Als angehender Marketingfachmann weiss Stefan Tobler, dass eine spezielle USP einen enormen Konkurrenzvorteil schaffen kann. Also hat der Mister-Schweiz-Anwärter kurzerhand seinen Bart zu seinem Markenzeichen erklärt!
Foto: Nikkol Rot via stefan-tobler.ch
Dies scheint eine erfolgsversprechende Strategie zu sein, sticht er doch mit seiner ur-virilen Gesichtsbehaarung aus jedem sonst aalglatten Gruppenbild deutlich hervor und wird zudem anlässlich jedes Interviews ganz besonders darauf angesprochen.
Toblers Bart hat in der Tat bereits Kultpotenzial! Nun braucht aber nicht nur jeder Bart, sondern auch jeder Kult eine entsprechende Pflege.
Auch diese Disziplin beherrscht Mister Drosselbart perfekt, wie der Dialog zwischen ihm und Patricia Boser (Lifestyle) beweist:
Patty: “Für was bruchsch du es Sackmässer?”
Stefan: “Dos hon ich zum de Bort schtutze!”
Patty: “Nei!!!!!! Ehräwort?????? Das stell ich mir aber no abentürlich vor!!!!!”
Das sitzt, Mister Drosselbart! Deine Positionierungsstrategie geht voll auf: männlich, helvetisch, bodenständig, archaisch und abenteuerlich!
Sollte unser Übername deine Positionierungsbemühungen nicht unterstützen, können wir problemlos auch auf Stefan “der Hobler” Tobler switchen. Denn, sollte dir das Bartstutzen mit dem Sackmesser mal auf den Sack gehen, kannst du jederzeit auf den Rasierhobel wechseln. Dabei würden möglicherweise mehr Späne fallen, dafür käme deine Positionierung glaubwürdiger daher.
Jan Bühlmann besitzt Willenskraft, Ausdauer und Offenheit; Schwächen hat er keine. Hochmut kommt vor dem Fall. Ein allfälliges Amtsjahr könnte er als Jan Buhmann beenden.
Chapeau! Um seine Schreib- und Leseschwäche wissend, rechnen wir ihm diesen einmaligen Effort hoch an.
Es ist aber kaum verwunderlich, dass es bei diesem einen Male geblieben ist, denn eine Studie besagt, dass 58 % der Frauen über 16 Jahre nichts mit einem Typen anfangen würden, der ihnen einen Liebesbrief voller Rechtschreibfehler schickt, auch wenn ansonsten nichts gegen diesen Typen spräche.
Das ist zwar ein gutes Zeichen für den Zustand unserer Schriftkultur, stellt aber eine schlechte Ausgangslage für André dar.
Aber André wäre kein Glarner, wenn er nicht aus seinen Fehlern lernen und seine Schwächen in Stärken umwandeln würde. Philosophische Abhandlungen und lange Reden sind nun mal nicht sein Ding. Er ist ein Macher, der rasch, direkt und gezielt handelt.
Und wo könnte er seine Stärken am effizientesten zur Geltung bringen, wenn nicht beim Speed-Flirting?
Bild: SI
In dieser Disziplin sind Schnelligkeit, Direktheit und Zielstrebigkeit gefragt.
Und hier kann André den einst erfolglos eingesetzten Liebesbrief als Gesprächsleitfaden benützen – gerade bei seiner prominentesten Flirt-Partnerin braucht es sowieso nicht mehr.
Das Amtsjahr unseres Misters André Reithebuch neigt sich ganz langsam dem Ende zu. Und es ist verdammt ruhig geworden um seine Person in den letzten Wochen. Wohl das Resultat einer obrigkeitlichen Aufforderung zur Mässigung. Dabei sind es gerade die Eskapaden unseres kleinen Schluckspechts, die uns auf eine Idee gebracht haben. Wir finden, dass es unseren Mistern (und übrigens auch Missen) gut anstehen würde, wenn ihnen im Lauf ihres Amtsjahres ein treffender Spitzname verliehen würde. Das erhöht das Identifikations-Potenzial ungemein. Bisher kennen wir dieses lustige Ritual leider aber nur von Stephan (Lang)Weiler. Dabei hätte André in Anbetracht seiner Grabschattacken einen solchen durchaus verdient, z.B. so etwas wie André Reit(h)emich. Oder aber unsere Miss, die immer wieder mit intellektuellen Höhenflügen glänzt – ganz klar ein Fall für Linda Mäh.
Diesem Manko wollen wir Abhilfe schaffen. Wir haben uns deshalb schon mal überlegt, wie die Spitznamen der 16 Kandidaten lauten könnten, inspiriert durch ihre persönlichen Profile. In den kommenden Wochen werden wir hier in unregelmässigen Abständen einen Kandidaten-Spitznamen-Vorschlag präsentieren. Wir hoffen, damit einen phantasieanregenden Beitrag zu leisten, welcher unsere Leserschaft zu kreativen Höhenflügen animiert.
Was wir nach der Minarett-Verbots-Abstimmung kolportiert hatten, scheint sich zu verdichten: Renzo Blumenthal hat Grosses vor auf dem Parkett der eidgenössischen Politik. Nachdem seine Aussagen zum Abstimmungsresultat doch eher gemischte Gefühle – um nicht zu sagen Kopfschütteln – ausgelöst hatten, hat er den Lapsus umgehend korrigiert und sein politisches Fingerspitzengefühl eindrücklich unter Beweis gestellt.
