir zu bezweifeln.


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Ausschaffen!

Unseren aktuellen Krönchenhaltern droht Ungemach, schweres Ungemach. Weder unser Mister Jan Bühlmann, noch unsere Miss Kerstin C(r)ook sind des Lenkens eines Kraftfahrzeugs mächtig. Vereinfacht ausgedrückt: sie können beide nicht autofahren. Das wäre an und für sich nicht allzu schlimm. Zumindest dann, wenn man sich ehrlich bemüht. Was allerdings im Fall unserer Miss Schweiz auch nicht immer zutrifft.

Aber jetzt versetzen Sie sich doch einmal in die Lage der ach so generösen Sponsoren. Sowohl SEAT, als auch Lancia bauen mit grösster Hingabe ihre Automobile. Und dann kommen findige ‘Marketing-Experten’, die sich Absatzsteigerungen erhoffen, indem sie die helvetischen Wurst-Royals in ihren Otto-Motor-getriebenen Kutschen durch unser Land fahren lassen. Fahren lassen würden. Wenn die denn auch fahren könnten.

Doch ohne kundigen Fahrer verrotten die ‘königlichen’ Karossen auf irgend einer Halde still vor sich hin – und keine Sau schaut hin bzw. nimmt vom vermeintlichen PR-Effekt Notiz. Für uns ein klarer Fall von Sozialhilfebetrug.

Kommt dazu, dass Kerstin scheinbar ohne Lappen fährt.

PS: liebe Markteingleiter, Sponsoring funktioniert. Wenn man es richtig macht.


Fortschritte im Mister-Marketing

Auch Marketingmenschen lernen dazu. Während man Mister 2008, Stephan Weiler, den Pool noch mitten in die Stube stellte und Mama und Papa mit aufs Bild prügelte…

(via Si-Online)

…setzt man den neuen Mister, Jan Bühlmann, gleich mit zwei Bikini-Blondinen in Szene:

(via Softub)

Das ist doch schon mal ein Fortschritt im Mister-Marketing. Jetzt warten wir nur noch auf das neue Video von Jan Bühlmann zur Anpreisung der Schwabbelplatte, um das letzte Mister-Marketing-Fisako auszubügeln. Den typischen Benützer der Schwabbelplatte stelle ich mir jedoch so vor, wie das im Film “Champions” gezeigt wird:

(via PowerPlate)


Jäger und Sammler

Wir wissen es ja, im Grunde sind wir Männer alles Jäger und Sammler. Folglich ist das neuste Hobby von unserem neuen Mister Schweiz, dem Jan Bühlmann – der noch nicht einmal bei mir im Salon vorbei kam – ja auch klar. Jagen und Sammeln von Freunden im Facebook. Und so erfreuen wir uns an der wachsenden Liste der Cervelat-Promis in Jan’s Freundeskreis:

Aber Jan, pass auf, nicht alle Freunde sind Freunde. So könnte der Stefan Angehrn plötzlich noch Tipps für die Mister Schweiz Wahlen 2011 wollen, nachdem seine Kim es bekanntlich nicht schaffte.

Und wenn du zum Ueli Schmezer in den Kassensturz eingeladen werden solltest, wäre das wahrscheinlich kein Promo Auftritt der positiven Art.

Und die Herren Mario Fehr und Christoph Mörgeli wollen wohl auch nur Parteistimmen für die Wahlen im 2011 sammeln. Tja dann, lass sie halt.

Dein Freund Kari

PS: Danke dass Du mich auch angefragt hast, dein Freund zu werden!


Dienstag, 25. Mai 2010, 08:55
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