Endlich wird’s Frühling. Der Winter war lang und hart, aber langsam spriessen die ersten Vorboten des erträglichen Lebens. Und welches ist die untrüglichste Form von Frühlingserwachen? Genau, Krokus. Und Krokus kommt dieses Jahr nicht bloss in farbigen Blüten daher, nein, Krokus kommt auch mit einem neuen Rock-Album. Als alter Rocker muss ich zugeben, das Bald-Rentner-Werk kommt gar nicht mal so übel daher. Auch wenn sich die Medienpräsenz weitgehend auf bezahlte PR-Einträge des Labels Sony beschränkt.
blick.ch
Aber ein Wort zu Chris von Rohr muss doch noch sein. Ich habe ja nichts dagegen, wenn alternde Männer auf der Bühne stehen. Polo National tut’s auch. Er steht dazu und kommt authentisch rüber. Herr von Rohr, allerdings, will uns weismachen, sein biologisches Alter sei – seinem Arzt zufolge – erst bei 45. Das freut uns, das ist schön für ihn. Warum nur hat er uns aber vor fünf Jahren folgende Weisheit zum Thema ‘in Würde altern’ auf den Weg gegeben:
“Indem man die Bühne rechtzeitig verlässt. Hardrock bietet kein Umfeld, in dem es sich mit Würde altern lässt. Hardrock hat mit Rebellion und Sex zu tun, und beides ist der Jugend vorbehalten.”
Aber eben, wie schon der gute alte Konrad Adenauer meinte: was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Fragt sich bloss noch, wie es um das geistige Alter von Chris von Rohr steht…
Sein Film hat nicht nur Science-Fiction Aficionados überrascht. Ivan Engler hat mit Cargo aus minimalen Mitteln maximalen Effekt erzielt und einen überraschend guten Film geschaffen. Zu Recht ist er als Bester Spielfilm beim Quartz 2010, dem Schweizer Filmpreis, nominiert. Der Film hat auch schon international Aufsehen erregt. Der Blick ortete zwar angesichts der Schweizer Besucherzahlen einen “intergalaktischen Superflop“, aber Ivan lässt sich zum Glück nicht von so kleinkarierten Unkenrufen aus der Bahn werfen.
Dass er mit Cargo erfolgreich war, zeigt sich darin, dass er bereits bei der Filmagentur CAA unter Vertrag ist, zu deren Kunden unter anderen auch James Cameron, Steven Spielberg und George Clooney gehören. In den kommenden Wochen wird Ivan Engler Richtung Hollywood abfliegen und dort an seinem Netzwerk und hoffentlich auch neuen Filmen arbeiten. Klatschheftli wünscht ihm schon mal viel Erfolg, gutes Gelingen und das nötige Quentchen Glück. Den Mutigen gehört die Welt!
“Je oller, je doller” betitelt die deutsche Zeitung Tagesspiegel einen Beitrag zum Thema Männerunterwäsche. Und der Geschäftsführer von Body-Art meint: „Je älter der Mann, desto mehr traut er sich.“ Dem können wir angesichts solcher Ansichten – erspäht in der neusten Ausgabe des Eventmagazins MORE – nur zustimmen. Der beliebte und von uns hoch geschätzte Schauspieler Walter Andreas Müller – kurz WAM – beweist diese These eindrücklich. Für uns keine Frage: WAM ist das neue Model für die auch in Hollywood äusserst geschätzte Kollektion der Edelunterwäschenmanufaktur Zimmerli. Alles andere wäre Augenwischerei.
Er ist und bleibt der Grösste, unser Roger Federer. Einmal mehr hat er uns Tennis von einem anderen Stern gezeigt. Wir verneigen uns. Und bedanken uns. Dafür, dass Ausnahmepersönlichkeiten wie Roger wie Oasen in unserer ansonsten wirklich tristen “Promi”-Wüste sind.
Nachdem glanz&gloria schon vor ein paar Tagen mit einem neuen Internetauftritt glänzte&glorierte, haben gestern auch unsere Freunde von der Schweizer Illustrierten nachgezogen: Das neue Portal der SI ist da. Ganz klar ein grosser Schritt in die richtige Richtung. Die neue Seite ist nota bene eine Fundgrube für uns. Dafür schon vorweg ein herzliches Dankeschön.
