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Steve gut, so

Quelle: Blick.ch / Remy Steinegger

Frau Balzarini hat in den letzten Monaten viele Seminare besucht. Aha! Was für welche sagt die Neuheilerin bzw. das Neumedium uns nicht. Seminare eben. Ist ja eigentliche auch egal, wir können es uns ohne viel Phantasie vorstellen – googelt euch mal durchs Thema, ihr bekommt Schreikrämpfe vor Lachen. Da gibt’s zum Beispiel einen Intensivkurs “Heiler intensiv” bei elanvitale.de – Motto: selbst heil werden um zu heilen. Im Angebot des Intensivkurses sind u.a. “Erspüren der Aura” (haaaahaha), “Clearing des spirituellen Drüsensystems” (WHAT?!), “Heilen mit dem Laserfinger in der Aura” (ja klar, was denn sonst) und v.a. “Einweihung für die Öffnung des Kanals der 3 Heilstrahlen” – hmm… wer da jetzt irgendwelchen Schweinekram denkt… HAT RECHT! Du, gschpüriger Gangbang zum Einfühlen und Verstehen, so! Du, spürt ihr mich?

Das Resultat des Intensivseminars sieht man auf dem Bild, total, so! 360 Grad Gespürtes, voll im Lotussitz, so! (Die Beine bekommt sie wegen des Intensivseminars immer noch nicht zusammen). Dann die perfekte Handhaltung – links ist ja wie rechts, und rechts wie links, verstehst du, so? Ein Lichtlein brennt während ein anderes ausgegangen ist, gell, voll Steve, so! Steve lässt sie immer wieder wissen, dass es ihm gut geht. Uuuuuuuuuhhh, voll abgefahren so. Das Medium Brigitte tritt aus dem Samsara aus, durchbricht den Kreislauf des Leidens und der Wiedergeburten durch “Erwachen” und empfängt Botschaften aus dem Nirvana. Tja, man könnte sagen: die Alte hat ein Rad ab, quasi ein fliegendes Harley-Rad. Man beachte noch das T-Shirt, das das Medium trägt. Wir sagen: no, we don’t.

Wir empfehlen einen letzten Seminarbesuch: Psychologisches Institut z.B. Uni Zürich – Klinische Psychologie und Psychotherapie. “Du, weisst du, Brigitte: Es ist nie zu spät, so!” Im Burghölzli gibt es sicher auch noch einige “old fashioned” Therapieansätze vom lustigen C. G. Jung: Was man nicht rausbekommt kann ja rausgeprügelt werden, oder … siehe Intesivseminar, Stichwort: Heilstrahlen.


Dienstag, 14. Februar 2012, 07:00

Ein Schlumpf an den Filmtagen

«Hi…», ist das lustig, unsere «First Lady» war also auch an den Solothurner Filmtagen dabei. Degradiert unser Staatsfernsehen doch tatsächlich die Schweizer Bundespräsidentin zur «First Lady». Wenn da nicht wiedermal Christoph Blocher am Schaltpult sass.

Andererseits finden wir den Scherz aber auch gelungen. Man stelle sich nur mal vor, Obama, ein Zwerg und ein Schlumpf… das wäre doch etwas zu viel des Guten.

Da passen Michelle Obama, Carla Bruni und ein Schlumpf schon eher zusammen. Hier fällt der Schlumpf als einziger Knirps wenigstens auf.


Sonntag, 22. Januar 2012, 08:00
Kategorie: Frauen, Kultur, Politik

Das Schweizer Missen Massaker

Nadine ist im Himmel angekommen. Diese Woche begannen die Dreharbeiten für einen Film mit Michael Steiner und Nadine ist tatsächlich dabei. Der Filme heisst «Das Schweizer Missen Massaker». Das ist jetzt keine Erfindung von uns, das hat sich der Steinertuntschi ganz selber ausgedacht. Nur schade, dass es bloss ein Filmtitel ist! Für Nadine bedeutet ihre Rolle in diesem Film natürlich der Durchbruch in Hollywood. Denn in diese Rolle muss sie nicht mal schlüpfen, sie lebt sie ja schon und dann muss sie nicht mal englisch sprechen …

Bild: RDB/Sobli/Sebastian Derungs via SI Online

Nadine meint zu ihrem Engagement gegenüber Blick: «Ich wollte schon immer in einer Horrorkomödie mitspielen.» Das lässt die Frage offen: In welchem Film wollte Nadine nicht schon immer mitspielen.

