Der noch beim Mami wohnende Mister-Schweiz Kandidat Rafael Beutl macht auf den ersten Blick einen eher unscheinbaren und fast schon scheuen Eindruck.
Bild: SI
Doch der Schein trügt. Der Körperbewusste bringt die Frauen zum Schwitzen wie kein anderer! Nach einem Fitnessstraining mit dem Emmentaler kann die offensichtlich gebeutelte junge Dame nur noch folgendes Stöhnen:
“…aaah, ich han recht warm übercho… (streicht sich lasziv durch die Haare)”
“…oooh, ja, mä merkts langsam…hhhmm…”
Nur qualitativ hochwertigste Wärmebeutel sind in der Lage, lokal so viel Wärme abzugeben!
Wir hoffen, dass es beim Schwitzen bleibt, nicht dass wir plötzlich nach einem – igitt! – Schleimbeutl suchen müssen. Pfui.
Es war im Jahre des Herrn 1995, als der weise Bergprophet Peter Steiner selig die Ankunft von Cool Man prophezeite. Keiner nahm ihn ernst. Schon gar nicht die Österreicher.
Doch jetzt kennen ihn alle, den Cool Man. Mit seinen gerade mal 23 zarten Lenzen ist der Mann schon Weltmeister, Olympiasieger und Gewinner des Gesamtweltcups im alpinen Skizirkus.
Wer so cool drauf ist, darf getrost mit einer solchen Friese zur teaminternen Feier erscheinen. Herzlichen Glückwunsch auch von unserer Seite, Carlo!
Auch Schweizer können es schaffen, als Gast in die österreichische Ausgabe von Giacobbo/Müller eingeladen zu werden, welche “Willkommen Österreich” heisst (Donnerstag, ca. 22:45, ORF1). Es muss sich dabei allerdings schon um einen äusserst profilierten Künster wie DJ Bobo handeln.
Dank besagtem DJ haben unsere östlichen Nachbarn also wieder ein aktuelles Bild des Schweizer Kulturbetriebs. Sehen Sie selbst, auf welches Vorhaben DJ Bobos der politisch gut informierte Moderator sagte, dass er Ghadhafi verstehen könne.
In diesem Zusammenhang möchte ich es nicht unterlassen, hämisch darauf hinzuweisen, dass wir Schweizer in Vancouver zwei Goldmedaillen mehr als die Österreicher gewonnen haben.
Unser Gastautor Bruno Bötschi hat Linda Fäh getroffen. Und uns nichts gesagt. Das geht ja wohl gar nicht. Das gibt ein Mitarbeitergespräch der Extraklasse. Lieber auf Schiffstaufen rumhängen, als uns den Cervelat-Bericht abzuliefern …. pfff… Bötschi, Bötschi…
blick.ch
Dabei hat ihm unsere amtierende Miss Schweiz “Lindchen Klein” höchst aufschlussreiche Einsichten geboten!
Traumfänger, Schweizer Familie
Man lese und staune! Ein kleines Mädchen träumt im zarten Alter von acht Jahren davon, in einem provinziellen Einkaufszentrum Autogramme verteilen zu dürfen. Obwohl, wie wir von der amtierenden Vize-Miss Tabea S. wissen, muss Solches das Höchste der Gefühle sein.
Am Swiss Award stürmten plötzlich ein Pandabär und ein Hund die Bühne und knuddelten DJ Antoine. Die meisten Gäste ahnten nichts und dachten nichts. 20 Minuten deckte gestern jedoch auf, dass es sich dabei um Promo für Der Zoo & die Party handelte, eine Party, die am 5. März in der Kaserne in Zürich stattfand.
tillate.com
So weit so gut. Die Promoaktion der Plüschtiere scheint funktioniert zu haben. Aber wann findet nun Antoines Pyjamaparty statt? 20 Minuten, bitte rausfinden! Damit ich weiss, wann ich die Stadt verlassen muss.
Dass Schauspieler Martin Rapold Frauen gerne schöne Augen macht, ist bekannt. Und so war es denn auch nicht verwunderlich, dass er gestern Abend von ziemlich vielen weiblichen Schönheiten umgeben war im Zürcher Schiffbau, während der 3. Swiss Music Award über die Bühne ging.
Eine der hübschen Begleiterinnen fiel dabei besonders auf: Nadine Vizens, die Ex-Miss-Schweiz, wollte gar nicht mehr von der Seite des “Tatort”-Polizisten weichen. Manche wollen sogar gesehen haben, dass die beiden Händchen hielten. Alles nur nett, adrett und freundschaftlich? Oder bahnt sich da was Ernsteres an?
Die Textilindustrie leidet besonders unter der aktuellen Krise. Wie “10vor10″ berichtete, pfeift auch dem Schweizer Wäschehersteller Calida ein eisiger Wind um die Ohren: Die Bilanz 2009 ist negativ, der Umsatz ist deutlich gesunken.
Seit jeher spricht der Wäschehersteller eine konservative und traditionsbewusste Kundschaft an. Nun will man mit neuen Kreationen und zeitgemässer, unverblümter Kommunikation neue Kundensegmente ansprechen und der Krise dadurch Paroli bieten.
