Crook Award
Ich hab mir die angeblich wichtigste Schweizer Sause (gemäss glanz&gloria) am vergangenen Samstag nicht zu Gemüte geführt. Zum einen standen die Gewinner für mich schon lange fest, zum anderen will man sich am Samstag Abend eigentlich nicht freiwillig langweilen und Einschlafhilfen benötige ich (noch) keine.
Die eigentlichen Unterhaltungsacts dieser Veranstaltung, das selbstverliebte Zelebrieren seiner selbst auf dem roten Teppich, kann man sich getrost auf tillate.com und dem SF-Videoportal verinnerlichen.
Wenn diese Veranstaltung wirklich so wichtig ist, wenn die verliehenen Preise wirklich so wichtig sind, wenn die Preisgewinner wirklich so wichtig sind, weshalb nur ist der rote Teppich gepflastert mit Missen, Mistern, fast Missen, Vize Missen, ex Missen, ex Mistern etc.? Nebst all den Mitarbeitern des Schweizer Fernsehens natürlich. Gut, letztere können wenigsten lesen und schreiben – vermuten wir mal.
Es scheint, dass sich die Qualität v.a. unserer Missen diametral entgegengesetzt zu deren medialer Omnipräsenz entwickelt. Oder kann uns endlich jemand etwas Positives zu diesen zwei “Schönheiten” mit auf den Weg geben?
Der Anblick dieses Knies jedenfalls kann es nicht sein.
Oder ist es, weil frau höchst anspruchsvolle Aufgaben erhobenen Hauptes und mit Bravour meistert? Und das erst noch ohne abgeschlossenes Biologiestudium.
Wir fragen uns allerdings, wie wohl man sich als Gewinner fühlt, wenn einem eine als Glücksfee getarnte Schummlerin das Millionenlos zieht. Ist doch irgendwie so, wie wenn George Clooney sagen würde, Nella Martinetti hätte eine geile Figur.
Zum Schluss noch kurz ein Wörtchen zu unserem amtierenden Mister Jan Bühlmann. Der erweist sich bis jetzt ja als ganz grosse, lobenswerte Ausnahme in diesem intelligenzfreien Teich der Eitelkeiten. Sein Auftritt am vergangenen Samstag lässt aber stilistisch grössere Wünsche übrig.
Es soll zwar angeblich salonfähig geworden sein, zu einem Smoking Krawatte statt Fliege zu tragen. Salonfähig hin oder her. Es ist einfach nicht stylish und sieht Scheisse aus. Ob allerdings auch das gestreifte Business Hemd zum Smoking salonfähig geworden ist, wagen wir zu bezweifeln.