Eigentlich nur blöd, dass sich auch andere Missen in diesem Film massakrieren lassen dürfen. Solche, die zwar einer Schauspielkarriere nicht abgeneigt sind (welche Miss ist das schon!), aber dennoch eher indirekt an ihrer Schauspielkarriere gearbeitet haben, im Gegensatz zu Nadine oder der grossen Abwesenden: Melanie Winiger. Wir vermuten, dass sich Mel ihren ausgezeichneten Ruf als ernsthafte Schauspielerin nicht verkacken wollte (trotz Geberit-Backup). Dabei hat doch Nadine eine ähnliche Karriere vorzuweisen. Auch sie hat vor allem in Hollywood schon so einiges abgedreht. An dieser Stellen zeigen wir gerne wiedermal unseren eigens für Nadine produzierten Neidiin-Trailer! Für vollendeten Hörgenuss bitte die Lautsprecher ganz aufdrehen.


Freitag, 20. Januar 2012, 07:00
Kategorie: Frauen, Kultur

Gala, die Kranzkuh torkelt

Am 14. August 2011 erschien erstmals die Gala mit Schweizer Beilage. Wir hatten uns gefreut. Nun sind wir wie Kollege Bötschi enttäuscht. Serviert wurden uns nur wenige Seiten gefüllt mit uraltem Schweizer Klatsch.

So geht das natürlich nicht, wenn die Gala in der Schweiz ihren Ruf als Kranzkuh der deutschsprachigen Klatschpresse behalten möchte.

Vier Beispiele, um unsere Enttäuschung zu präzisieren:

- Es beginnt im Vorwort von Gala-Chefredaktor Peter Lewandowski. Er lobte darin das Restaurant «Fischers Fritz» auf dem Campingplatz in Zürich-Wollishofen als den Ort, an dem die A-Liga der Schweizer Prominenz an Holztischen Sushi isst. Von welcher A-Liga er da nur spricht? Auch wir waren schon öfters dort, um die feinen Fisch-Chnusperli zu essen, aber auch B- oder C-Prominenz war weit und breit nie zu sehen. Vielleicht meinte Peter Lewandowski ja uns mit der A-Liga der Prominenz.

- Als Schweizer Föteli-Event wurde das Blue Balls Festival gewählt. Mit Tilllate-Fotos aus der Mottenkiste. Tilllate.ch brachte die Fotos schon am 22.7. und klatschheftli.ch (miär händs erfundä!) am 29.7. im Zusammenhang mit dem von der Weltwoche (!! – nicht der Gala) portierten Gerücht, dass sich zwischen Linda Fäh und dem SI-Hausfotografen offenbar etwas anbahnt. Die Gala zeigt die bereits mehrfach wiedergekäuten Fotos als Bildstrecke erst am 14.8.

- Die Tittelgeschichte widmete die Gala Schweiz der international wahnsinnig erfolgreiche Angela Martini. Die Miss Albania gönnte ihrer Pussi vor bald zwei Monaten mal etwas Showtime, muss nun aber schauen, wie sie «erfolgreich» bleibt.
Die grosse Enttäuschung war jedoch nicht Angela Martini selber, sondern der erste Abschnitt des Textes dazu. So steht dort tatsächlich, dass der Fotograf Angela habe nahelegen müssen, etwas Sexappeal aus ihren Posen zu nehmen, indem… achtung, jetzt kommt’s… sie an ihren Bruder denken soll!!

Angela Martini war zwar mal Miss Albania, aber dieser Spruch ist dann schon etwas krass, vor allem weil Martini als selbstbewusstes, intelligentes und erfolgreiches Model dargestellt wird.

Ja, unsere Vorfreude war definitiv umsonst. Eigentlich haben wir uns auf neuen Stoff von der Gala gefreut und nun wird es darauf hinauslaufen, dass die Gala unseren alten Käse verarbeitet. Dafür erhalten sie erst noch Werbegelder von Pfister, Vögele, Coop und Nivea.


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