David Krieg, Mister Schweiz Kandidat 2009, habe genau den Körper, um die entstaubte Botschaft zu übermitteln: Knackarsch, Sixpack – die neuste Unterwäschekollektion kann dank dem Beau prima zur Geltung gebracht werden. Auch ohne sein hübsches Köpfchen zeigen zu müssen.
Bild: blick.ch
Wir können da nur zustimmen und vermissen ehrlich gesagt auch keinen Kopf.
Das Problem ist nur, dass sich David Krieg als “Der Traum aller Schwiegermütter” positioniert hat. Und diese gehören wohl eher dem angestammten konservativen Zielpublikum des Wäscheherstellers an. Die neu eingeschlagene, doch recht phallusorientierte Kommunikationsstrategie könnte all diesen treuen Schwiegermüttern vor den Kopf stossen und möglicherweise einen Schuss nach hinten darstellen.
Sollten sich die Verkäufe also auf diese Tour nicht ankurbeln lassen, kann Calida nur noch versuchen, das Aushängeschild von Konkurrent Zimmerli abzuwerben
oder gänzlich auf Newcomer zu setzen.
Bild: sf.tv
In beiden Fällen würden wir allerdings empfehlen, statt des Kopfes etwas anderes wegzulassen.
Endlich wird’s Frühling. Der Winter war lang und hart, aber langsam spriessen die ersten Vorboten des erträglichen Lebens. Und welches ist die untrüglichste Form von Frühlingserwachen? Genau, Krokus. Und Krokus kommt dieses Jahr nicht bloss in farbigen Blüten daher, nein, Krokus kommt auch mit einem neuen Rock-Album. Als alter Rocker muss ich zugeben, das Bald-Rentner-Werk kommt gar nicht mal so übel daher. Auch wenn sich die Medienpräsenz weitgehend auf bezahlte PR-Einträge des Labels Sony beschränkt.
blick.ch
Aber ein Wort zu Chris von Rohr muss doch noch sein. Ich habe ja nichts dagegen, wenn alternde Männer auf der Bühne stehen. Polo National tut’s auch. Er steht dazu und kommt authentisch rüber. Herr von Rohr, allerdings, will uns weismachen, sein biologisches Alter sei – seinem Arzt zufolge – erst bei 45. Das freut uns, das ist schön für ihn. Warum nur hat er uns aber vor fünf Jahren folgende Weisheit zum Thema ‘in Würde altern’ auf den Weg gegeben:
“Indem man die Bühne rechtzeitig verlässt. Hardrock bietet kein Umfeld, in dem es sich mit Würde altern lässt. Hardrock hat mit Rebellion und Sex zu tun, und beides ist der Jugend vorbehalten.”
Aber eben, wie schon der gute alte Konrad Adenauer meinte: was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Fragt sich bloss noch, wie es um das geistige Alter von Chris von Rohr steht…
Als angehender Marketingfachmann weiss Stefan Tobler, dass eine spezielle USP einen enormen Konkurrenzvorteil schaffen kann. Also hat der Mister-Schweiz-Anwärter kurzerhand seinen Bart zu seinem Markenzeichen erklärt!
Foto: Nikkol Rot via stefan-tobler.ch
Dies scheint eine erfolgsversprechende Strategie zu sein, sticht er doch mit seiner ur-virilen Gesichtsbehaarung aus jedem sonst aalglatten Gruppenbild deutlich hervor und wird zudem anlässlich jedes Interviews ganz besonders darauf angesprochen.
Toblers Bart hat in der Tat bereits Kultpotenzial! Nun braucht aber nicht nur jeder Bart, sondern auch jeder Kult eine entsprechende Pflege.
Auch diese Disziplin beherrscht Mister Drosselbart perfekt, wie der Dialog zwischen ihm und Patricia Boser (Lifestyle) beweist:
Patty: “Für was bruchsch du es Sackmässer?”
Stefan: “Dos hon ich zum de Bort schtutze!”
Patty: “Nei!!!!!! Ehräwort?????? Das stell ich mir aber no abentürlich vor!!!!!”
Das sitzt, Mister Drosselbart! Deine Positionierungsstrategie geht voll auf: männlich, helvetisch, bodenständig, archaisch und abenteuerlich!
Sollte unser Übername deine Positionierungsbemühungen nicht unterstützen, können wir problemlos auch auf Stefan “der Hobler” Tobler switchen. Denn, sollte dir das Bartstutzen mit dem Sackmesser mal auf den Sack gehen, kannst du jederzeit auf den Rasierhobel wechseln. Dabei würden möglicherweise mehr Späne fallen, dafür käme deine Positionierung glaubwürdiger daher.
Schweizer ist er zwar nicht, der geistig verwirrte Wüstensohn Muammar Gaddafi. Möchte er vermutlich auch nicht werden. Denken wir mal. Aber seine Affinität für unser Land und seine pointierten und fundierten Aussagen machen ihn faktisch zu einem Auslandschweizer. Punkto Gehalt seiner Aussagen kann Mummi ausserdem locker mit unserer Cervelat-Intelligentia Linda Fäh oder Renzo Blumenthal mithalten. Und dann sieht er auch noch so unverschämt gut aus! Und kleidet sich wahnsinnig schick.
Reuters
Keystone
Für uns keine Frage, dieser Mann hat das Wurstsein quasi erfunden. Wir können also nicht umhin, ihn zur Ehrencervelat zu küren. Das hat er sich redlich verdient. Glückwunsch Mummi!