Lange war es ruhig um ihn. Nur einmal hat er sich zwischenzeitlich gemeldet. Damals als er in einem Zumba-Camp mit seiner neuen Freundin zusammen kam. (Hat er die noch?)
Und nun meldet er sich wieder. André Reithebuch is back! Diesmal via Aufruf auf Facebook:
Der Arme sucht also dringend ein Töffli! Seine Harley musst er schliesslich längst abgeben. Die stand ihm ja nur während seines Amtsjahres 2009 zur Verfügung.
Nun, da er wieder ein glücklicher Schreiner ist, muss er sich natürlich auch Motorrad-mässig seinem Geldbeutel anpassen. Wir wünschen ihm, dass er möglichst schnell ein Töffli findet. Denn schon der nächste Beitrag auf seiner Facebook-Timeline zeigt, wofür er das Töffli so dringend braucht:
Wir sind ganz gespannt. Am Montag wird uns Ralf Huber die verschupften Flüchtlinge, denen der kleine Privatsender 3+ netterweise Asyl gewährt, vorstellen. Den meisten sind die Jungs allerdings geläufiger unter der Bezeichnung «die neuen Kandidaten für die Mister Schweiz Wahl 2012».
Nun musste allerdings schon vor der Feuertaufe der erste Bubi von der Klippe springen. Er hatte die Organisation angelogen. Diese wurde nämlich stutzig als er sagte, er studiere an der Open Oxford University in England. – Nein, das sagte er natürlich nicht. Er dachte sich was Neues aus und zwar: er sei gar nicht verheiratet sei, obwohl er verheiratet sei!
Das nennen wir mal eine für einen Mister-Kandidaten passende Ausrede! Denn clever wie er ist, weiss er, dass Verheiratete zu so wichtigen Wahlen nicht zugelassen sind. Das steht so im Reglement, jawoll. Davon kann schliesslich auch unsere duzendmal verjährte Mrs. Texas Shawne Fielding ein Liedchen singen. Wäre sie doch zu gerne Miss Texas geworden.
Der Name des Schwindlers, der sich offenbar scheiden lassen möchte, wurde uns aber von der SI Online noch nicht mitgeteilt. Diesen erfahren wir wahrscheinlich morgen, so kann die Spannung vor diesen bedeutenden Wahlen weiter aufgebaut werden. Drama baby!
Stellen Sie sich vor, Sie wären um die 20, männlich und würden sich an einem grauen Februar Sonntag langweilen. Was sollen Sie bloss mit diesem Tag anfangen, werden Sie sich fragen. Und plötzlich kommt die Erleuchtung: ein kleiner Sonntagsausflug.
Etwa so muss es den über 100 Buben ergangen sein, als sie letzten Sonntag beschlossen, einen Ausflug nach Rapperswil zu machen. Vermutlich von extraterrestrischer Hand geführt fanden sie sich unverhofft in Unterwäsche in einem Brillengeschäft wieder. Warum dem so war, kann bis heute niemand erklären.
Aber als die Buben alle so schön beisammen waren, wurde daraus flugs ein Casting für die Mister Schweiz 2012 Wahl. Auch das kann niemand erklären. Mitmachen durfte dieser Jahr offensichtlich jeder, der wollte. Hat man versucht, die Qualität der Kandidaten der Qualität der Veranstaltung anzupassen?
Weiter im Rennen sind z.B. er… …oder er… …und auch er… Kein Wunder, wenn Blumentopf in der Jury sitzt und auf die «Poprzione» schaut.
In diesem Kontext ist vermutlich die überraschende Kolumne von Regula Stämpfli neulich im «Blick am Abend» zu verstehen…
Der Kampf um den besten Satiretitel in unserem Land tobt. Obwohl unserer Meinung nach die «Schweizer Illustrierte» noch klar die Nase vorne hat, wächst die Konkurrenz aus dem eigenen Haus. Blick liefert eine wirkliche Perle!
Ex-Mister Renzo «Stinksäuli» Blumenthal ist verzweifelt: seine Kälber haben die Grippe. Auch wir sind verzweifelt. Und nehmen seit zwei Tagen Anteil am Schicksal von Sebriana. Das ist ein Kalb. Im Fall.
Ein solcher Schicksalsschlag ist nur ganz schwer zu verdauen. Gegen diese Tragödie ist beispielsweise Homs ein laues Lüftchen. Kein Wunder, berichtet der Blick gleich zwei Tage in Folge. Der sorgenvolle Blick, die zärtliche Umarmung, das geht uns durch Mark und Bein.
Und auch am darauffolgenden Tag reicht es trotz Intensivpflege für einen tiefen Blick in die Kamera des zufällig anwesenden Blick-Fotografen:
Dann erhalten wir Einblick in den Pflegealltag:
Und zum Schluss dürfen wir uns als Leser auch noch mit einbringen: Also wir finden es schon rührend, Sie auch?
Wir wüssten nur zu gerne, wie man an solche Primeurs kommt. Nie würden wir denken, dass die Protagonisten selbst bei Blick anrufen und verlangen, es solle wieder mal was über sie gebracht werden. Am allerletzten würden wir das von X.T. aus L. erwarten. Aber jetzt verstehen wir endlich, was Ringiers Chefpublizist Frank A. Meyer meint, wenn er von Qualitätsjournalismus spricht.
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