Klatschheftli.ch

Home |

Kultur

Ein Schlumpf an den Filmtagen

«Hi…», ist das lustig, unsere «First Lady» war also auch an den Solothurner Filmtagen dabei. Degradiert unser Staatsfernsehen doch tatsächlich die Schweizer Bundespräsidentin zur «First Lady». Wenn da nicht wiedermal Christoph Blocher am Schaltpult sass.

Andererseits finden wir den Scherz aber auch gelungen. Man stelle sich nur mal vor, Obama, ein Zwerg und ein Schlumpf… das wäre doch etwas zu viel des Guten.

Da passen Michelle Obama, Carla Bruni und ein Schlumpf schon eher zusammen. Hier fällt der Schlumpf als einziger Knirps wenigstens auf.


Sonntag, 22. Januar 2012, 08:00
Kategorie: Frauen, Kultur, Politik

Das Schweizer Missen Massaker

Nadine ist im Himmel angekommen. Diese Woche begannen die Dreharbeiten für einen Film mit Michael Steiner und Nadine ist tatsächlich dabei. Der Filme heisst «Das Schweizer Missen Massaker». Das ist jetzt keine Erfindung von uns, das hat sich der Steinertuntschi ganz selber ausgedacht. Nur schade, dass es bloss ein Filmtitel ist! Für Nadine bedeutet ihre Rolle in diesem Film natürlich der Durchbruch in Hollywood. Denn in diese Rolle muss sie nicht mal schlüpfen, sie lebt sie ja schon und dann muss sie nicht mal englisch sprechen …

Bild: RDB/Sobli/Sebastian Derungs via SI Online

Nadine meint zu ihrem Engagement gegenüber Blick: «Ich wollte schon immer in einer Horrorkomödie mitspielen.» Das lässt die Frage offen: In welchem Film wollte Nadine nicht schon immer mitspielen.

Eigentlich nur blöd, dass sich auch andere Missen in diesem Film massakrieren lassen dürfen. Solche, die zwar einer Schauspielkarriere nicht abgeneigt sind (welche Miss ist das schon!), aber dennoch eher indirekt an ihrer Schauspielkarriere gearbeitet haben, im Gegensatz zu Nadine oder der grossen Abwesenden: Melanie Winiger. Wir vermuten, dass sich Mel ihren ausgezeichneten Ruf als ernsthafte Schauspielerin nicht verkacken wollte (trotz Geberit-Backup). Dabei hat doch Nadine eine ähnliche Karriere vorzuweisen. Auch sie hat vor allem in Hollywood schon so einiges abgedreht. An dieser Stellen zeigen wir gerne wiedermal unseren eigens für Nadine produzierten Neidiin-Trailer! Für vollendeten Hörgenuss bitte die Lautsprecher ganz aufdrehen.


Freitag, 20. Januar 2012, 07:00
Kategorie: Frauen, Kultur

Gala, die Kranzkuh torkelt

Am 14. August 2011 erschien erstmals die Gala mit Schweizer Beilage. Wir hatten uns gefreut. Nun sind wir wie Kollege Bötschi enttäuscht. Serviert wurden uns nur wenige Seiten gefüllt mit uraltem Schweizer Klatsch.

So geht das natürlich nicht, wenn die Gala in der Schweiz ihren Ruf als Kranzkuh der deutschsprachigen Klatschpresse behalten möchte.

Vier Beispiele, um unsere Enttäuschung zu präzisieren:

- Es beginnt im Vorwort von Gala-Chefredaktor Peter Lewandowski. Er lobte darin das Restaurant «Fischers Fritz» auf dem Campingplatz in Zürich-Wollishofen als den Ort, an dem die A-Liga der Schweizer Prominenz an Holztischen Sushi isst. Von welcher A-Liga er da nur spricht? Auch wir waren schon öfters dort, um die feinen Fisch-Chnusperli zu essen, aber auch B- oder C-Prominenz war weit und breit nie zu sehen. Vielleicht meinte Peter Lewandowski ja uns mit der A-Liga der Prominenz.

