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Der kälteste Job der Schweiz

Die Schweiz jammert. Es ist nämlich ganz fest kalt draussen. So kalt, dass die Mädchen Handschuhe anziehen müssen, die Buben müssen ganz «gschwind» laufen. Sonst erfrieren sie…

Alle (die es nicht sind) sind froh, von Beruf nicht Bauarbeiter, Pöstler, Waldkindergartenlehrer, Verkehrsregler oder «Kehrrichtmann» zu sein. Dabei geht allerdings ganz vergessen, wer die wirklich Leidtragenden bei Temperaturen von bis zu -10 Grad sind. Das Schweizerfernsehen ruft es aber gerne wieder in Erinnerung. Es sind nämlich ihre Leute auf dem Dach von Leutschenbach!

Glanz & Gloria würdigte seine Leutschenbach-Kollegen mit einem 2:54-minütigen Beitrag. Nur 2:06 Minuten mehr und der Beitrag wäre gleich lange wie die Wetter-Sendung, während der die armen Meteo-Moderatoren auf den Dach ausharren müssen.

Meteo-Chef Buchelis Rezept gegen die Kälte ist dann jedoch bahnbrechend: «Wir versuchen, uns möglichst warm anzuziehen – dicke Mäntel, Schals, Handschuhe und Mützen»: Es ist kalt auf dem Dach von Leutschebach

Vielleicht können uns jetzt die Schtylistinnen und Schtylisten noch sagen, weshalb es in dieser Meteo-Kleiderkabine aussieht wie bei der Heilsarmee…

Wir schlagen vor, dass G&G als nächstes unsere Promis interviewt, was die denn bei diesen ungewöhnlichen Minusgraden im einstelligen Bereich im Februar in der Schweiz so tragen. Beim Gedanken an einen solchen Beitrag wird mir doch gerade wieder warm ums Herz.

Also ich trage: 2 Paar Socken, Undis, Strumpfhosen, Hosen, Unterleibchen, langes Unterleibchen, Pulli, Wolljacke, Jacke, Kappe, Schal und Handschuhe…. allerdings nur im Haus. Nach draussen gehe ich bei solchen Temperaturen nicht, auf Dächer steige ich schon gar nicht.


Samstag, 04. Februar 2012, 09:18
Kategorie: Männer, TV

Porco dio im Kongo

Beruf: Big Brother
Name: Daniel Mkongo

Während seine Kolleginnen und Kollegen alle Schauspieler werden wollen (ausser eine, die will Meeresbiologin werden), tingelt Daniel Mkongo von Baracke zu Baracke. Der einstige Mister-Schweiz-Kandidat scheint seine Berufung gefunden zu haben.

Nachdem er sich bereits den Franzosen zum Frass vorgeworfen hat (Secret Story), wiederholte er seinen Traum in Italien. Doch bei “Grande Fratello” wurde er rausgeschmissen. Er hat “Porco dio” gesagt. Solche Flüche sind laut Spielregeln verboten. Wir haben auch keine Sekunde daran gedacht, dass er die Spielregeln versteht. Aus Schweizer Sicht hat er sich damit definitiv als Nachfolger von Vincent Raven im deutschen Dschungelcamp qualifiziert.

Damit er allerdings auch in Deutschland bekannt genug ist, müsste er seinen Kopf wohl erstmal bei einer Sendung wie «Schwiegertochter gesucht» reinstecken. Mit einer hübschen frisischen Bäuerin an seiner Seite könnte er gleich auch sein Deutsch verbessern.


Mittwoch, 25. Januar 2012, 07:00
Von

The Shice of Switzerland

Sie haben sicher schon vom äusserst erfolgreichen Casting-Format «The Voice of Germany» gehört. Wir halten sonst ja weniger als gar nichts von diesen blöden Casting-Shows, aber «The Voice of Germany» hat’s uns schon ein bisschen angetan. Dem SRF scheinbar auch, denn die haben sich jetzt die Rechte an «The Voice of Switzerland» gesichert und strahlen die verschweizerte Version ab Anfang 2013 aus.

Oje, oje, das lässt nichts Gutes erahnen! Wie immer, wenn unser Staatssender ein im Ausland erfolgreiches Format übernimmt, ist auch dieses Mal mit Schlimmem zu rechnen. Wir erinnern bloss an «Music Star», «Die grössten Schweizer Hits» oder etwa «Die grössten Schweizer Talente», die uns ab Ende Monat wieder um die Ohren gehauen werden.

