Kürzlich fand das schon fast legendäre Golfturnier von Hausi Leutenegger statt. Da ich aber von Golf keine Ahnung habe, möchte ich auch nicht weiter darauf eingehen und hab die Gästeliste ein wenig unter die Lupe genommen. Grundsätzlich waren alle da, die auch sonst immer da sind…
Natürlich war der Hausi da (hier mit Bruno):
Weiter durfte Frau Kälin nicht fehlen (frischgebügelt und faltenfrei wie eh und je im übrigen…)
Und wo der Hausi ist, ist natürlich auch sie…
Ich möchte ja nicht lästern, und wenn, dann auch nur ein kleines bisschen. Aber ich würde die Gelegenheit gerne für eine kleine Umfrage nutzen. Wie meistert Renata Angehrn mit diesen Fingernägeln ihren Alltag bzw. wie öffnet man so eine Getränkedose??
Der Künzli Fritz ist natürlich auch dabei. Aber was auf diesem Foto viel mehr interessiert, ist der Herr ganz rechts… Bill war auch da?!?!? Hell yeah, wir haben einen echten Promi gefunden!
Danke Renata! Einmal mehr wurde ein absolut unbedeutender Rumsteh-Lächel-und-Cüpli-trink-Anlass zum Highlight meines Tages. Richtige Promis hab ich auch diesmal nicht gefunden. Dafür ganz viele Möchtegerns, die ihre mit Botox verunstalteten Gesichter in die Kameras halten, und die mit Silikon getunten Lippen ans Champagnerglas drücken. Ein paar Beispiele der Selbstzerstörung gefällig? Aber gerne doch…
Das Modell “Dauergrinsen ohne Gesichtsmimik”
Das Modell “Schlauchbootlippe”
Das Modell “Straff im Alter”
Das Modell “Ohjemine”
Das Modell “Ich hab’s auch mit Falten im Gesicht und Hemd zum Promi geschafft”
Nachdem sich aufgrund der Platinum-gekrönten Ereignisse wohl ein paar Freunde von Carli abgewendet haben, muss er sich nun neue suchen. Und welche Kreatur ist bekanntlich der treueste Gefährte, den man haben kann? Na klar: der Hund. Das dachte sich der Carl auch und schaffte sich einen Mastino Napoletano an.
Ein putziges Kerlchen, finde ich. Da diese Hunde aber eigentlich nicht von vorbestraften Mitbürgern gehalten werden dürfen, hier ein paar Alternativ-Vorschläge:
Afghane…hat die gleiche Frisur wie viele St Germain-Stammgäste. Kurz im Coop Pronto ein Glas Peanutbutter kaufen, Licht dimmen und entspannen…
Königspudel: in dem krausen Fell lässt sich bequem das gesamte Videoequipment verstecken.
Bernhardiner: kann immer einen Notvorrat Moet Chandon in den Bau schmuggeln.
Oder den hier…denn ein Hund sollte schliesslich den Charakter seines Besitzers wiederspiegeln.
Da liegt es also vor mir, das ‘Who is Who’, die ultimative Promi-Bibel – ähm Zürcher Promi-Bibel (“La Suisse n’existe pas – sauf à Zurich bien sûr). Hochglanz vom Feinsten für satte 20 Stutz. Und dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen – nämlich weshalb es auf Neudeutsch ‘who is who’ heisst. Denn angeblich spielten “Innovation, Kreativität, Zivilcourage, Risikofreudigkeit, Beständigkeit und Nachhaltigkeit eine tragende und entscheidende Rolle” im Auswahlverfahren. Hm. So also kamen 200 mehr oder weniger austauschbare Namen zustande, die ebenso gut das Resultat von ein paar Runden Glücksrad sein könnten.
Also jetzt nichts gegen die wenigen echten Persönlichkeiten in dieser Hochglanz-Journaille. Aber eben, die Redewendung ‘who is who’ erhält eine ganz neue Konnotation angesichts unzähliger Namen, die man entweder nicht wirklich kennt, oder bei denen man sich fragt, was genau sie zu Exponenten des ‘erlauchten’ Kreises des Zürcher-Promi-Olymps macht – im Sinne der genannten Kriterien. Ich will jetzt gar keine Namen nennen. Wäre ja unfair gegenüber all den anderen nicht genannten Unbedeutenden. Und wer will schon gegen 200 Namen lesen?
Eine Konstellation, allerdings, ist uns besonders ins Auge gestochen. Thomas Borer, Gatte vom Dienst im Hintergrund von ‘Möchtegern-It-Girl-ich-mache-alles-um-aufzufallen-auch-wenn-es-noch-so-sinnentleert-ist’ Shawne Fielding, hat es geschafft. Aber wo ist Shawne?
Quelle: Who is Who in Zürich
Genau. Nirgends. How come? Wir wissen es nicht, aber wir haben so unsere Vermutungen. Seit längerem wird ja gemunkelt, der Haussegen in der Villa zu Thalwil hänge arg schief. Also, wir wissen natürlich nichts genaues und würden uns nie anmassen, eine derart groteske Behauptung aufzustellen. Obwohl uns immer wieder entsprechende Hinweise zugetragen werden. Wie beispielsweise der Umstand, dass die pompöse Homestory von Shawne in der SonntagsZeitung ohne Wissen ihres Gatten stattgefunden haben soll. Was dieser wiederum nicht sonderlich goutiert haben soll – um dann im Gegenzug Borersche Exklusivität im WW zu reklamieren? Aber wie gesagt, wir wissen nichts und wir glauben nichts. Das kann so alles gar nicht sein. Sonst würde man doch Shawne nicht immer wieder bestens gelaunt antreffen.