Und jetzt, jetzt wird Stufe zwei gezündet, wird sozusagen aussenpolitische Feldforschung betrieben. An der Seite von Nicolas Hayek, Bertrand Picard und insbesondere Aussenministerin Micheline Calmy-Rey darf Renzo als offizieller Repräsentant der Schweiz an der Weltausstellung in China amten.
Wir sind etwas irritiert und gleichzeitig beeindruckt ob dieser fast schon symbiotischen Verbindung von grossem Leistungsausweis für unser Land und spassgesellschaftlichem Helvetismus. Wir kommen nicht umhin, daraus abzuleiten, dass Renzo für sein zukünftiges politisches Amt in der Landesregierung vorbereitet werden soll. Zumal die Tage des aktuellen Bündner Bundesratssitzes wohl gezählt sein dürften.
Renzo meint übrigens, er sei gespannt, wie das internationale Expo Publikum auf seine Erklärungen in Rätoromanisch reagieren werde. Wir auch.
Nachdem sie wirklich singt, singt auch er. Der Frauenkenner und Minarett-Experte Renzo Blumenthal wird Sänger. Wüsste ich es nicht besser, ich hätte gedacht, das sei J.P. Love, der hier zwitschert. So hell erklingend, dass es nur vom quietschenden Ton von Kreide auf Schiefertafel getoppt werden kann. Unverkennbar! Renzo muss diese Kraft und diese positive Ausstrahlung den Katzen auf seinem Hof zu verdanken haben. Wahrscheinlich hat er ja mit ihnen geübt.
Für alle Betagteren unter uns – Renzo singt in der SF-Sendung Happy Day vom 6.2.
Trotz gesanglicher Beliebigkeit, eines muss man Renzo lassen; diesmal weiss er bestimmt, was er besingt: «Merci, Chérie»:
N’est pas?
Nein, das war gar nichts. Dabei hatten wir uns ein geballtes Cervelat-Weekend erhofft. Am vergangenen Freitag Abend wollte J.P. Love, seines Zeichens selbst ernannter Schlager- und Pornostar, eine grosse Haiti-Benefiz Aktion mit unzähligen Schweizer Promis in Szene setzen. Soweit wir das beurteilen können, sind seinem Ruf ausser Ex-Mister Stephan (Lang)Weiler und She-DJ Tatana keine Cervelats gefolgt. Lesen konnten wir jedenfalls nichts über diese Veranstaltung. Und auch Bilder haben wir keine gefunden. Aber eben, wie schon gesagt, “Kollege” George Clooney hatte es natürlich wesentlich einfacher, musste er schliesslich auch nur ein paar Weltstars und nicht selbst verliebte Cervelats für seine Sache gewinnen. Wir würden aber schon noch gerne erfahren, was bzw. wie viel bei dieser Aktion herausgesprungen ist.
Voller Enttäuschung wendeten wir uns folglich dem zweiten Highlight des vergangenen Wochenendes zu, unserem Lieblingshappening “Prominight” Mark 19 im Cheers Club zu Volketswil. Nach Ausgabe 18 Ende letzten Jahres konnte es ja nur noch bergauf gehen, zumal die amtierende Miss Schweiz Linda Fäh – geläutert und gestählt zurück aus Südafrika – als Zugpferd (oder sagt man dem jetzt doch Zugstute?) angekündigt worden war. Voller Vorfreude haben wir uns also auf die Bildergalerie auf lautundspitz.ch gestürzt – allerdings vergeblich, wie sich herausstellen sollte. Von unserer amtierenden Miss weit und breit keine Spur (ob sie zu Hause etwas Allgemeinbildung gebüffelt hat?). Und auch sonst war der Wurst-Auflauf doch recht bescheiden. Eine Ex-Vize-Miss, ein amtierender Mister Zürich und – thank God! – ein Moneygirl.
Bild. lautundspitz.ch
Oder erkennen Sie sonst noch jemanden? Noch problematischer dürfte es für künftige Ausgaben der legendären Prominight werden. Wie wir der Sonntagspresse entnehmen, wird die Geriatrie-Show “Deal or No Deal” aus dem SF-Programm gekippt (wäre ich katholisch, würde ich mich jetzt ganz doll bekreuzigen…). Die erschütternde Konsequenz dieses Entscheids: unsere Lieblings-Cervelat-Kategorie “Moneygirl” verschwindet von der Bildfläche. Wahrlich ein trauriger Tag.
Himmel, hat der uns wieder mal beeindruckt, unser Renzo, die Mutter aller Mister. Da wollen uns doch alle Frauenversteher seit Jahren weismachen, postnatale Depression sei ein nachgeburtliches Phänomen, ein psychisches Problem der gewordenen Mutter. Was für ein Quatsch! Nicht verzagen, Renzo fragen. So, jetzt wissen wir es. Postnatale Depression hat viel mit der Post zu tun. Und auch mit Weihnachten. Ergo, die Post hat zur Weihnachtszeit versagt. Béglé hat die Pakete nicht rechtzeitig ausgeliefert. Kein Wunder, musste der letzte Woche den Hut nehmen.
Zu Weihnachten hat uns dieses schöne Video erreicht.
Während der heiligen Zeit sind herzzerreissende Statements dieser Art natürlich Balsam für unsere geschundenen Seelen. Dass das Mami von André Reithebuch seine “Persuu 2009″ ist, finden wir…hey…soo schööön! Bleibt ein kleiner Haken: Mama Reithebuch hat den Bub letztes Jahr angemeldet, müsste dann ergo die “Persuu 2008″ sein. Da macht sich scheinbar die Lese- und Schreibschwäche unseres Misters auch im Umgang mit Zahlen bemerkbar.