- Als Schweizer Föteli-Event wurde das Blue Balls Festival gewählt. Mit Tilllate-Fotos aus der Mottenkiste. Tilllate.ch brachte die Fotos schon am 22.7. und klatschheftli.ch (miär händs erfundä!) am 29.7. im Zusammenhang mit dem von der Weltwoche (!! – nicht der Gala) portierten Gerücht, dass sich zwischen Linda Fäh und dem SI-Hausfotografen offenbar etwas anbahnt. Die Gala zeigt die bereits mehrfach wiedergekäuten Fotos als Bildstrecke erst am 14.8.

- Die Tittelgeschichte widmete die Gala Schweiz der international wahnsinnig erfolgreiche Angela Martini. Die Miss Albania gönnte ihrer Pussi vor bald zwei Monaten mal etwas Showtime, muss nun aber schauen, wie sie «erfolgreich» bleibt.
Die grosse Enttäuschung war jedoch nicht Angela Martini selber, sondern der erste Abschnitt des Textes dazu. So steht dort tatsächlich, dass der Fotograf Angela habe nahelegen müssen, etwas Sexappeal aus ihren Posen zu nehmen, indem… achtung, jetzt kommt’s… sie an ihren Bruder denken soll!!

Angela Martini war zwar mal Miss Albania, aber dieser Spruch ist dann schon etwas krass, vor allem weil Martini als selbstbewusstes, intelligentes und erfolgreiches Model dargestellt wird.

Ja, unsere Vorfreude war definitiv umsonst. Eigentlich haben wir uns auf neuen Stoff von der Gala gefreut und nun wird es darauf hinauslaufen, dass die Gala unseren alten Käse verarbeitet. Dafür erhalten sie erst noch Werbegelder von Pfister, Vögele, Coop und Nivea.


Der Nationalmythos lebt

Johann Heinrich Füssli: Die drei Eidgenossen beim Schwur auf den Rütli

Der Mythos geht, dass die Schweiz am 1. August 1291 gegründet wurde. Dass genau dieses Jahr gewählt wurde, ist jedoch eher Zufall (die Berner wollten länger feiern). Auch der 1. August als Bundesfeiertag wurde erst 1889 vom Bundesrat so beschlossen.

Mit derselben Willkür wollen wir deshalb den 1. August zum Tag der Miss- und Ex-Miss-Schweiz ausrufen.

Die drei schwörenden Eidgenossen, die den Bund personifizieren, dürften längst wiedermal gepimt werden. Und was liegt näher, als die Herren mit Waffe durch Missen mit Krönchen zu ersetzen. Schliesslich sind es heute die Missen, welche «die Schweiz repräsentieren» und ihr ein Gesicht geben.

Standen die drei Eidgenossen für die Vielfalt in der Einheit, so stehen heute die unzähligen Missen für die Einfältigkeit der Mehrheit.

In diesem Sinne wünschen wir allen einen schönen 1. August.


Montag, 01. August 2011, 11:03
Older Posts »

Namen

Kategorien

Archiv

Heutiges Schnäppli in Zürich

klatschheftli.ch und deindeal.ch empfehlen heute:

Da ToniCHF 59.- statt CHF 119.- für ein Rindsfilet auf heissem Stein für 2 Personen. Geniesst ein gemütliches Dinner im Ristorante Da Toni.

Execution date Dein Deal: 2012-02-05, 02:05

Neuste Kommentare

  • Liebe Amber, lebst Du denn nicht in der Schweiz? Da haben die Häuser doch...
  • hi……..girls
  • hi
  • Na, dann sag ich dem kleinen Prost an der Milchbar! (Wer möchte nicht an...
  • ooooh, die julia flückiger. so ein armes meitli. jetzt hat sie 3 ganz böse an...
  • Nicht
  • Lambiel ist niche nur talentiert, sondern er hat auch Grossartiges erreicht....
  • Links




    Redaktion

    blogoscoop