Jetzt ist es raus! Die ganze Carli Hirschmann Geschichte bringt immer mehr amüsante Details hervor, wie man beim “Sonntag” nachlesen kann. Auch der Blick hat ganze Arbeit geleistet und herausgefunden, was die Whitney Toyloy mit dem Carli Hirschmann oder umgekehrt getrieben hat.
Whitney in Wäsche von Beldona, die bei Carli auf der Strecke blieb...
Was sie getrieben hat, das war ja zu vermuten, dass Carli dabei Aufnahmen, in diesem Fall Nacktfotos von Whitney Toyloy macht, hätte ein psychologisch geschulter Mensch bei Beschäftigung mit Carlis Bilderwahn auch wissen können. Aber, dass sie dabei nicht nur zweisam sondern gleich dreisam waren, rückt die angebliche “Liaison”, wie Whitney es zum Ausdruck brachte, in ein etwas anderes Licht. Wie soll man so ein Gelage als brave Miss Schweiz bloss rechtfertigen? Und was meinen die Eltern der Toyloy dazu? Und wo war eigentlich Nadine Vinzens an dem Abend? Fragen über Fragen…
Unser schönster Exportschlager ist wieder zu haben – Michelle Hunziker soll sich von Freund Luigi De Laurentiis getrennt haben. Das ist mal eine erfreuliche Freiheitsmeldung – rein aus meiner Sicht natürlich. Wir kennen auch andere. Mal schauen, ob Thomas Gottschalk ihr heute Abend in ‘Wetten dass’ den Grund für die Trennung entlockt.
Also, im Platinum Room wirst du sicher jederzeit mit offener Hose empfangen. Obwohl, für den Gastgeber (Gastgeber? eher Gastnehmer…) dort gehörst du vermutlich schon zur Kategorie “Gammelfleisch”. Kein Wunder. Carl ist ja nicht wirklich ein Hirschmann, sondern viel mehr ein Hirschbub, der es lieber mit Minderjährigen aufnimmt.
Aber bei mir, liebe Michelle, bist du immer und jederzeit herzlich willkommen. Bin schliesslich auch kein Schwein. Vorschläge für ein Date gerne an bj.hyatt@klatschheftli.ch.
Als Stylistin interessieren mich ja immer die Einflüsse der momentanen Geschehnisse auf die Mode. Als die Twintowers einkrachten, gab’s zuhauf “I love NY”-Shirts. Nachdem Michael Jackson den Schirm zugemacht hatte, rannte jeder Idiot mit einer Admiralsjacke herum. Und nun dies: Zara hat aus aktuellem Anlass die “Carl Hirschmann-T-Shirt-Gedenk-Kollektion” in den Verkauf gebracht.
Für CHF 12.90 kann man sich wie Carl-schluck-endlich-Hirschmann persönlich fühlen. Ohne Reue und Haftbefehl… doch nun ist er ja aus der U-Haft entlassen worden, und der Platinum Room ist sicher auch wieder für’s Wochenende poliert… Grund genug, mit dem Meister zu feiern… solange man noch kann. Der Andrang wird sicher gewaltig sein.
Für alle Mädels, die noch keine St Germain-Membercard besitzen, hier nochmal die Beschaffungsanleitung in Bildern (da ich bezweifle, dass allfällige Interessentinnen lesen können):
erst fest zupacken
dann den Mund weiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiit aufmachen
Unser Lieblingskolumnist hat uns heute ermahnt, dass die Hirschmann-Geschichte für Zürichs Society von seismischem Ausmass sei. Eine verpasste Chance für klatschheftli.ch, wie er meint. Wie recht er wieder mal hat. Nur, als unbezahlte Spassschreiberlinge können wir natürlich nicht immerzu ungehemmt in die Tasten hauen. Manchmal gehen andere Dinge einfach vor. Sorry Carl, es gibt wichtigeres als deine Wenigkeit – Klo putzen zum Beispiel, oder Staubsaugen, Auto waschen, was halt so anfällt.
Ist aber natürlich Ehrensache, dass wir diese Geschichte von geradezu internationalem Format mit Genuss weiterverfolgen werden. Obwohl schon unzählige Geschichten publik gemacht worden sind in den Medien, die allesamt von Informanten gefüttert wurden. Opfer von Carli, die jetzt nach und nach auspacken. Wieso sind denn keine zu klatschheftli.ch gekommen? Man weiss doch, dass bei uns frei von Zwängen, frei von Interessenkonflikten, frei von ‘wie-du-mir-so-ich-dir’ berichtet wird. Was soll’s, auch wir kennen jetzt den Platinum Room, in dem ‘Love Juice’ ausgeschenkt worden sein soll, um Hirschmann zum Dickmann zu halluzinieren. Und in seinen Dödel soll er auch gebissen worden sein. Autsch!
Also, für die aktuelle Berichterstattung bleiben unsere Profis weiterhin zuständig. Wir aber machen uns schon mal ein paar Gedanken zur Zukunft – dann, wenn sowohl Carlis, wie auch Polanskis Verfahren abgeschlossen sein werden. Es steht ja wohl ausser Frage, dass der Platinum Room künftig umgenutzt werden muss. Keine Zürcher Blasmusiktage mehr. Dafür der ideale Ort für eine filmische Retrospektive der beiden Ausnahmefilmer:
Wenn Katelbach kommt… vs. Wenn Hirschmann kommt…
Rosemary’s Baby vs. Whitney’s Muschi
Tanz der Vampire vs. Schwanz der Begierde
Chinatown vs. Partyclown
Bitter Moon vs. Bitter Taste
Der Tod und das Mädchen vs. Der Bub und das Mädchen
Die neun Pforten vs. Die neun Flaschen
Der Pianist vs. Der Penis ist