Offiziell heisst es, Moderation und Jury seien noch nicht bestimmt. Das ist natürlich völliger Quatsch. Für die Moderation gibt es ja nur einen…
…also vorausgesetzt, dass sich Epilady bis dahin nicht der Unzucht mit Minderjährigen schuldig gemacht hat.

Und für die Jury erwarten wir Grauenhaftes. Es gibt in der Schweiz sehr talentierte Musiker und es gibt auch sehr schlechte. Erstere sind sich vermutlich zu schade während letztere jede sich bietende Gelegenheit nutzen, um sich vor eine Kamera zu schmeissen. Wir wagen also mal eine Prognose.

Man nehme eine Quoten-Blondine. Die singt so schlecht, wie ihre Allgemeinbildung ist. Aber eben, es geht um Quoten.

Quelle: SI Online

Auch immer dabei, weil v.a. bei ganz jung und ganz alt sehr beliebt:

Seine Musik ist etwa gleich gut, wie sein Name, sie verursacht uns wirklich Ohren-Bobo. Aber eben, niemand verkörpert die gutschweizerische Durchschnittlichkeit besser, als der René Baumann.

Man wird sicher dem deutschen Vorbild nacheifern und ein Juryduett dabei haben wollen. Und das vermeintliche Äquivalent zu «The Boss Hoss» wird bei uns Flordi sein!

Dass Francine dabei sein will, versteht sich von selbst. Auch wenn sie von Musik nicht viel versteht. Also wir meinen Musik, nicht das eigene Schlager Gedönse. Und wenn Francine dabei ist, will natürlich auch Flöru dabei sein. Ob er was von Musik versteht, wussten wir nie so recht. Jetzt wissen wir’s.

Als letztes Jury Mitglied ist aus unserer Sicht Frau Voss-Balzarini prädestiniert.

Wenn Gotthard sie schon nicht gefragt haben, wer Steve Lee Ersatz werden soll und sie dann nicht einmal darüber informierten, dann soll sie ihren reichen Erfahrungsschatz dem SRF weitergeben. Immerhin war sie mal Rockerbraut und hat erst noch eine starke Affinität zu diesen Indianern.

Ganz sicher nicht in Frage kommt Piero Esteriore. Der wird nämlich bestimmt wieder mal als Kandidat antreten wollen, um zum x-ten Mal seine absolut letzte Chance zu nutzen. Derweil der Schuldenberg anwächst.


Walti, es gibt doch einen Gott!

Man freute sich ja so auf den letzten Samstag: Die “Promis” wurden zum Swiss Awards 2011 ins Hallenstadion geladen. Nein! Einer wurde voll vergessen. Frechheit! Skandal! Wie kann man den altehrwürdigen Walter Roderer vergessen? Er, der in den Filmen…… also in so vielen Filmen mitspielte und eine solche Persönlichkeit ist – einfach vergessen! Welcher Praktikant des Schweizer Fernsehens hat sich diesen Fauxpas erlaubt? Der Blick hat diesen Schicksalsschlag vom Walter aber aufgedeckt:

«Das tut mir tief drin schon sehr weh. Ich hatte an dieser grossartigen Veranstaltung stets viel Spass gehabt» sagt er. Ich schluchze vor Mitleid. Das muss schrecklich sein, was er durchmacht! Dazu trampelt das SF noch unnötig auf ihm herum: «Und dass ich dann auch noch im Werbefilm für diesen Anlass auftauche, ist wie ein schlechter Witz!» sagt er. Frech so etwas.

Der Blick wäre aber nicht der Blick wenn es da keine Auflösung gäbe. Aufmerksame Swiss-Awards-Zuschauer stellten nämlich fest, dass Walter Roderer im Publikum sass. Und tatsächlich: der Greis wurde doch noch eingeladen. Auf dem roten Teppich erfuhren die Kollegen vom Blick nämlich, dass sich das SF mit einer billigen Ausrede wieder beliebt machte. Es sei nämlich ein Organisationsfehler gewesen. Die glauben echt alles, diese alten Menschen.

Klar freut sich Walti auch dieses Jahr, am Jubiläum der Swiss Awards, dabei zu sein. Darauf trank er gleich einen Schnaps. Oder wie ist diese Bildlegende der SI zu interpretieren?

Na dann: Proscht Walti!

 


Mittwoch, 18. Januar 2012, 07:00
Kategorie: Männer
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