Wenn wir uns die beiden neuen People-Internet-Auftritte so betrachten, beschleicht uns heimlich etwas Stolz. Stolz dafür, dass wir kleinen unabhängigen Freizeitschreiber den grossen Medienhäusern von SF und Ringier einen Fernkurs in zeitgemässem Online-Auftritt erteilen durften. Diesen Anschein macht es zumindest. Aber eine Meinung sollen sich unsere Leser nach einem kurzen Vergleich selbst bilden.
Keinem Vergleich standhalten dürften allerdings die Budgets der drei Medienhäuser – wenn wir uns mal vollmundig auch so bezeichnen dürfen. Wir kriegen halt auch (noch) keine Konzessionsgelder.
Aber wir freuen uns schon heute auf viele heitere Stunden mit den zwei neuen Online-Portalen. Ist wie Weihnachtsgans das ganze Jahr lang.
Zwei auf SI Online entdeckte Schmankerl müssen wir aber schon heute zum besten geben. Im schönen neuen VIP Lexikon stossen wir auf das Profil von Dr. Samuel Stutz, seines Zeichens Ex-Fernseh-Arzt. Nicht nur Ex-Missen und Money Girls gehören zum eidgenössischen Wurst-Olymp. Nein, auch Ex-Fernseh-Ärzte. Hammer!
Zum Zweiten verdient das Profil von Shawne Fielding lobenswerte Erwähnung: “1992 wurde sie zur Miss Dallas und 1994 zur Mrs. Texas America gekrönt. Ebenfalls 1994 wurde sie Zweite bei der Wahl zur Mrs. America.” Stimmt! Trotzdem wird immer wieder geschrieben und gesagt, Shawne sei Ex-Miss Texas. Stimmt nicht. Sie ist ja auch nicht Ex-Fernseh-Arzt.
Nachdem Sie uns bereits verraten hatte, was sie sich von Männern wünscht, holt sie zum verbalen Rundumschlag gegen die Italo-Machos aus. Sie scheint es wirklich gesehen zu haben mit diesen Herren. “Italienische Männer sind besessen von Tabus. Ihre Mütter sind alles Heilige Jungfrauen, die niemanden küssen, und nie mit jemandem ins Bett gehen. Von gesundem und normalem Sex kann keine Rede sein.”, lässt die Genervte verlauten.
Für einmal war sie auf der anderen Seite der Kamera. 10-vor-10 Moderatorin Susanne Wille wurde jetzt auch mal selber inteviewt, von einer Jungjournalistin.
Wo auf der Welt das genau war wissen wir zwar nicht, können aber annehmen, dass es in Brasilien war. Wieso das Mädchen aber trotzdem Susannes Rumantsch versteht, ist uns schleierhaft:
Nein, im Ernst. Wir finden es natürlich toll, dass Susanne sich auch in fremden Sprachen fliessend verständigen kann, wenn auch mit Rätoromanischem Akzent. Respekt! Ehrlich. Hey.. soo schöön!
Am vergangenen Wochenende war wieder mal Musik angesagt – ein Leckerbissen der Extraklasse, die Philipp Fankhauser Band.
Bildquelle: www.philippfankhauser.com
Es gibt sie eben schon bei uns, die richtig guten Spitzenmusiker, auch wenn sie nicht in der Trauersendung “Die grössten Schweizer Hits” auftreten – oder wohl gerade deswegen.
Philipp Fankhauser hat uns denn auch gleich selbst erklärt, weshalb er diesen Wettbewerb nie gewinnen werde.
Wir glauben aber, dass er und seine Band schlicht und einfach zu gut sind. Im Gegensatz zur diesjährigen Sieger-Heulsuse machen Philipp Fankhauser und seine Mannen nämlich richtig gute Musik – Blues der ganz hohen Schule – und stellen eine Truppe von internationalem Format.
Also, wer guten Blues mag, und das sind ja wohl die meisten, dem sei wärmstens empfohlen, sich die Philipp Fankhauser Band bei nächster Gelegenheit zu Gemüte zu führen. Jene, die für die kommenden Festtage den Weihnachtsblues befürchten, können diesem am 26. und 27. Dezember zusammen mit Philipp Fankhauser im Exil in Zürich frönen.